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8 nervige Spielmechaniken, die einfach nicht aussterben wollen

In vielen bekannten Spielen gibt es nervige Spielmechaniken.
In vielen bekannten Spielen gibt es nervige Spielmechaniken. (©Nintendo/Activision/Capcom/Ubisoft/Blizzard/TURN ON 2017)

Wenn Du Videospiele liebst, wirst Du immer wieder auch Spielmechaniken beobachten, die einfach nervig sind. Das Problem daran ist außerdem: sie sterben offenbar nicht aus. Seit Beginn der Spielentwicklung bauen Programmierer die Nerv-Mechniken immer wieder ein – warum auch immer.

1. Zwangs-Kino: Nicht überspringbare Zwischensequenzen

Manche Spiele zwingen die Gamer dazu, sich immer und immer wieder die Zwischensequenzen anzusehen, ein Überspringen oder Abschalten der Filmchen ist nicht möglich. Besonders nervig ist das in Multiplayer-Games, wo Du dann bei jeder Wiederholung einer Mission das ganze Kinoprogramm erneut über Dich ergehen lassen musst. "Destiny" ist so ein Kandidat, der anfangs für Zwangsbeglückung mit Videos sorgt.

2. Spiele ohne Minimap – wie funktioniert das in offener Welt?

Open-World-Spiele sind alleine ihrer Größe wegen schon faszinierend. Sie besitzen in der Regel viele Missionen und Aufgaben, die erst noch entdeckt werden wollen. Da ist eine Karte im Miniaturformat, eine Minimap, eines der nützlichsten Werkzeuge für den Spieler – um schnell durchzukommen und sich nicht zu verlaufen. Aber: Es gibt immer noch und immer wieder derartige Spiele ohne Minimap. Stattdessen wird eine große Karte benutzt, die Du erst übers Menü aufrufen musst. Und das finden dann selbst die Gegner der Minimap unendlich nervig. Ohne Minimap kommt etwa "Horizon: Zero Dawn".

3. Zeitbegrenzungen & Zeitdruck in Missionen sind überflüssig – oder?

Mal ehrlich: Gibt es jemanden, der Zeitbegrenzungen oder Zeitdruck in Missionen wirklich mag? Sie fehlen in keinem Strategie- oder Aufbauspiel, die Entwickler bauen sie immer wieder ein – aber niemand kann solche Missionen leiden, und sie werden immer wieder per Cheat übersprungen. Denn viele davon sind vor allem durch die fehlende Zeit bockschwer und Du schaffst sie auch beim zehnten Anlauf nicht. Ein Kandidat mit derartigen Aufgaben ist etwa "Starcraft 2", wo Du eigentlich von Beginn an immer unter massivem Zeitdruck stehst.

4. Den Spieler alleine lassen – was soll ich eigentlich hier?

Manche Game-Entwickler sind nach jahrelanger Arbeit so in ihrer Spiel-Welt gefangen, dass sie vergessen, dass die Spieler das (noch) nicht sind. Du stehst irgendwo im Spiel herum und weißt nicht, was Du tun sollst. Ein richtiges Tutorial gibt es natürlich auch nicht – warum auch? In alten Games kam das häufig vor, aber auch in neuen Titeln wie "Lego Marvel Avengers" gibt’s das immer wieder mal.

5. Fehlende Auto-Save-Funktion – Fluch oder Segen?

Speichern ist in Videospielen ja nicht unwichtig. Manchmal bist Du aber so im Spiel gefangen, etwa in einem Kampf, dass Du vergisst, ins Speichermenü zu springen. Oder aber noch schlimmer: der Speicherpunkt war vor fünf harten Gegnern. An dieser Stelle kommt die Autosave-Funktion ins Spiel, die Deinen Fortschritt von Zeit zu Zeit automatisch sichert. Wie bei einer guten Textverarbeitung, wo Du das ja auch erwartest. Aber es gibt Spiele, da fehlt diese Funktion völlig – "Persona 5" ist so ein Titel ohne Auto-Save. Es gibt auch Spieler, die finden das aufgrund der größeren Herausforderung super.

6. Zu viele Quicktime-Events machen das Spiel uninteressant & langweilig

Quicktime-Events funktionieren in Spielen wie etwa "Bayonetta" ganz hervorragend, um mit den tollen Actionszenen interagieren zu können – keine Frage. Und es werden eben auch Funktionen ausgelöst, die im normalen Spielgeschehen nicht möglich sind. Wer sich aber auf diese Mechanik zu sehr verlässt, der kommt aus dem Spiel raus und landet bei einem interaktiven Film, bei dem es nur noch darum geht, Knöpfe im richtigen Moment zu drücken, wenn sie aufleuchten. "Resident Evil 6" hat uns damit geärgert ...

7. Wer hat bloß die elenden Laufquests erfunden?

Gibt es etwas Nervigeres als Laufquests? Du wirst von einem NPC zu einem anderen geschickt, der dich bittet, bei einem dritten etwas zu holen, um es dem ersten zu bringen. Und bei dem geht das Spiel von vorne los – nur umgekehrt. Was für eine grandiose Unsitte, um zu klein geratene Welten künstlich größer zu machen und zu kurze Spiele quälend zu verlängern. Keinen guten Ruf diesbezüglich hat beispielsweise "Dragon Age: Inquisition".

8. Der Computer ist schlauer: Für die KI gelten andere Regeln

In Strategiespielen kann die KI viel schneller Einheiten bauen, in Rennspielen ziehen die KI-Piloten locker vom letzten Platz noch knapp vor der Ziellinie an Dir vorbei. Wer hat dabei noch nicht vor Wut mit harten Gegenständen um sich geworfen? Warum ist das selbst in guten Spielen wie "Mario Kart" so? Warum sind die Computergegner nicht ebenso anfällig für Rempler wie wir? Diese Unsitte mit der allmächtigen KI könnte jedenfalls mal aufhören – auch in "Mario Kart".

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