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5 Gründe, warum "Fortnite: Battle Royale" besser als "PUBG" ist

Mit "Playerunknowns's Battlegrounds" (PUBG) erobert ein neues Spielprinzip die Gamer-Szene im Sturm: Battle Royale. Der Survival-Shooter "Fortnite" ist nun mit einem eigenen Modus in Konkurrenz zu "PUBG" getreten – und macht fünf Dinge schon einmal besser als sein Vorbild.

100 Spieler werden auf einer Map abgesetzt und müssen sich gegenseitig so lange abballern und abstechen, bis nur noch einer übrig ist – und der hat gewonnen. Das ist in Kürze das Prinzip des Battle-Royale-Genres, dessen bekanntester Vertreter "Playerunknown's Battlegrounds" seit März immer neue Rekorde bricht und mittlerweile der erfolgreichste Titel bei Steam überhaupt ist. Der Erfolg von "PUBG" hat schnell Nachahmer gefunden: Epic Games hat dem an sich schon interessanten Genremix von "Fortnite" aus Kampf und Aufbau plus Tower Defense nun eine kostenlose und eigenständige Erweiterung hinzugefügt: "Fortnite: Battle Royale".

Es kommt ja hin und wieder vor, dass die Kopie doch besser ist, als das Original – und in diesem Fall spricht vieles dafür. "Fortnite: Battle Royale" hat momentan in jedem Fall bei diesen wichtigen Punkten eindeutig die Nase vorn.

1. "Fortnite: Battle Royale" ist Free to Play ohne Kompromisse

 "Fortnite: Battle Royale" ist absolut kostenlos. fullscreen
"Fortnite: Battle Royale" ist absolut kostenlos. (©Epic Games 2017)

Gerade, wenn Dein Budget knapp ist und es mehrere sinnvolle Möglichkeiten gibt: Warum nicht die kostenlose Variante ausprobieren? Die meisten sogenannten Free-to-Play-Spiele begrenzen den Spielerfortschritt, indem sich Dich mit mehr oder weniger sanftem Druck dazu nötigen, XP-Boosts zu kaufen oder Dein Geld in irgendwelche Lootboxen zu stecken, bei denen Du nie genau weißt, was drin ist. Das ist zwar im "Fortnite"-Hauptspiel auch so, aber der eigenständige Battle-Royale-Modus ist zu 100 Prozent kostenlos. Damit ist das Spiel von Epic Games ein guter Einstieg in das populäre Shooter-Genre – im Gegensatz zu "PUBG", das im Early Access auf Steam rund 30 Euro kostet.

2. "Fortnite: Battle Royale" ist auf allen großen Plattformen erhältlich

 "PUBG" gibt's momentan nur für PC, die Xbox-Version ist in den Startlöchern. fullscreen
"PUBG" gibt's momentan nur für PC, die Xbox-Version ist in den Startlöchern. (©Xbox 2017)

"Fortnite: Battle Royale" läuft derzeit auf allen wichtigen Plattformen mit Ausnahme der Nintendo Switch: PC, PS4 und Xbox One sind alle versorgt. "PUBG" ist dagegen derzeit nur bei Steam und damit nur für den PC im Angebot. Es soll zwar demnächst auch für eine bestimmte Zeit als Exklusivspiel für die Xbox One auf den Markt kommen  – aber das hilft den PS4-Besitzern auch nicht weiter. Wer eine Konsole hat, kann sich aber schon jetzt bei "Fortnite: Battle Royale" ins Gefecht stürzen, PS4-Spieler brauchen dazu noch nicht einmal Playstation Plus. Bei Microsoft musst Du allerdings für Xbox Live bezahlen, um das Spiel von Epic Games zocken zu können.

3. Es sieht besser aus – und das ist nicht nur Geschmackssache

 In "Fortnite: Battle Royale"  lassen sich Gegner besser erkennen und anvisieren. fullscreen
In "Fortnite: Battle Royale"  lassen sich Gegner besser erkennen und anvisieren. (©Epic Games 2017)

Wenn Du auf Spiele wie etwa "Borderlands" oder auch "Team Fortress" mit Comic-Optik im Cellshading-Stil stehst, dann ist "Fortnite: Battle Royale" sowieso das richtige Game für Dich. Dass die Grafik "PUBG" überlegen ist, ist nicht nur Geschmackssache. Sie funktioniert auch für das Battle-Royale-Genre einfach besser. Die klaren und hellen Grafiken, die kleinen Staubwolken hinter rennenden Figuren – das alles macht es viel intuitiver, Gegner aus der Ferne zu treffen. Die Grafiken in "PUBG" dagegen sind verwaschen und für den Fernkampf lange nicht so geeignet, um das Ziel von der Umgebung zu unterscheiden und zu erkennen, welcher Pixel Dich gerade abballern will.

4. Loot in "Fortnite: Battle Royale": Brauchbarer & nicht so kompliziert

 Das Loot-System in "PUBG" ist sehr komplex. fullscreen
Das Loot-System in "PUBG" ist sehr komplex. (©wtfmoses 2017)

Die Beute in "Fortnite" ist eindeutig besser und einfacher aufgebaut als in "PUBG". Das Beute-System im Comic-Shooter ist im Vergleich zu "PUBG" klarer und vor allem viel begrenzter. Das macht es für ein Spiel, in dem es ja hauptsächlich um "shootin' 'n' lootin'" geht, viel einfacher, relevante Beute zu erkennen und schnell einzusammeln. Die Attraktivität liegt auch hier in der Einfachheit: Du musst nicht lange in dunklen Ecken nach allen möglichen einzigartigen Gegenständen suchen, die Du mit anderen Items kombinieren kannst. In "Fortnite" ist die Beute farblich markiert, sodass Du sofort weißt, was geeignet ist und was nicht. Das macht das Tempo des Spiels schneller, und Du siehst sofort, ob es Sinn macht, Dein Leben für Beute zu riskieren.

5. Die Server kommen besser mit den Spielermassen klar

 "Fortnite: Battle Royal" kommt besser mit vielen Spielern klar. fullscreen
"Fortnite: Battle Royal" kommt besser mit vielen Spielern klar. (©YouTube/Fortnite 2017)

Die grundlegende Spielerfahrung in "Fortnite: Battle Royale" ist zurzeit (noch) deutlich besser als in "PUBG", denn das Spiel läuft wesentlich stabiler. Die Verbindung zu bis zu 100 Spielern aufrechtzuerhalten, ist eine komplexe technische Angelegenheit, die den Machern von "Playerunknowns's Battleground" noch nicht perfekt gelungen ist – auch wenn sich in den vergangenen Monaten schon viel gebessert hat. "Fortnite: Battle Royale" hat aber auch nach vielen Patches für "PUBG" immer noch die besseren Latenzen. Kein ganz unwichtiger Punkt in einem Genre, in dem jede Kugel zählt – denn wenn Du in einer Runde früh stirbst, bist Du – anders als in Shootern wie "Call of Duty" – erst einmal für einige Minuten raus. Da kann ein instabiler Server schon ganz schön nerven.

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