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8 coole Jump-and-Run-Spiele für Hüpffreudige: Vorsicht, Abgrund!

"Crash Bandicoot" (PS1, PS4) gehört zu den besten Hüpfspielen.

In einem Jump-and-Run-Spiel kommt es auf Geschicklichkeit und gutes Timing an. Hüpfspiele, auch genannt Platformer sorgen für Laune, meist ohne dass Du schwierige Rätsel lösen musst. Hier präsentieren wir acht coole Jump 'n' Runs – nicht nur mit Mario und Sonic, sondern auch einige Geheimtipps.

1. "Super Mario 64": Der 3D-Durchbruch

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"Super Mario 64" darf als das wichtigste 3D-Jump-and-Run überhaupt gelten.

Das erste 3D-Hüpfspiel war "Super Mario 64" für den Nintendo 64 beim Release im Jahr 1996 zwar nicht, das dürfte "Alpha Waves" von 1990 gewesen sein. Doch "Super Mario 64" war das einflussreichste und mit Abstand beste 3D-Hüpfspiel unter den frühen Vertretern des Genres. Im Spiel rettest Du Prinzessin Peach in einem magischen Schloss vor dem Bösewicht Bowser.

Eine offene Welt, quirlige Ideen und herausfordernde, aber stets faire Hüpfpassagen zeichneten das Spiel aus. Erst mit der präzisen Analogstick-Steuerung von "Super Mario 64" konnte das Genre wirklich abheben, denn andere frühe 3D-Jump-and-Runs steuerten sich noch sehr ungenau. Hier erfährst Du 8 Dinge, die Du nicht über "Super Mario 64" wusstest.

2. "Heart of Darkness": Hollywood

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"Heart of Darkness" verschlang eine Entwicklungszeit von ganzen sechs Jahren.

Mit "Heart of Darkness" erschien 1998 mitten im 3D-Hüpfspiel-Trend ein neuer 2D-Plattformer für die PlayStation One. Das Spiel stach durch eine hollywoodreife Inszenierung aus der Masse heraus. Für diese sind unter anderem Éric Chahi, der Macher des Genre-Klassikers "Another World", und der Filmkomponist Bruce Broughton ("Das Geheimnis des verborgenen Tempels") verantwortlich. Die Entwicklung des Spiels dauerte ganze sechs Jahre.

Im Spiel bist Du als der Junge Andy auf einer außerirdischen Welt unterwegs, um Deinen Hund zu retten und nebenbei den Herrscher der Finsternis zu bezwingen. Verstörend wirkten die brutalen Spieltode und umso befriedigender erschien es, mit der spektakulären Plasmakanone herumzuballern. Vor allem ist jedoch Deine Geschicklichkeit gefragt.

3. "Banjo-Kazooie": Die goldenen Rare-Tage

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Mit "Banjo-Kazooie" bekam das N64 ein Hüpfspiel spendiert, das ungefähr auf "Mario 64"-Niveau liegt.

Das vom Entwicklerstudio Rare erschaffene "Banjo-Kazooie" für den N64 erreichte eine ähnlich hohe Qualität wie "Super Mario 64" und zählt daher ebenso zu den besten Jump'n'Runs überhaupt. Im Spiel bist Du als der Bär Banjo damit beschäftigt, Deine kleine Schwester Tooty aus den Klauen der Hexe Gruntilda zu befreien. Dabei hilft Dir die rote Vogeldame Kazooie, die in Banjos Rucksack sitzt und ihm das Schweben ermöglicht. Das Spiel zeichnet sich durch sehr abwechslungsreiche Gebiete und Geschicklichkeitstests aus – sowie durch die sarkastischen Sprüche Kazooies.

4. "Crash Bandicoot": Wieder ein Hit

"Crash Bandicoot" erfordert teils Jedi-Reflexe – oder das Auswendiglernen der Level.

"Was ist dieses Ding, ein Fuchs?", fragt Nathan Drake in "Uncharted 4", als er den PlayStation-One-Klassiker "Crash Bandicoot" spielt. Beide Games wurden von Naughty Dog entwickelt, das heute zu den wichtigsten Spielestudios im Business zählt. Crash sollte beim Release 1996 das Playstation-Maskottchen werden, aber so ganz wollte das damals nicht funktionieren. Vielleicht darf das irre Beuteltier dank des erfolgreichen PS4-Remakes "Crash Bandicoot N.Sane Trilogy" schließlich doch noch als PlayStation-Vorzeigefigur gelten?

