menu

Razer Blade 15 Profi-Modell (2019) im Test: Die Display-Revolution

razer-blade-15-profi-advanced-2019-22
Das 240-Hz-IPS-Display des Razer Blade 15 Profi-Modell 2019 bringt auch Rallye-Autos aus den 1960ern (hier in "Dirt Rally") auf Trab.

Der neue Gaming-Laptop Razer Blade 15 in der Profi- beziehungsweise Advanced-Edition bietet wahlweise ein 4K-OLED-Display oder ein 240-Hz-IPS-Display. Das sind für Notebooks völlig neue Bildschirmarten. Wir haben beide Modelle getestet und verraten, welches das bessere für Dich ist.

Design und Verarbeitung: Dünner und leichter Metallblock

Das neue Razer Blade 15 teilt sich das Gehäuse mit dem Vorjahresmodell. Es besteht aus schwarz gefärbtem Aluminium, hinten auf dem Deckel ist das Razer-Logo auszumachen, das im Betrieb auf Wunsch grün leuchtet. Das Scharnier hält den steifen Deckel fest in der gewünschten Position. An den beiden Seiten der Tastatur sind die Stereolautsprecher angebracht, darunter ein riesiges Trackpad.

razer-blade-15-profi-advanced-2019-5 fullscreen
Für den Nutzer ist ein leuchtendes Logo auf der Rückseite eher zweckfrei.

Die Ränder an den Seiten des Bildschirms sind sehr dünn, oben ist noch etwas Platz für die 3D-Kamera für die Gesichtserkennung mit Windows Hello. Nur der Rahmen unter dem Display ist etwas dicker ausgefallen. Das Notebook misst dabei lediglich 1,8 Zentimeter in der Höhe und fällt auch ansonsten sehr kompakt aus. Das Gewicht beträgt um die 2,2 Kilogramm – insgesamt ist das Razer Blade 15 so ein sehr portables Gaming-Notebook. Das Netzteil ist passenderweise auch kompakt und wiegt 670 Gramm. Kein Vergleich zu den zwei Netzteilen, die das Alienware Area-51m benötigt.

Fazit: Das Razer Blade 15 Profi-Modell (2019) ist leicht, stabil und kompakt gebaut. Das Design aus schwarzem Metall mit Farbbeleuchtung bei den Tasten und dem Logo auf der Rückseite wirkt futuristisch und dabei wie ein Understatement für ein leistungsstarkes Gaming-Notebook.

Technik und Ausstattung: Nvidia RTX 2080 Max-Q und Intel Core i7-9750H

Für die Rechenpower ist ein Intel Core i7-9750H zuständig, seines Zeichens der zweitmächtigste Laptop-Prozessor auf dem Markt nach dem Intel Core i7-9850H. Die Nvidia RTX 2080 ist im stromsparenden Max-Q-Design vertreten, es handelt sich um die zweitstärkste erhältliche Laptop-Grafikkarte. Obendrein gibt es 16 GB Arbeitsspeicher und eine 512 GB große SSD-Festplatte in der zur Zeit schnellsten Variante NVMe PCIe 3.0 x4.

razer-blade-15-profi-advanced-2019-7 fullscreen
Im Inneren des Razer Blade 15 Profi-Modells (2019) stecken einige der mächtigsten GPUs und CPUs.

Der Akku hat eine Kapazität von 80 Wattstunden und sorgt beim Surfen im Internet für eine gute Laufzeit von rund sechs Stunden. Im Akku-Einsatz drosselt die Leistung allerdings erheblich: Beim Spielen von "Counter Strike: Source" wurden aus 290 mal eben 40 FPS. Für höchste Leistung ist bei verbundenem Netzteil aber gesorgt.

