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10 tolle Gaming-Headsets für kleine und große Geldbeutel

Wir stellen 10 Gaming-Headsets aus unterschiedlichen Preisklassen vor.
Wir stellen 10 Gaming-Headsets aus unterschiedlichen Preisklassen vor. (©Facebook/ Logitech G 2017)

Gerade für Online-Spiele sind Gaming-Headsets unabdingbar. Doch das Angebot ist gigantisch. Wir verraten Dir, welche 10 Headsets für kleine, mittlere und große Geldbeutel zu empfehlen sind. 

Worauf kommt es bei Gaming-Headsets an?

Wie bei einem normalen Kopfhörer kommt es bei Gaming-Headsets natürlich in erster Linie auf den Sound an. Der ist in vielen Fällen einfach Geschmackssache. Manche Spieler legen Wert auf einen möglichst neutralen Klang mit großem Dynamik-Umfang, andere wiederum stehen auf fette Bässe, die einen möglichst brachialen Sound liefern.

Während klassische Headsets auch weiterhin über ein 3,5-Millimeter-Klinkenkabel mit dem PC verbunden werden, besitzen viele neuere Modelle in der oberen und mittleren Preisklasse einen USB-Port. Dieser überträgt nicht nur Audio-Signale, sondern ermöglicht auch das Abstimmen der Soundwiedergabe am PC. Wer ganz auf Kabel verzichten möchte, sollte ein Bluetooth-Headset kaufen.

Unterschiede gibt es aber auch bei Bauart und Materialwahl der Headsets. So gibt es naturgemäß solche, die auf dem Ohr aufliegen und solche, die das Ohr komplett umschließen. Die Ohrpolster selbst sind meist entweder mit Stoff oder Kunstleder bezogen, was sich auf das Tragegefühl auswirkt. Generelle Tipps zu Sound und Tragekomfort lassen sich deshalb nur schwer geben. Allgemein können wir an dieser Stelle nur eine begrenzte Auswahl an Produkten vorstellen. Grundsätzlich gilt, dass Jeder vor dem Kaufen die Kopfhörer seiner Wahl am besten im Geschäft einmal Probe tragen und je nach Möglichkeit auch Probe hören sollte, da Geschmäcker und Ansprüche sehr verschieden sind.

Headsets unter 50 Euro

1. Creative HS-810 SB Blaze

 Das Creative HS-810 SB-Blaze ist ein gute Headset für schmale Geldbeutel. fullscreen
Das Creative HS-810 SB-Blaze ist ein gute Headset für schmale Geldbeutel. (©Creative 2017)

Das Creative HS-810 SB Blaze gehört zu den günstigen Headsets, die sich für Einsteiger und Gelegenheitsspieler guten Gewissens empfehlen lassen. Verarbeitung und Tragekomfort sind für den Preis von unter 30 Euro ungewöhnlich gut. Die Ohrpolster sind ebenso wie der Tragebügel mit Stoff gepolstert. Lediglich die Kabel neigen dazu, sich nach längerer Nutzung stark zu kräuseln und müssen ab und an entknotet werden. Beim Sound sind für den Preis natürlich keine Wunder zu erwarten. Dafür lässt sich das Mikrofon beliebig verstellen und sorgt bei den Spielpartnern dank Geräuschunterdrückung jederzeit für ein gutes Verständnis.

2. Asus Cerberus

 Beim Asus Cerberus kommen Bass-Fetischisten voll auf ihre Kosten. fullscreen
Beim Asus Cerberus kommen Bass-Fetischisten voll auf ihre Kosten. (©Asus 2017)

Wer beim Spielen auf fette Bässe steht und dennoch nicht zu tief in die Tasche greifen möchte, ist mit den Asus Cerberus gut bedient. Die Over-Ear-Kopfhörer sind mit einem 60-Millimeter-Treiber ausgestattet und sorgen für einen satten Klang im Tiefton-Bereich. Die gepolsterten Ohrhörer sitzen auch dank der sehr flexiblen Bügel angenehm auf den Ohren und drücken auch nach längeren Spiele-Sessions nicht. Das abnehmbare Mikrofon lässt sich stufenlos verstellen. Eine Schwäche ist auch hier das Kabel, das zum Kräuseln und Verdrehen neigt.

