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Zum "The Outer Worlds"-Release: Das solltest Du vor dem Kauf wissen

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Auf ins All! "The Outer Worlds" macht Dich zum Weltraum-Entdecker.

"The Outer Worlds" ist ein Weltraum-Western der besonderen Art: In dem Rollenspiel, das seit dem 25. Oktober 2019 erhältlich ist, bestimmst Du in Dialogen und Kämpfen selbst über das Schicksal Deiner Spielfigur, die ferne Planeten bereist. Alles Wissenswerte zum Game von den RPG-Profis Obsidian Entertainment liest Du hier.

Was ist "The Outer Worlds"?

"The Outer Worlds" spielt in einer Zukunft, in der die Menschheit fremde Planeten kolonisiert hat. Regiert werden die fernen Welten von fast allmächtigen Konzernen, die jeden Aspekt des täglichen Lebens durchdringen. Du strandest in der Weltraum-Kolonie Halcyon am Rande des erforschten Weltraums und brichst zu einer skurrilen Reise auf.

In "The Outer Worlds" wird das Wort "Rollenspiel" groß geschrieben: Entwickler Obsidian Entertainment verspricht ein Abenteuer, in dem Du den Fortgang der Geschichte durch Deine Entscheidungen maßgeblich prägst. Deinen Charakter spielst Du in der Ego-Perspektive und formst ihn ganz nach Deinen Wünschen – etwa, indem Du Dich in Dialogen diplomatisch gibst oder mit der Schusswaffe "argumentierst".

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Ups! In "The Outer Worlds" ist niemand unsterblich ...

Eine Besonderheit ist, dass Dein Charakter nicht nur positive Attribute wie Stärke oder Intelligenz hat, sondern auch Charakterfehler erwerben kann. Das sorgt für unvorhersehbare Situationen: Ein Held, der Angst vor Robotern hat, muss in einer technologisch fortgeschrittenen Zukunft eben mit ganz eigenen Problemen kämpfen ...

Wer sollte "The Outer Worlds" spielen?

Obsidian Entertainment ist bekannt für epische Rollenspiele. Das Studio hat etwa "Star Wars: Knight of the Old Republic 2", "Neverwinter Nights 2" sowie die beiden "Pillars of Eternity"-Teile entwickelt – und "Fallout: New Vegas"! Mit dem Spin-off der Ödland-Rollenspiel-Serie sammelten die US-Amerikaner viele Sympathiepunkte. "The Outer Worlds" erinnert optisch und im Gameplay teils deutlich an die Reihe, deren anderen Teile von Bethesda Softworks entwickelt wurden.

Wer vor allem den schrägen, satirischen Humor und die Rollenspiel-Aspekte von "Fallout" mag und von der Multiplayer-Ausrichtung des aktuellen Teils "Fallout 76" enttäuscht ist, bekommt mit "The Outer Worlds" guten Ersatz. Generell ist das Game allen zu empfehlen, die gern selbst ins Geschehen eingreifen und die Handlung durch folgenschwere Entscheidungen lenken. Auch Fans von Spielen wie "Mass Effect" oder "The Witcher" kommen also auf ihre Kosten.

Gibt es eine deutsche Sprachausgabe?

Englischkenntnisse sind von Vorteil: "The Outer Worlds" hat voll vertonte Dialoge, aber keine deutsche Sprachausgabe. Du hörst also die englischen Sprecher. Aber: Es gibt deutsche Untertitel.

Plattformen: Wo kann ich "The Outer Worlds" spielen?

"The Outer Worlds" ist für PS4, Xbox One und PC erhältlich. Abonnenten des Dienstes Xbox Game Pass können das Spiel ohne Zusatzkosten auf PC und Xbox One herunterladen. Auf Steam ist der Titel derzeit noch nicht verfügbar, ein Release auf der Plattform soll 2020 folgen. Eine Version von "The Outer Worlds" für Nintendo Switch ist in Arbeit, ein Termin für die Veröffentlichung steht aber noch nicht fest.