Bleibt die Frage nach der Konnektivität. Auf der linken Seite ist der Stromanschluss angebracht, darauf folgen 2 x USB 3.2 (USB-A) und der Headset-Port. Auf der rechten Seite gibt es Mini DisplayPort 1.4, HDMI 2.0b, USB 3.2 (USB-A) und Thunderbolt 3.0 (USB-C). Am Thunderbolt-3.0-Port kannst Du eine externe Grafikkarte anschließen. Obendrein gibt es eine 3D-Kamera für Windows Hello und das neueste ax-WLAN.

razer-blade-15-profi-advanced-2019-3 fullscreen
Rechts: Thunderbolt 3.0 (USB-C), USB 3.2 (USB-A), HDMI 2.0b, Mini DisplayPort 1.4.
razer-blade-15-profi-advanced-2019-3 fullscreen
Links: Stromanschluss, 2 x USB 3.2 (USB-A) und der Headset-Port.
razer-blade-15-profi-advanced-2019-3
razer-blade-15-profi-advanced-2019-3

Was manche hier vermissen werden, ist ein Gigabit-Ethernet-Port, den nur das Basis-Modell mitbringt. Das ist seltsam, denn Internet via LAN gilt als schneller und verlässlicher als via WLAN, was gerade für Online-Games wichtig wäre. Einen Kartenleser gibt es leider auch nicht. Das dürfte die Profi-Anwender stören, die Fotos und Videos auf dem Laptop bearbeiten möchten. Auf der Tastatur mit RGB-Beleuchtung tippt es sich ganz ordentlich, aber da wäre noch mehr gegangen: Der Tastenhub ist gering, der Druckpunkt recht weich.

Fazit: Im Razer Blade 15 Profi-Modell steckt einer der schnellsten mobilen Prozessoren und eine der mächtigsten mobilen Grafikkarten. Auch die Ausstattung überzeugt weitgehend, nur einen LAN-Port und einen Kartenleser werden manche vermissen.

4K-OLED-Display: Optischer Bombast

razer-blade-15-profi-advanced-2019-10 fullscreen
Der OLED-Screen ist eine visuelle Offenbarung (hier mit "Trine 2").

OLED-Displays bei Laptops sind bis heute eine echte Rarität, erst dieses Jahr erscheinen sie in nennenswerter Anzahl. Mit 4K-Auflösung hat man sie in Notebooks bis zum Jahr 2019 noch gar nicht gesehen. Ich war diesem Phänomen schon einmal in einem Artikel nachgegangen und hatte verschiedene Hersteller zu den Gründen für ihre Zurückhaltung befragt. Jetzt steht es wirklich vor mir: eines der ersten Notebooks mit 4K-OLED-Bildschirm.

Spätestens die HDR-Demos auf YouTube ließen keinen Zweifel mehr: Hier ist ein irrsinnig beeindruckendes Display verbaut, mit enormer Schärfe, perfektem Schwarzwert, leuchtenden Farben und einer guten Helligkeit. Zum extremen Kontrast dieser Bildschirmtechnik trägt in diesem Fall die Unterstützung von Display HDR 400 bei: HDR-Highlights werden also bis zu 400 Nits hell.

razer-blade-15-profi-advanced-2019-9 fullscreen
"Trine 2" ist dank seiner leuchtenden Neonfarben wie geschaffen als OLED-Demo.

Tatsächlich ergaben unsere Messungen mit dem Spyder-5-Elite-Kolorimeter, dass der gesamte Bildschirm eine sehr gute Maximalhelligkeit von 379 Nits erreicht. Durch die OLED-Technik ergibt sich obendrein der Vorteil der pixelgenauen Beleuchtung, auch unabhängig von den noch seltenen HDR-Inhalten. Darum ist ein OLED-Display mit HDR 400 besser als ein IPS-Display mit HDR 400. Von HDR-Fernsehern ist man zwar eher 1000 Nits gewöhnt, aber eine derart hohe Helligkeit würde den Akku des Laptops sofort leer saugen.

