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11 Fakten, die Du über "The Legend of Zelda" noch nicht wusstest

Weißt Du, was "The Legend of Zelda" mit "Indiana Jones" zu tun hat?
Weißt Du, was "The Legend of Zelda" mit "Indiana Jones" zu tun hat? (©YouTube/Nintendo 2017)

"The Legend of Zelda" und viele der Nachfolger gehören zu den einflussreichsten Rollenspielen und bergen doch viele Geheimnisse. Wusstest Du etwa, dass Prinzessin Zelda nach einer echten Person benannt wurde und dass das erste "Zelda" eigentlich zu den letzten gehört? Diese 11 Fakten über die "Zelda"-Spiele sind Dir wahrscheinlich neu. 

1. Vom Original-Prototypen kannst Du einen Lamborghini kaufen

Das NES-Modul des ersten "The Legend of Zelda" fiel damals mit seiner goldenen Farbe auf. Ein lediglich gelbfarbener Prototyp des Spiels wurde allerdings auf eBay für satte 150.000 US-Dollar verkauft. Gelb ist eben wertvoller als Gold.

2. Die Titelmelodie von "The Legend of Zelda" war eigentlich Ravels "Boléro"

Ursprünglich war eine Variation von Maurice Ravels "Boléro" als Titelmelodie von "The Legend of Zelda" vorgesehen. Als der Spiel-Komponist Koji Kondo bemerkte, dass das Werk noch urheberrechtlich geschützt war (der Schutz lief im Jahr 2016 aus), blieb er die Nacht auf und schrieb die nun berühmte "Zelda"-Melodie selbst. "Boléro" war einst als Ballettmusik für die russische Tänzerin Ida Rubinstein komponiert worden.

3. Link ist Linkshänder

Du kannst einer Spielfigur die ganze Zeit über die Schulter sehen und es noch immer nicht bemerken: Link ist Linkshänder. Er streckt Gegner stets mit dem Schwert in seiner linken Hand nieder. Außer in der Wii-Version von "Twilight Princess". Darin ist Link Rechtshänder, weil die meisten Spieler ihre Wiimote in der rechten Hand hielten. In der Gamecube-Fassung ist er allerdings auch Linkshänder.

4. Zelda ist Zelda Fitzgerald

 Zelda Fitzgerald erlitt ein wenig erbauliches Schicksal. fullscreen
Zelda Fitzgerald erlitt ein wenig erbauliches Schicksal. (©Nancy Milford via Wiki Commons 2018)

Prinzessin Zelda, nach der die Spiele benannt sind, hat ein reales Vorbild: Die Frau des US-amerikanischen Schriftstellers F. Scott Fritzgerald, der "The Great Gatsby" erschuf. Sonderlich romantisch verlief Zeldas Leben mit Scott jedoch nicht. Er versuchte, ihre künstlerischen Betätigungen zu unterdrücken, damit sie nicht finanziell unabhängig wurde und ihn verlassen könnte. Schließlich wollte er sie gegen ihren Willen in eine Psychiatrie stecken, wo sie tatsächlich die letzten Lebensjahre verbrachte. Sie starb im Alter von 47 Jahren bei einem Brand des Highland Metal Hospitals. Da ist Prinzessin Zelda mit Link aber besser dran.

5. "Indiana Jones" inspirierte "The Legend of Zelda"

Ohne die ersten beiden "Indiana Jones"-Filme hätte es "The Legend of Zelda" vielleicht nie gegeben. Shigeru Miyamoto wollte das "Gefühl von Abenteuer", das Indy vermittelte, in einem Videospiel erlebbar machen.

6. Link beruht auf "Peter Pan"

 Link sieht nicht zufällig so aus wie Disneys Version von "Peter Pan". fullscreen
Link sieht nicht zufällig so aus wie Disneys Version von "Peter Pan". (©Disney 1953)

Die Ähnlichkeiten sind frappierend: Link trägt eine grüne Tunika, hat spitze Ohren und hängt mit Feen herum. Tatsächlich ließ sich Shigeru Miyamoto von Disney-Figuren inspirieren. Nicht zuletzt "Peter Pan" aus dem Original-Zeichentrickfilm von 1953 sieht Link sehr ähnlich.

7. Link wurde von einer Frau vertont

Die wohl bekannteste Vertonung von Link stammt aus "The Ocarina of Time" und "Majora's Mask". Des jungen Links Stimme gehört eigentlich der Synchronsprecherin Fujiko Takimoto, die auch Taki in "Soul Calibur" ihre Stimme leiht.

8. Das erste "Zelda" ist eines der letzten

 "Skyward Sword" für den Wii ist chronologisch eigentlich das erste "Zelda"-Spiel. fullscreen
"Skyward Sword" für den Wii ist chronologisch eigentlich das erste "Zelda"-Spiel. (©Nintendo 2011)

Wie nun? Ganz einfach: Die ersten beiden "Zelda"-Spiele finden in einem Paralleluniversum statt, in dem Link in "The Ocarina of Time" den Schurken Ganon nicht besiegen konnte. Tatsächlich ist vielmehr "Skyward Sword", chronologisch betrachtet, das erste "Zelda"-Spiel. Damit beginnt nämlich die Handlung der Serie. Gut, ist vielleicht nicht ganz einfach. Aber ist so.

9. "Breath of the Wild" wurde als 8-Bit-Spiel getestet

 Selbst das neueste "Zelda"-Spiel hat 8-Bit-Wurzeln. fullscreen
Selbst das neueste "Zelda"-Spiel hat 8-Bit-Wurzeln. (©Nintendo via YouTube/Outcast 2018)

"Zelda: Breath of the Wild" für den Nintendo Switch wurde zuerst als 2D-Spiel programmiert, ganz so wie das erste "The Legend of Zelda". Die 8-Bit-Version diente dazu, die neuen Spielmechaniken auszuprobieren. "Zelda"-Schöpfer Shigeru Miyamoto ist für seinen Perfektionismus bekannt, er verbrachte etwa auch viele schlaflose Nächte damit, die Sprungmechanik von "Mario 64" zu optimieren und hüpfte dafür immer wieder in einer schmucklosen Testumgebung umher.

10. Robin Williams benannte seine Tochter nach Prinzessin Zelda

Der verstorbene Komiker und Schauspieler Robin Williams ("Der Club der toten Dichter") nannte seine Tochter Zelda Rae Williams nach der Prinzessin aus dem Nintendo-Spiel. Sie warb sogar zusammen mit ihrem Vater für "The Legend of Zelda: Ocarina of Time" für den Nintendo 3DS und für "The Legend of Zelda: Skyward Sword" für den Wii. Aktuell ist Zelda als Schauspielerin in Independent-Filmen tätig.

11. "A Link to the Past" hat einen supergeheimen Bonusraum

Das "Nintendo Power"-Spielemagazin veranstaltete einst einen Wettbewerb, der den Namen eines Fans in einem Nintendo-Spiel verewigen würde. Der Gewinner Chris Houlihan erhielt einen Bonusraum im SNES-Klassiker "The Legend of Zelda: A Link to the Past". Du findest ihn, indem Du Dich selbst mit einer Bombe in die Luft sprengst und dabei die Pegasus-Stiefel trägst. Warte! Tue jetzt nichts Unüberlegtes. Hier im Video erfährst Du, wie Du zum Bonusraum kommst.

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