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5 Indie-Games für die Xbox One, die Du zocken solltest

Für die Xbox One erscheinen zahlreiche Indie-Games.
Für die Xbox One erscheinen zahlreiche Indie-Games. (©Electronic Arts 2015)

Die Xbox One erlebt seit einigen Monaten eine regelrechte Flut an Indie-Games, wie sie wohl noch keine Konsole zuvor verzeichnen konnte. Um in diesem Riesen-Angebot nicht den Überblick zu verlieren, stellen wir Dir 5 Indie-Perlen für die Microsoft-Konsole vor, die sich auf jeden Fall lohnen.

Auf dem PC sind sie mittlerweile kaum noch wegzudenken: die Indie-Games. Neben großen Publishern liefern immer mehr kleinere Entwicklerstudios ihre ganz eigenen Gaming-Perlen ab, die oft mit besonderen Ideen und ungewöhnlichen Konzepten aufwarten. Im Konsolenbereich entwickelt sich vor allem die Xbox One zunehmend zu einer Heimat für Indie-Games.

1. "Superhot"

"Superhot" gehört zu den ungewöhnlichsten Action-Games, die je veröffentlicht wurden – und das liegt keineswegs nur am eigenwilligen Artdesign. Vielmehr ist es das ausgefallene Spielkonzept, welches "Superhot" zu etwas Besonderem macht. Steht der Spieler still, dann bewegt sich auch die komplette Umgebung nur in Super-Zeitlupe und die Gegner bleiben wie angewurzelt stehen. Sogar Gewehrprojektile bleiben in der Luft stehen. Auf diese Weise lässt sich das Vorgehen in Kämpfen in aller Ruhe vorausplanen. Sobald sich der Spieler dann wieder in Bewegung setzt, erwacht auch die Umgebung aus ihrer Starre und die Gegner bewegen sich in Echtzeit.

Durch das ungewöhnliche Spielkonzept wird aus dem Shooter ein waschechtes Taktik-Spiel, bei dem jeder Schritt genau überlegt sein sollte. Das ist auch bitter nötig, denn ein Treffer der Gegner reicht oft schon aus, um damit man das Zeitliche segnet. Die Zeitlupe wird so zum besten Freund des Spielers.

2. "Unravel"

In "Unravel" durchstreift das wandelnde Wollknäuel Yarny schön gestaltete Level in der Froschperspektive. Der 2D-Plattformer besticht mit cleveren Physik-Rätseln und einer melancholischen Grundstimmung. In insgesamt zwölf Abschnitten suchen Spieler nach den verlorenen Erinnerungen einer älteren Dame, um diese in einem Fotoalbum festzuhalten.

Erzählerisch gibt sich "Unravel" bewusst minimalistisch, wobei jedoch die überzeugende Gestik von Yarny meist ausreicht, um die aktuelle Stimmung des kleinen Helden zu erfassen. Immer wieder wird das ruhige Spielgeschehen zudem durch Szenen aufgelockert, in denen schnelles Reaktionsvermögen gefragt ist – die eine oder andere Trial and Error-Passage eingeschlossen.

3. "The Swapper"

Der Plattformer "The Swapper" erkunden wir eine verlassene Raumstation. Dort rätseln wir uns nicht nur von Raum zu Raum, sondern übertragen auch unser Bewusstsein mit dem Swapper in mehrere leblose Hüllen. So lassen sich Hindernisse und Level-Schranken auch dann überwinden, wenn unser physisches Ich an seine Grenzen gerät. Obwohl sich das Spielgeschehen selbst in minimalistischer 2D-Grafik abspielt, wirken die Level dank Artdesign, toller Lichtstimmungen und passender Musik enorm atmosphärisch.

Schon nach kurzer Zeit müssen wir allerdings feststellen, dass wir auf der Raumstation nicht allein sind. Immer wieder versuchen offenbar andere Wesen Kontakt mit uns aufzunehmen. Zusätzlich werden wir durch den Swapper auch mit der grundsätzlichen Frage konfrontiert, ob das menschliche Bewusstsein auch losgelöst vom Körper existieren kann.

4. "The Fall"

Ein Pilot stürzt in seinem Raumanzug ab und landet schwerverletzt in einer unterirdischen Basis. Zum Glück verfügt der Raumanzug über ein KI-gesteuertes Rettungssystem namens Arid, dass nun die Aufgabe hat, medizinische Hilfe für den Piloten zu finden. Als Spieler steuern wir Arid durch die klaustrophobische Basis, die von Robotern und Androiden besiedelt wird. Weil diese nicht unbedingt friedfertig sind, müssen wir uns den Weg immer wieder freikämpfen.

Im Laufe des Spiels macht die KI Arid eine deutliche Wandlung durch, sodass wir uns als Spieler schon bald mit der Frage konfrontiert sehen, wo eigentlich die Grenzen zwischen Mensch und Maschine verschwimmen.

5. "Beyond Eyes"

Wie nimmt eine Blinde die Welt um sie herum war? Diese Frage versucht das Indie-Spiel "Beyond Eyes" zu beantworten. Als Spieler übernehmen wir die Kontrolle über die zehnjährige Rae, die seit einem Unfall erblindet ist. Ihre beste Freundin ist die zugelaufene Katze Nani, die jedoch eines Tages spurlos verschwindet. Also bleibt Rae nichts anderes übrig, als sich auf die Suche nach der Mieze zu machen.

Die Spielwelt präsentiert sich dabei zunächst als großes Nichts. Erst durch Berührungen, Geräusche und Gerüche, die Rae wahrnimmt, formt sich in der großen Leere eine Umgebung. Diese wird in sanften Aquarellfarben dargestellt, was dem Spiel einen ganz eigenen Stil verleiht.

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