Razer verspricht eine 100-prozentige Abdeckung des DCI-P3-Farbraums, der für HDR-Filme relevant ist, und der Bildschirm soll ab Werk individuell kalibriert sein. Unser Tests mit dem Kolorimeter ergaben eine 89-prozentige Abdeckung des sRGB-Farbraums und eine 67-prozentige Abdeckung des AdobeRGB-Farbraums. Das ist sehr gut für Games, Filme und Hobby-Bildbearbeitung. Nur, wer im Adobe-RGB-Farbraum professionell Fotos bearbeitet, muss sich anderswo umsehen.

razer-blade-15-profi-2019-spyder-farbraumabdeckung fullscreen
Farbraumabdeckung des OLED-Displays.
razer-blade-15-profi-2019-spyder-farbtreue fullscreen
Farbtreue des OLED-Displays.
razer-blade-15-profi-2019-spyder-gammawerte fullscreen
Gammawerte des OLED-Displays.
razer-blade-15-profi-2019-spyder-farbraumabdeckung
razer-blade-15-profi-2019-spyder-farbtreue
razer-blade-15-profi-2019-spyder-gammawerte

Auch beim Gaming weiß OLED bei allen Spielen zu beeindrucken – nicht nur in Games mit HDR-Support wie "Shadow of the Tomb Raider" oder in "Trine 2" mit seinen leuchtenden Neonfarben. Es ist allerdings ein gewisses Problem, dass HDR-Games für höhere Helligkeiten um 1000 Nits ausgelegt sind. Durch das Umlegen einiger Schalter in den Settings lässt sich die Helligkeit einigermaßen ausbalancieren, aber optimal sind 400 Nits für HDR-Inhalte nicht. Grundsätzlich wird dennoch eine Top-Bildqualität geboten, auch bei der großen Überzahl von normalem SDR-Content.

razer-blade-15-profi-advanced-2019-8 fullscreen
Für HDR-Inhalte wie "Shadow of the Tomb Raider" sind 400 Nits wenig.

Der Haken: Selbst die Nvidia RTX 2080 Max-Q hat mit der 4K-Auflösung zu kämpfen. Nur ältere Spielen laufen in dieser hohen Auflösung flüssig. Eine reduzierte Auflösung ist also für Spiele zu empfehlen. Zudem ist uns der Unterschied dieses 60-Hz-Displays zu Screens mit über 100 Hz noch einmal deutlich aufgefallen, denn Razer hat uns auch das Modell mit dem 240-Hz-Screen geschickt. Hier muss man sich also zwischen optischem Bombast und superflüssiger Bewegtbilddarstellung entscheiden.

Fazit: Das 4K-OLED-Display liefert die zurzeit beeindruckendste Bildqualität unter den Laptop-Bildschirmen. HDR gibt es aber nur mit Kompromissen und 60 Hz sind für das Gaming nicht optimal.

240-Hz-Display: Superflüssig

razer-blade-15-profi-advanced-2019-20 fullscreen
Das Razer Blade 15 Profi-Modell (2019) bringt das erste 240-Hz-IPS-Panel überhaupt mit.

Es gibt zwar schon seit Jahren Laptops mit 144-Hz-Display, aber Exemplare mit 240-Hz-Displays kommen erst jetzt auf den Markt. Einige 240-Hz-Bildschirme für Desktop-PCs sind bereits erhältlich, aber nur mit TN-Technik. TN (Twistet Nematic) zeichnet sich durch eine schlechte Blickwinkelstabilität und eine mäßige Farbdarstellung aus. Die ersten Gaming-Laptop-Hersteller – darunter eben auch Razer – veröffentlichen dieses Jahr erstmals 240-Hz-Screens mit blickwinkelstabiler IPS-Technik und einer laut Hersteller 100-prozentigen Abdeckung des sRGB-Farbraums. IPS-Displays mit einer derart hohen Bildwiederholrate von 240 Hz sind also eine echte Neuerung, auch jenseits von Notebooks.