3. Roccat Renga ROC-14-400

 Satte Bässe und ein leichtes Gewicht: Das Roccat Renga. fullscreen
Satte Bässe und ein leichtes Gewicht: Das Roccat Renga. (©Roccat 2017)

Das Roccat Renga ROC-14-400 ist mit seiner schlichten schwarzen Farbe schon ein ziemlicher Hingucker. Die 50-Millimeter-Treiber sind zwar nicht ganz so leistungsstark wie die des Asus Cerberus, sorgen aber dennoch für satte Bässe und insgesamt einen ziemlich ausgewogenen Klang. Der Bügel wirkt sehr stabil und ist flexibel verstellbar. Weniger flexibel als bei den Modellen von Creative und Asus ist das Mikrofon, das sich lediglich nach oben und unten verstellen lässt. Mit einem Gewicht von nur 230 Gramm ist das Renga ein echtes Leichtgewicht.

Headsets zwischen 50 und 100 Euro

4. Kingston Hyper X Cloud Revolver

 Das Kingston Hyper X Cloud Revolver bietet ein sehr gutes Gesamtpaket. fullscreen
Das Kingston Hyper X Cloud Revolver bietet ein sehr gutes Gesamtpaket. (©Kingston 2017)

Der Hyper X Cloud Revolver von Kingston bieten ein sehr klassisches Kopfhörer-Design mit einem Bügel aus Federstahl und zwei mit Kunstleder gepolsterten Hörmuscheln sowie einem gepolstertem Kopfband. Beim Tragekomfort gibt es hier trotz des mittleren Gewichts von 350 Gramm nichts zu meckern. Der Bass wirkt durchaus kräftig, verschluckt aber andere Töne nicht so stark wie bei günstigeren Headsets. Im Gegenteil: Sowohl in hohen als auch in mittleren Tonbereichen bieten die Kopfhörer einen erstaunlich voluminösen und vielseitigen Klang.

5. Steelseries Siberia V3 Prism

 Beim Steelseries Siberia gibt es nur ganz wenige Schwächen. fullscreen
Beim Steelseries Siberia gibt es nur ganz wenige Schwächen. (©Steelseries 2017)

Das Headset von Steelseries liegt preislich auf einem ähnlichen Niveau wie der Hyper X Cloud Revolver und bietet auch eine ähnliche Bauweise. Anstelle eines Klinkenanschlusses verbindet sich dieser jedoch via USB mit dem PC. Das erlaubt es dem Träger, den Sound über die zugehörige Konfigurationssoftware am Rechner individuell. So lassen sich Höhen, Mitten und Tiefen nach den eigenen Vorlieben betonen. Zusätzlich ist es möglich, verschiedene Sound-Setups für verschiedene Spiele zu speichern. Doch auch der Tragekomfort ist dank der verstellbaren und stabilen Bügel und der gut gepolsterten Ohrmuscheln nicht zu unterschätzen. Unschön ist nur, dass das USB-Kabel insgesamt recht kurz ausfällt. Wer vorn an seinem PC keine freien Ports mehr hat, könnte demnach Probleme beim Anschließen bekommen. Zudem gibt es am Kabel keine separate Lautstärkeregelung, was für ein Headset dieser Preisklasse nicht gerade schmeichelhaft ist.

6. Creative SoundblasterX H5

 Der Creative SoundblasterX H5 überzeugt mit ausgewogenem Klangbild. fullscreen
Der Creative SoundblasterX H5 überzeugt mit ausgewogenem Klangbild. (©Creative 2017)

Beim SoundblasterX H5 legt Creative besonderen Wert auf einen ausgewogenen, fast schon analytischen Klang, bei dem trotz der gut hörbaren Bässe auch die Höhen und Mitten zur Geltung kommen. Abgerundet wird der Gesamteindruck durch eine sehr gute und wertige Verarbeitung. Dank der mit Kunstleder gepolsterten Ohrmuscheln und des bequemen Bügels kann der Soundblaster auch beim Tragekomfort überzeugen. Selbst nach mehreren Stunden sollte hier nichts drücken, sodass sich das Headset auch hervorragend zum Musikhören am PC eignet.