Jedenfalls sammelst Du im 3D-Hüpfspiel Äpfel auf, springst auf Plattformen oder stürzt in den Tod und drehst Dich um die eigene Achse, um Gegner wegzuschleudern. Du entkommst Felsbrocken, reitest auf Eisbärenbabys und lernst die Level auswendig, um nicht immer wieder ins virtuelle Gras zu beißen.

5. "Sonic Adventure 1 & 2": Damals revolutionäre Grafik

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Beim Release 2001 sah "Sonic Adventure" auf dem Dreamcast fantastisch aus.

Heute sagt man "Sonic Adventure" und dem Nachfolger gerne nach, dass sie nicht gut gealtert wären, wobei "Sonic Adventure DX: Director's Cut" für den PC und Gamecube viele Fehler des Originals ausbügelt. Zumindest beim Release im Jahr 1998 sorgte "Sonic Adventure" allerdings für offene Münder. Die Dreamcast-Grafik war der PlayStation- und Sega-Saturn-Konkurrenz meilenweit überlegen.

Obendrein jagtest Du mit Sonic in einem Affenzahn durch dreidimensionale Welten und wurdest weniger häufig ausgebremst als in den 2D-Klassikern. Der harte und schnelle Soundtrack von Crush 40 ist noch heute beliebt und wurde mehrmals gecovert, zuletzt von Jonathan Young. Bemängelt wurden vor allem die Kamera, die nicht immer dorthin zeigte, wo sie hinzeigen sollte, sowie die etwas schwammige Steuerung. Egal: Ich schloss damals meine Dreamcast an einen Computermonitor an und labte mich an der Grafik, der Geschwindigkeit, der Musik und sogar an der Story.

6. "Skullmonkeys": Dummdidumm

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Die Musik des Knetfiguren-Hüpfspiels "Skullmonkeys" zählt zu den besten Game-Soundtracks überhaupt.

Die Musik ist auch ein Aspekt, der beim PlayStation-One-Hüpfspiel "Skullmonkeys" besonders stark in Erinnerung geblieben ist. Von Elektronik bis zu Almdudeln ist alles an Bord, unterlegt von einem vergnügten Singsang. Die Spielgrafik wurde mit Knetfiguren im Stop-Motion-Verfahren entwickelt und gilt als ein echtes Hüpf-Highlight der Konsole. Kritisiert wurde allerdings der hohe Schwierigkeitsgrad.

7. "Aladdin" (Mega Drive): Vom alten Meister

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Es gibt in der Spielgeschichte auch einige herausragende Filmumsetzungen wie "Disney's Aladdin" für den Sega Mega Drive.

Es ist gar nicht leicht, in Worte zu fassen, was genau das Mega-Drive-Hüpfspiel zum Disney-Film "Aladdin" so viel besser macht als das SNES-Äquivalent. Das letztere Spiel bietet zwar die bessere Grafik, aber am Ende siegt wohl das meisterhafte Leveldesign und Gameplay von David Perry, dem Macher von "Earthworm Jim" und "MDK". Heute verbringt Perry seine Zeit unter anderem damit, steinreich zu sein, und "Aladdin" ist eines der Spiele, das verrät, wie er sich das verdient hat.

8. "Jak and Daxter: The Precursor Legacy": "Mario 64" für die PS2

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"Jak and Daxter: The Precursor Legacy" war das "Mario 64" der PlayStation 2.

"Jak and Daxter: The Precursor Legacy" ging als großartiges Hüpfspiel für die PlayStation 2 in die Spielegeschichte ein. Wie für "Crash Bandicoot" zeichneten sich auch für die "Jak and Daxter"-Spiele die Entwickler von Naughty Dog verantwortlich. Der erste Teil der "Jak and Daxter"-Serie war ein witziges Jump and Run, bei dem geschicktes Springen im Gameplay-Mittelpunkt stand, während sich die Nachfolger stärker in die Ballerspiel-Richtung entwickelten und einen zunehmend düsteren Ton anschlugen.

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