Die große Herausforderung ist allerdings die enorme Leistung, die für die zugehörigen 240 FPS benötigt wird. "240 Hz" bedeutet, dass der Bildschirm 240 Bilder pro Sekunde darstellen kann – aber Grafikkarte und Prozessor müssen so viele Bilder auch an das Display schicken. Selbst mit der mächtigen RTX 2080 Max-Q ist das bei neueren, anspruchsvolleren Spielen ein Problem – beziehungsweise unmöglich.

razer-blade-15-profi-advanced-2019-14 fullscreen
Klassiker wie "Bioshock Remastered" können die 240 Hz voll ausreizen.

Von größerem praktischen Vorteil sind die 240 Hz vor allem für kompetitive Spieler von rasanten Action-Games – und dafür kommen häufig ältere Spiele wie "Counter Strike: Source" oder grafisch anspruchslosere Games wie "PUBG" und "Fortnite" zum Einsatz. Die letzteren beiden Shooter spiele ich selbst nicht, aber NBC hat für die 2080 Max-Q ermittelt, dass "Fortnite" in Full HD  nur um die 140 FPS und "PUBG" lediglich in mittleren Einstellungen etwa 200 FPS schafft. Ich habe es derweil mit einer ganzen Reihe von älteren und neueren Games aus meiner eigenen Sammlung versucht.

"Counter Strike: Source", "Dark Messiah of Might & Magic" und "Half-Life 2" erreichen laut meinen Tests um die 290 FPS, damit lässt sich das Display also wirklich ausreizen. Das gilt ebenso für "Bioshock Remastered" mit um die 240 FPS. Das Gruselspiel "Layers of Fear" kann zumindest mit über 200 FPS gezockt werden. Beim visuell noch immer beeindruckenden "Quantum Break" habe ich mittlere Settings in Full HD gewählt und um die 180 FPS erreicht. Das Spielgefühl ist auch damit herausragend, leider ist der Rechner bei einer besonders fordernden Szene aber immer wieder abgestürzt. Das ist aber wohl eher ein Treiberproblem und betrifft nur "Quantum Break".

razer-blade-15-profi-advanced-2019-18 fullscreen
Das Action-Spektakel "Quantum Break" ist mit 180 FPS eine echte Offenbarung.

Zocken in 240 Hz bedeutet eine flüssige, scharfe Bewegtbilddarstellung ohne Tearing, Stottern und andere Belästigungen. Man kann völlig ohne "Zwischenfälle" zocken und ist daher immersiver ins Spiel eingebunden. Für mich persönlich war das Spielen mit 240 Hz die bislang großartigste Spielerfahrung. Ich hatte kein Bedürfnis, meinen 43 Zoll großen 4K-HDR-Monitor zu verwenden, während ich das Razer zuhause hatte. Die Aussage gilt allerdings spezifisch für Gaming mit hohen Framerates. Alles andere, etwa Filme und Konsolenspiele, macht sich auf einem 4K-Monitor (oder -TV) besser.

Fazit: Das 240-Hz-IPS-Panel ist der heilige Zocker-Gral. Die zugehörigen 240 FPS erreichen aber nur ältere und grafisch anspruchslosere Spiele.

Spieleleistung: Hoch, aber 240 FPS oder 4K sind schwierig

razer-blade-15-profi-advanced-2019-19 fullscreen
"Dirt Rally" erfordert selbst für "nur" 180 FPS bei FHD-Auflösung niedrige Settings.

Wie man es angesichts von Prozessor und Grafikkarte erwarten würde, ist die Gaming-Leistung sehr hoch. Das Modell mit dem 240-Hz-Display steht allerdings vor der Herausforderung, dass es Spiele mit entsprechend vielen Bildern pro Sekunde darstellen muss, um das Potenzial des Bildschirms voll ausreizen zu können. Das ist, wie oben erläutert, nur mit grafisch weniger anspruchsvollen und älteren Spielen möglich. Allerdings ist das auch eine ungewöhnlich hohe Beanspruchung. Games gelten typischerweise schon mit 60 FPS als flüssig und selbst Multiplayer-Shooter-Fans geben sich in der Regel mit 120 bis 144 FPS zufrieden.

