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Was wir jetzt schon über den "Death Stranding"-Multiplayer wissen

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Auch wenn "Death Stranding" zunächst einen anderen Eindruck erweckt: Sam ist nicht allein.

Grundsätzlich handelt es sich bei "Death Stranding" zwar um ein Singleplayer-Game, es hat aber auch eine Multiplayer-Komponente, die offenbar ähnlich wie in "Dark Souls" funktioniert. Heißt: Du kannst Einfluss auf das Spielerlebnis von anderen Spielern nehmen und umgekehrt. Wie dieses sogenannte "Strand System" funktioniert, wurde nun auf der Tokyo Game Show ein bisschen besser erklärt.

Hideo Kojima bezeichnete "Death Stranding" einmal als ein Spiel über Seile – Menschen sollen zusammengezogen werden und kooperieren, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Du bist als Sam Porter-Bridges zwar allein auf dem Weg zur Westküste der USA, aber andere "Death Stranding"-Spieler können Dich auf Deiner Reise mit Items und wertvollen Hinweisen unterstützen.

Dein liegengelassener Kram könnte andere Spieler retten

In Trailern war bereits zu sehen, wie Sam ausfahrbare Leitern und Kletterhaken benutzt, um Hindernisse zu überwinden. Lässt Du diese zurück, kann das Equipment von anderen Spielern gefunden und eingesammelt werden. Voraussetzung ist natürlich eine Verbindung zum Internet. Ob sich "Death Stranding" nur mit bestehender Internetverbindung spielen lässt, ist nicht bekannt. Offline müsstest Du aber wohl auf eine Menge Multiplayer-Mechaniken verzichten.

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Erstmal eine kleine Verschnaufpause einlegen. Zum Glück hat gd_yukiko hier diesen chilligen Rastplatz mit Radio errichtet.

Es können aber nicht nur Items geteilt, sondern auch Nachrichten hinterlassen oder Routen zu interessanten Orten markiert werden. Das kannst Du Dir in etwa so wie die Hinweise aus "Dark Souls" vorstellen. Das neueste Gameplay von der Tokyo Game Show zeigt, wie sich Sam bei einem Rastplatz ausruht, der von einem anderen Spieler errichtet wurde und ein Motorrad fährt, dass von einem anderen Spieler zurückgelassen wurde. Der Weg zu der heißen Quelle, in der Sam ein entspannendes Bad mit seinem Bridge Baby (BB) nimmt, wurde netterweise auch von einem anderen "Death Stranding"-Spieler auf der Karte markiert.

"Danke für die Hilfe. Hier, ein Like für Dich"

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Die Anti-BT-Handgun von gd_yukiko kann Sam im Kampf gegen den Ölhund gerade wirklich gut gebrauchen.

Ebenfalls im Trailer zu sehen, war eine kleine Auseinandersetzung mit den BTs (Beached Things). Diese verlief für Sam allerdings nicht so gut und eins der Wesen zog ihn auf "die andere Seite", wo ein hundeartiges Wesen aus Öl, augenscheinlich ein Boss-Gegner, auf ihn wartete.

Auch in solchen Kämpfen können Spieler anscheinend auf die Hilfe von Zockerkollegen zählen. Es ist zu jeder Zeit im Spiel möglich, nach Hilfe zu rufen. Daraufhin erscheinen weiße, texturlose Figuren anderer Spieler, die Sam mit nützlichen Items versorgen – etwa Blutkonserven oder Granaten. Außerdem konnte beobachtet werden, wie sich eine Figur an den Boss klammert und ihn ablenkt. Ob Spieler noch weitere Möglichkeiten haben in Kämpfe einzugreifen, ist nicht bekannt.

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Ohne die liegengelassenen Leitern hätte es Sam womöglich nicht über die Schlucht geschafft. Dafür kann man mal ein Like dalassen.

Und warum sollte man anderen Spielern helfen und seine Items mit ihnen teilen? Natürlich, um ein paar Likes zu kassieren. Likes scheinen in "Death Stranding" eine wichtige Währung zu sein. Was man dann mit den gesammelten Likes anstellen kann, wissen wir bisher allerdings noch nicht.

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