7. Corsair Void Dolby 7.1

 Corsair bietet simulierten 7,1-Klang aber auch ein hohes Gewicht fullscreen
Corsair bietet simulierten 7,1-Klang aber auch ein hohes Gewicht (©Corsair 2017)

Auch beim Corsair Void handelt es sich um ein USB-Headset, das dank eines eigenen Soundchips sogar Dolby 7.1-Sound simulieren kann und so einen räumlichen Klang erzeugt. Genau wie beim Steelseries Siberia lassen sich auch hier diverse Änderungen am Soundmix über die Software vornehmen. Optisch setzt Corsair stärker auf die Gaming-Schiene und glänzt mit einem eher futuristischen Design der Ohrmuscheln. Ein Nachteil ist allerdings das hohe Gewicht, das sich insbesondere dann bemerkbar macht, wenn der Träger seinen Kopf zu stark nach hinten neigt.

Headsets über 100 Euro

8. Sennheiser G4me One

 Beim Sennheiser G4me One bewegen sich Mikro und Kopfhörer auf hohem Niveau. fullscreen
Beim Sennheiser G4me One bewegen sich Mikro und Kopfhörer auf hohem Niveau. (©Sennheiser 2017)

Wenn es um Kopfhörer geht, ist der deutsche Hersteller Sennheiser bekanntermaßen nie weit weg. Bei den Gaming-Headsets bedient das Unternehmen hauptsächlich die Oberklasse, so auch mit dem G4me One. Das High-End-Headset bietet einen ausgewogenen Klang mit angenehmer Bassbetonung. Auch beim Mikrofon kann Sennheiser seine Expertise ausspielen, sodass das G4me One die Sprache des Trägers glasklar an dessen Chatpartner überträgt. Dank der weichen Stoffpolster an Ohrmuscheln und Kopfbügeln ist für einen hohen Tragekomfort gesorgt. Nur optisch präsentiert sich das G4me One leider etwas unspektakulär, auch wenn die Verarbeitung grundsätzlich sehr gut ist.

9. Logitech G933 Artemis Spectrum Pro

 Das Logitech Artemis Spectrum Pro ist ein High-Tech-Headset. fullscreen
Das Logitech Artemis Spectrum Pro ist ein High-Tech-Headset. (©Logitech 2017)

Das Artemis Spectrum Pro von Logitech ist ein wahres High-Tech-Headset. Neben einem normalen Kabel für den 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss bietet der Kopfhörer einen zweiten Anschluss für ein USB-Datenkabel. Dabei ist es sogar möglich, zwei Geräte gleichzeitig mit dem Headset zu verbinden und so neben dem Computer beispielsweise auch das Smartphone immer in Hörweite zu behalten. Zusätzlich ist es über das USB-Kabel möglich, den Soundmix am PC eigenständig anzupassen, die Beleuchtung am Kopfhörer zu regulieren und mehrere Tasten zu programmieren. Als Bonus simuliert der Kopfhörer 7.1-Dolby-Sound bei Zocken.

10. Razer Mano'war Gaming Headset

 Wer es kabellos mag, kann zum Razer Mano'war greifen. fullscreen
Wer es kabellos mag, kann zum Razer Mano'war greifen. (©Razer 2017)

Wer es lieber kabellos hat, der kann zum Razer Mano'war greifen. Das Bluetooth-Headset bietet auf Wunsch einen simulierten Dolby-7.1-Sound und 16,8 Millionen anpassbare Farboptionen für das Logo, die sich mit Hilfe der mitgelieferten Software am PC programmieren lassen. Optional kann der Kopfhörer auch per USB-Kabel mit dem Rechner verbunden werden. Die Akkulaufzeit des Headsets soll übrigens bei bis zu 14 Stunden liegen. Während das Mano'war optisch einen schicken Eindruck macht, ist der Tragekomfort trotz der Kunstleder-Ohrmuscheln etwas gewöhnungsbedürftig.

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