"Jurassic World Evolution" schafft in Ultra-Einstellungen nur um die 60 FPS und auch bei bescheideneren Settings ist nicht viel mehr drin. Spiele wie diese sind auf dem OLED-Screen daher besser aufgehoben. "Far Cry 4" erreicht um die 100 FPS, was bereits für ein spürbar flüssigeres Spielerlebnis sorgt, selbst "Far Cry 3" bleibt aber in diesem Bereich und somit weit von den 240 FPS entfernt.

razer-blade-15-profi-advanced-2019-11 fullscreen
Saftige Wiesen, extremer Kontrast: Mit OLED-Display lohnt sich die Wiedererweckung der Dinos in "Jurassic World Evolution" umso mehr.

Auch das 4K-OLED-Display ist wiederum aufgrund der Auflösung sehr anspruchsvoll. Hier gilt es, 60 FPS in 4K zu erreichen, was mit der RTX 2080 Max-Q fast so schwierig ist wie 240 FPS in Full HD. So etwas schafft bei aktuellen Spielen zur Zeit nur die Desktop-GPU RTX 2080 Ti für über 1.000 Euro. Wir empfehlen für die meisten modernen Games daher eine Reduktion der Auflösung oder niedrigere Settings.

Fazit: Der Razer Blade 15 Profi-Modell (2019) zählt zwar zu den aktuell schnellsten Gaming-Laptops, aber 240 FPS oder 4K bei 60 FPS schafft selbst er in modernen, technisch anspruchsvollen Games nicht. Hier müssen Zocker Kompromisse eingehen.

Sound: Durchschnittliche Stereo-Lautsprecher

razer-blade-15-profi-advanced-2019-1 fullscreen
Die Lautsprecher an den Seiten sind groß, aber nicht sonderlich laut.

Die Stereo-Lautsprecher liefern einen klaren und ausreichend lauten Sound. Bass ist zwar auszumachen, aber hier sollte man seine Erwartungen zügeln. Bei höherer Lautstärker übersteuern die Speaker leider. Im Vergleich liefern die Lautsprecher des größeren und dickeren Alienware Area-51m den deutlich besseren Sound, während das Razer Blade 15 ungefähr mit dem MSI GS75 Stealth gleichzieht. Am Klang via Headset-Anschluss gibt es nichts auszusetzen, aber ein Hi-Fi-DAC, wie ihn das MSI-Notebook bietet, hätte noch mehr herausholen können.

Fazit: Angesichts der Größe bietet das Razer Blade 15 einen ordentlichen Klang. Potenzial nach oben könnte aber noch ausgeschöpft werden.

Fazit: Einer der Besten

Das Razer Blade 15 Profi-Modell (2019) ist einer der zurzeit besten Gaming-Laptops und wohl der beste unter den "Thin & Light"-Modellen. Er ist schick, stabil, leicht, kompakt, leistungsstark und bietet neue Display-Technologien, die man bislang kaum je (OLED) oder sogar nie (240-Hz-IPS) in einem Laptop gesehen hat. Die Akkulaufzeit stimmt im WLAN-Einsatz ebenfalls.

razer-blade-15-profi-advanced-2019-13 fullscreen
Der Razer Blade 15 Profi-Modell (2019) ist einer der besten Gaming-Laptops.

Zu nörgeln gibt es nur wenig. So bietet der Razer Blade 15 zwar massig Leistung, aber noch immer nicht genug, um die verbauten Displays in modernen Games voll ausnutzen zu können. Ja, es gibt kaum schnellere mobile GPUs und CPUs, aber der Wert der an sich tollen Displays wird so gemindert und manche werden sich fragen, ob nicht 144 Hz und Full-HD genügen.

