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6 Dinge, die "Star Wars: Battlefront 2" besser macht als Teil 1

Dass "Star Wars: Battlefront 2" toll aussehen wird, gilt als gesichert. Doch das Game macht auch noch sonst einiges richtig – oder zumindest besser als sein Vorgänger.
Dass "Star Wars: Battlefront 2" toll aussehen wird, gilt als gesichert. Doch das Game macht auch noch sonst einiges richtig – oder zumindest besser als sein Vorgänger. (©Electronic Arts 2017)

Mit "Star Wars: Battlefront 2" will Electronic Arts ein Sequel abliefern, das die Wünsche von Fans einbezieht – und das heißt vor allem, dass es einige Versäumnisse des mäßig aufgenommenen Vorgängers nachholen soll. Hier sind sechs neue Features, die schon jetzt als deutliche Verbesserungen durchgehen.

1. Singleplayer-Modus

 Die Singleplayer-Kampagne von "Star Wars: Battlefront 2" wird aus Perspektive einer imperialen Soldatin erzählt. fullscreen
Die Singleplayer-Kampagne von "Star Wars: Battlefront 2" wird aus Perspektive einer imperialen Soldatin erzählt. (©Electronic Arts 2017)

"Star Wars: Battlefront" legte seinen gesamten Fokus eindeutig auf den Multiplayer-Modus. Eine Kampagne mit Story? Gab es nicht, stattdessen lediglich ein paar weitgehend handlungslose Einzelspieler-Modi. Diesen Missstand behebt "Battlefront 2" mit Ansage: Das Game wird eine umfangreiche Geschichte haben, die – sehr erfrischend – aus der Perspektive einer imperialen Soldatin erzählt wird und damit endlich einmal die dunkle Seite der Macht differenziert zu Wort kommen lässt. Die Story soll dabei sogar kanonisch sein und sich in die Filmsaga nahtlos einfügen. Damit steht das "Battlefront"-Franchise endlich nicht mehr nur kompetitiven Gamern offen, sondern bietet auch Singleplayer-Füchsen echten Mehrwert.

2. Raumschlachten

 Der Klassiker "X-Wing vs. Tie-Fighter" lässt sich in "Star Wars: Battlefront 2" endlich wieder in voller Schönheit nachspielen. fullscreen
Der Klassiker "X-Wing vs. Tie-Fighter" lässt sich in "Star Wars: Battlefront 2" endlich wieder in voller Schönheit nachspielen. (©Electronic Arts 2017)

Es gab schon einmal ein "Star Wars: Battlefront 2", das zehn Jahre vor dem grafisch aufgemotzten Komplett-Reboot des Franchises von 2015 erschien. Bis heute erfreut sich dieses Sequel des Ur-"Battlefront" bei einigen Fans nicht zuletzt wegen seiner Raumschlachten großer Beliebtheit, in denen sich mit den kultigen Raumjägern des "Star Wars"-Universum rasante Gefechte im luftleeren Raum ausfechten ließen. Im Reboot fiel dieses Feature dann weg und wurde erst später in einem DLC als Mini-Version nachgeliefert. Im neuen "Star Wars: Battlefront 2" soll die Fliegerei dagegen wieder fest dazugehören. X-Wing- und T-Fighter-Enthusiasten wird's freuen!

3. Klassensystem im Multiplayer

 Je nach gewählter Klasse wechselt im Kampf auch der Spielstil. fullscreen
Je nach gewählter Klasse wechselt im Kampf auch der Spielstil. (©Electronic Arts 2017)

In bester "Battlefield"-Manier wird es auch in "Star Wars: Battlefront 2" ein System von Einheitenklassen im Multiplayer geben. Auch hierbei handelt es sich um einen Rückgriff auf die beiden alten "Battlefront"-Teile und auch diese Idee geht als klare Verbesserung durch: Dass wir uns vor dem Einstieg ins Gefecht für eine von vier spezialisierten Klassen (Assault-Truppen, Schwere Truppen, Offiziere und Spezialisten) entscheiden müssen, dürfte Vielfalt und Abwechslung ins Spiel bringen – vorausgesetzt natürlich, die Gewichtung der Waffentypen und Fähigkeiten stimmt.

