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"Skyrim Special Edition": Zum Vampir werden – so geht's

Spannend, aber herrausfordernd: Das Leben als Vampir in "The Elder Scrolls 5: Skyrim" ist kein Zuckerschlecken.
Spannend, aber herrausfordernd: Das Leben als Vampir in "The Elder Scrolls 5: Skyrim" ist kein Zuckerschlecken. (©Bethesda 2017)

Die "The Elder Scrolls 5: Skyrim Special Edition" bietet etliche spannende Möglichkeiten, in der riesigen Rollenspielwelt zu bestehen. Eine besonders interessante Option ist der Vampirismus. Wir zeigen, wie Du zum Vampir werden kannst – und wie Du Dich wieder davon heilst. Ein Leben als Blutsauger hat nämlich nicht nur Vorteile.

Als Werwolf die fantastische Welt der "Skyrim Special Edition" zu durchwandern und alles und jeden wortwörtlich zu zerfetzen, ist Dir nicht herausfordernd genug? Kein Problem: Als Vampir steigt der Schwierigkeitsgrad, Du musst Dich auf die Suche nach Menschenblut machen und Dein Schleich-Können wird auf eine harte Probe gestellt. Allerdings verfügst Du als Blutsauger auch über ganz besondere Fähigkeiten. Im Folgenden findest Du eine Anleitung für die Verwandlung zum Vampir sowie einen Überblick über die weiteren Vor- und Nachteile.

Zum Vampir werden: So leitest Du die Verwandlung ein

In der "Skyrim Special Edition" kannst Du wie im originären Spiel "The Elder Scrolls 5: Skyrim" relativ einfach zum Vampir werden: Du musst Dich lediglich "beißen" lassen. Heißt: Gehe auf die Suche nach einem Dir feindlich gesinnten, angriffslustigen Vampir, beispielsweise in einer der unzähligen Höhlen und Gräber, und kämpfe mit ihm. Während des Kampfes solltest Du die eine oder andere Attacke über Dich ergehen lassen, ohne die Schläge zu blocken. Das erhöht die Chance, infiziert zu werden. Denn: Nicht jeder Kampf führt automatisch dazu, dass Du Dich ansteckst. Es besteht immer nur eine prozentuale Wahrscheinlichkeit. Es kann daher auch sein, dass die Verwandlung zum Fürsten der Dunkelheit nicht gleich beim ersten Mal initiiert wird und Du Dich mehrmals mit einem Vampir anlegen musst.

Wenn Du erfolgreich infiziert bist, erscheint eine entsprechende Meldung über eine Erkrankung auf dem Bildschirm. Die vollständige Verwandlung in einen Vampir geschieht nun innerhalb von drei Tagen. Zwischendurch bekommst Du bei Tag immer mal wieder die Einblendung "Dein Blut wallt im Sonnenlicht". Außerdem machen Dich Bewohner auf Deine Krankheit, im Spiel "Sanguinare Vampiris" genannt, aufmerksam. Um wirklich sicher zu gehen, dass Du alsbald zum "Skyrim"-Dracula mutierst, kannst Du weiterhin im Magie-Menü unter den aktiven Effekten nach einem negativen roten Effekt schauen. Ist dieser vorhanden, dauert es nicht mehr lange, bis Du Deine Reißzähne einsetzen kannst. Wichtig: In der Verwandlungsphase darfst Du nicht den Trank "Krankheit heilen" einnehmen oder einen Altar benutzen, ansonsten unterbrichst Du den Prozess.

Vorteile als Vampir: Aktive Effekte, Kräfte und Zaubersprüche

Als Vampir stehen Dir in der "Skyrim Special Edition" besondere Fähigkeiten zur Verfügung, die in vier Stufen gesteigert werden können. Auf das Bluttrinken solltest Du während dieser Steigerungsphase zunächst verzichten, sonst fällst Du auf Stufe eins zurück. Zu den aktiven Effekten zählen ein stärkerer Illusionszauber und eine höhere Frost-, Gift- und Krankheitsresistenz, die allesamt sukzessive ansteigen. Außerdem bist Du beim Schleichen schwerer zu entdecken.

Die nach und nach freigeschalteten Kräfte umfassen "Vampirsicht" (verbesserte Nachtsicht), "Vampirsklave" (Wiederbelebung), "Vampirverführung" (Kreaturen- und Personenmanipulation) und "Umarmung der Schatten" (Unsichtbarkeit, noch bessere Nachtsicht). Als Zauber kannst Du die Vampirberührung nutzen, einen Zerstörungszauber, der Gesundheitspunkte absorbiert.

Nachteile als Vampir: Blutdurst, Anfälligkeit bei Sonnenlicht

Als Vampir solltest Du regelmäßig Blut von anderen Bürgern trinken. Zwar gibt es einen "Trank des Blutes", dieser ist jedoch ausschließlich in der Burg Volkihar zu finden. Das heißt: Du musst hin und wieder schlafende Bürger aufsuchen und Dich per Aktionstaste "nähren". Denn: Wenn Du die Vampirstufe vier erreicht hast, sehen Dir die Bürger das Verlangen nach Blut an und sie gehen zum Angriff über, wenn das "Dawnguard"-DLC" nicht installiert ist. Besitzt Du die Erweiterung, geschieht nichts, auch wenn Dich die Menschen erkennen. Sofern die Bürger auf dich losgehen, kann das ziemlich nervig sein, wenn Du beispielsweise in Städten und Dörfern Dinge kaufen und verkaufen willst. Knifflig ist weiterhin das Aussaugen der Bürger: Das geht nur bei schlafenden Menschen und Du musst in der Regel nachts in Häuser einbrechen. Auch bist Du am Tag anfälliger: Das Sonnenlicht führt dazu, dass sich Deine Gesundheit, Magicka und Ausdauer nicht mehr automatisch regenerieren und die Werte insgesamt fallen – je nach Vampirstufe. Nicht zu vernachlässigen ist darüber hinaus eine größere Anfälligkeit für Feuer.

Den Vampirismus wieder heilen

Wer einige Stunden als Vampir in der "Skyrim Special Edition" verbringt, wird schnell merken, wie anspruchsvoll das Leben im Schatten sein kann. Glücklicherweise kannst Du die Verwandlung rückgängig machen – aber nur über eine Quest. Gehe dazu zunächst nach Falkenring in die Taverne und frage nach Gerüchten. Der Barkeeper wird Dir eine Geschichte erzählen von dem "Wissenschaftler" Falion, der in Morthal lebt und sich bestens mit Vampiren auskennt. Tipp: Bevor Du Falion triffst, musst Du zwingend Deinen Blutdurst stillen. Nur dann erklärt er sich bereit, ein Ritual an Dir durchzuführen zwecks Rückverwandlung zum Menschen – sofern Du im Gegenzug einen Auftrag für ihn erledigst. Und zwar musst Du einen Seelenstein mit einer Menschenseele füllen. Gelingt Dir das, wirst Du von Deinem "Leiden" erlöst – viel Erfolg!

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