Gefehlt haben uns zudem ein LAN-Anschluss und ein SD-Kartenanschluss. Für Vielschreiber gibt es bessere Tastaturen und einige werden eine G-Sync-Option vermissen. Auch reizt DisplayHDR 400 das HDR-Potenzial längst nicht aus, was allerdings bei Laptops wohl zu sehr am Akku saugen würde.

Razer Blade 15 Profi-Modell (2019): Die Alternativen

Es gab zwar schon einige wenige Laptops mit OLED-Display, die neuen Modelle von anderen Herstellern lassen in Deutschland aber noch auf sich warten. Besser sieht die Lage bei Gaming-Laptops mit 240 Hz und IPS aus. Diese neue Technik steckt nämlich auch im ebenfalls jetzt frisch erhältlichen MSI GS65 Stealth, im Asus ROG Strick Scar III, im Gigabyte Aero 15 Classic und im Asus ROG Zephyrus S.

Aus Preis-/Leistungssicht ist vor allem das ROG Strix Scar III für um die 2.500 Euro empfehlenswert. Es setzt auf die schwächere RTX 2070, aber das Display bietet obendrein G-Sync. Ähnliches gilt für das Zephyrus S, das mit RTX 2070, 32 GB Arbeitsspeicher und 1 TB SSD für 2.520 Euro zu haben ist. Das Gigabyte Aero 15 Classic kostet mit der RTX 2080 Max-Q noch ein paar hundert Euro mehr als das Razer, nämlich 3.400 Euro. Dafür gibt es aber auch mehr RAM und eine größere SSD.

Preislich sind die beiden Razer-Modelle mit OLED-Screen (3.600 Euro) und 240-Hz-IPS-Display (3.200 Euro) also relativ gut aufgestellt, auch wenn man in diesen Preisregionen nicht mehr von "günstig" sprechen kann.

Das Asus ROG Strix Scar III mit 240-Hz-Screen bei SATURN kaufen

Das sagt Andreas:
Findest Du OLED-Screens oder 240-Hz-Displays bei Laptops interessant?
Razer Blade 15 Profi-Modell (2019)
Razer Blade 15 Profi-Modell (2019)
  • Datenblatt
  • Hardware und Software
  • Gerätetyp
    Gaming-Laptop
  • Preis (Handel)
    3800 Euro
  • Release
    Juli 2019
  • Farben
    Schwarz
  • Lieferumfang
    Razer Blade 15 Profi-Modell (Advanced Model) 2019, Netzteil, Quick-Start-Guide, Unterlagen
  • Display-Größe
    15,6 Zoll
  • Display-Auflösung und Display-Typ
    1920 x 1080 Pixel, IPS, 240 Hz
  • Prozessor
    Intel Core i7-9750H
  • Arbeitsspeicher
    16 GB DDR4-RAM
  • Speicherkapazität
    512 GB M.2 PCIe
  • Betriebssystem
    Windows 10
  • Anschlüsse und Steckplätze
    3 x USB-C 3.2, 1 x Thunderbolt 3, HDMI 2.0b, 3,5-mm-Headset, Mini DisplayPort 1.4
  • Konnektivität
    ax-WLAN (2x2 Intel Wi-Fi 6 AX200), Bluetooth 5.0
  • Akkukapazität
    80 Wh
  • Besondere Merkmale
    244 Hz IPS, Nvidia Optimus, RGB-Tastatur
TURN ON Score:
4,7von 5
  • Akkuleistung
    4,5
  • Design
    5,0
  • Preis-Leistung
    4,0
  • Hardware
    5,0
  • Ausstattung
    4,0
  • Klang
    3,0
Kommentar schreiben
Relevante Themen:

Neueste Artikel bei Play

close
Bitte Suchbegriff eingeben