Spielzeit: So lang ist "The Outer Worlds"

Als ausladendes Rollenspiel wird Dich "The Outer Worlds" durchaus einige Zeit beschäftigen. 30 bis 40 Stunden Spielzeit kannst Du einrechnen – je nachdem, wie stringent Du der Hauptstory folgst und wie viele Nebenquests Du löst. Da die Geschichte weit verzweigt ist, lässt sich "The Outer Worlds" auch gut mehrfach durchspielen: Triffst Du andere Entscheidungen, verläuft Dein Abenteuer möglicherweise ganz anders.

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Bis Du jeden Winkel der äußeren Welten erkundet hast, ziehen einige Stunden ins Land.

Download-Größe: So viel Speicherplatz braucht "The Outer Worlds"

"The Outer Worlds" ist auf PS4, Xbox One und PC jeweils rund 40 GB groß. Dabei ist ein Day-One-Patch bereits eingerechnet, den Du nach dem Download des Hauptspiels oder der Installation von einem Datenträger noch herunterladen und installieren musst.

Performance: So läuft "The Outer Worlds" auf PC, PS4 (Pro) & Xbox One (X)

Auf PS4 und Xbox One läuft "The Outer Worlds" bei einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln und mit 30 Bildern pro Sekunde (FPS). Auf PS4 Pro und Xbox One läuft das Spiel in 4K-Auflösung und ebenfalls bei 30 FPS. Einen Performance-Modus, der auf den stärkeren Konsolen 60 FPS ermöglichen würde, hat das Spiel nicht.

Auf dem PC ist die Performance von der Leistung Deines Rechners abhängig. Hier sind die minimalen und empfohlenen Systemanforderungen.

Mindestanforderungen:

  • Betriebssystem: Windows 7 SP1 64 Bit
  • CPU: Intel Core i3-3225 oder AMD Phenom II X6 1100T
  • Arbeitsspeicher: 4 GB RAM
  • Grafikkarte: Nvidia GTX 650 Ti oder AMD HD 7850
  • 40 GB Festplattenspeicher

Empfohlen:

  • Betriebssystem: Windows 10 64 Bit
  • CPU: Intel Core i7-7700K oder AMD Ryzen 5 1600
  • Arbeitsspeicher: 8 GB RAM
  • Grafikkarte: Nvidia GTX 1060 oder AMD Radeon RX 470
  • 40 GB Festplattenspeicher

DLC: Bekommt "The Outer Worlds" noch Erweiterungen?

Größere Erweiterungen oder DLCs zu "The Outer Worlds" hat Obsidian Entertainment bisher nicht angekündigt. Generell gibt es keine käuflichen Zusatzinhalte zu dem Rollenspiel – also auch keine Mikrotransaktionen oder Lootboxen.

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... und auch keine neuen bunten Skins für die örtliche Alien-Fauna.

Multiplayer: Hat "The Outer Worlds" einen Mehrspieler-Modus?

"The Outer Worlds" ist als dezidiertes Einzelspieler-Erlebnis gedacht. Einen Multiplayer-Modus, in dem Du gegen andere Spieler antrittst, gibt es daher nicht. Auch auf einen Koop-Modus, bei dem Du mit anderen Spielern zusammen durch die Spielwelt ziehst, musst Du verzichten. Dafür stellt Dir das Spiel computergesteuerte Figuren an die Seite, die Dich auf Deinem Abenteuer begleiten.

Review-Wertungen: Ist "The Outer Worlds" gut?

In Rezensionen der Fachpresse wird "The Outer Worlds" größtenteils gelobt. Auf der Website Metacritic, die einen Durchschnitt aus verschiedenen Test-Noten bildet, steht das Rollenspiel zum Release bei 82 von 100 möglichen Punkten – ein Wert, der für ein gutes bis sehr gutes Spiel spricht.

Die Kritiker zeigen sich beeindruckt vom in die Tiefe gehenden Rollenspiel, das das Game ermöglicht, sowie der weit verzweigten Story. Der Humor und die dystopische Spielwelt sind ebenfalls Pluspunkte. Die Steuerung und das Waffen-Gameplay erfüllen ihren Zweck und sind nach Meinung mancher Tester sogar besser, als sie es für ein Rollenspiel dieser Art sein müssten.

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