4. Punkte sammeln für Helden,  Fahrzeuge und Co.

 In "Star Wars: Battlefront 2" dürften sich auch Helden begegnen, deren Aufeinandertreffen bislang eher ungewöhnlich war. fullscreen
In "Star Wars: Battlefront 2" dürften sich auch Helden begegnen, deren Aufeinandertreffen bislang eher ungewöhnlich war. (©Electronic Arts 2017)

Auch das Helden-System von "Star Wars: Battlefront 2" wurde im Vergleich zum Vorgänger überarbeitet. Wir sammeln nun nicht mehr auf den Karten verstreute Power-Ups ein, um in die Haut von Boba Fett, Darth Vader, Luke Skywalker oder Yoda zu schlüpfen, sondern erwerben im Gefecht durch Abschüsse oder andere Aktionen, die unserem Team weiterhelfen, Punkte. Die können dann im Spawn-Bildschirm genutzt werden, um Spielzeit für einen Helden freizuschalten – ein schlaues System, das Campen neben Power-Up-Spots unnötig macht und Spieler nach Leistung belohnt. Auch für Kampffahrzeuge und andere Hilfsmittel lassen sich die Punkte einsetzen, sodass das sorgfältige Abwägen zwischen Sammeln und Ausgeben zur strategischen Entscheidung auf dem Schlachtfeld wird.

5. Rundumschlag durch die "Star Wars"-Geschichte

 Auch Figuren und Schauplätze der ganz neuen "Star Wars"-Trilogie sind mit von der Partie. fullscreen
Auch Figuren und Schauplätze der ganz neuen "Star Wars"-Trilogie sind mit von der Partie. (©Electronic Arts 2017)

Während sich der Vorgänger bei Einheiten, Planeten und Helden auf die klassische "Star Wars"-Geschichte um Rebellen und Imperium beschränkte, macht "Star Wars: Battlefront 2" in dieser Hinsicht keine Kompromisse: Hier dürfen Charaktere aus jeder Phase der Sternensaga ran, was nicht nur die Prequel-Trilogie einschließt, sondern auch die aktuelle Sequel-Reihe um Rey, Poe Dameron, Kylo Ren und Stormtrooper Finn. Das verspricht viel Auswahl und Abwechslung und wird zudem dem altgedienten "Star Wars"-Universum nur gerecht: Mit dem Popkultur-Franchise ist mittlerweile schließlich schon weit mehr als eine Generation von Fans und Gamern aufgewachsen.

6. Bessere DLC-Politik

Einer der größten Kritikpunkte an "Star Wars: Battlefront" überhaupt waren die DLC-Inhalte im recht teuren Season Pass, mit denen das Game erst über einen Zeitraum von mehreren Monaten gefühlt von einer abgespeckten Version zu einem vollständigen Produkt aufgewertet wurde. Über Erfolg oder Misserfolg von "Battlefront 2" entscheidet daher für viele wartende Fans schon vor dem Release maßgeblich, wie EA diesmal mit Zusatzinhalten umzugehen gedenkt. Und siehe da: Der Publisher scheint seine Lektion gelernt zu haben. DLCs sollen gratis angeboten werden, als nachträglich käuflich erwerbbare Ingame-Inhalte wird es Mikrotransaktionen für Lootboxen mit den bereits aus Teil eins bekannten Sternenkarten geben, die wiederum Spezialfähigkeiten und andere Nützlichkeiten freischalten.  Da sie sich aber auch kostenlos (aber natürlich etwas langsamer) erspielen lassen, dürften Spieler mit weniger Wille zur Dauerinvestition nicht mehr so stark benachteiligt werden.

Ob "Star Wars: Battlefront 2" dank zahlreicher Verbesserungen auch wirklich ein besseres Spiel wird als sein Vorgänger, sehen wir ab dem 31. Oktober 2017, wenn der Shooter seinen Release feiert.

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