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Alles Wichtige rund um den Release von "No Man's Sky"

So viel zu entdecken: Ein Überblick zu "No Man's Sky".
So viel zu entdecken: Ein Überblick zu "No Man's Sky". (©Hello Games 2016)

Im neuen Game-Blockbuster "No Man's Sky" wollen fast unendlich viele Planeten und Lebewesen entdeckt werden. Zum Release geben wir Dir hier einen Überblick zum Spiel.

Im Weltraum-Spiel "No Man's Sky" können wir über 13 Trillionen Planeten komplett frei bereisen. Zwar gibt es auch eine Storyline, das Spiel lässt uns aber weitgehend freie Hand. Klingt toll – Einsteiger können sich aber auch schon mal etwas verloren im unendlichen Weltall fühlen. Die wichtigsten Fakten zu "No Man's Sky" bieten wir Dir daher in der Übersicht.

1. Worin geht es in "No Man's Sky"?

Der Spieler startet auf einem Planeten, auf dem er zuvor mit seinem Raumschiff abgestürzt ist. In ersten Schritten sammelt man Ressourcen um den Flieger wieder flott zu bekommen und startet dann seine Reise zum Mittelpunkt des Universums. In Sachen Handlung war es das eigentlich schon – das Game ist eher als Open-World-Sandbox-Spiel im Stile von "Minecraft" oder "Stranded Deep" einzuordnen und bietet dabei fast unbegrenzt viele Möglichkeiten.

Ziel des Spiels ist also vor allem Erkundung: Planeten und Lebewesen werden erst bei Entdeckung prozedural erschaffen. Anhand eines Algorithmus generieren die Server die Beschaffenheit des Planeten, sobald ein Spieler sie erreicht. Entsprechend wird die neue Welt mit neuen Kreaturen bevölkert, je nach Lebensumfeld anders. Man betritt also buchstäblich Welten, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Seine Entdeckungen kann man dann nach Belieben benennen und ihnen somit seinen Stempel aufdrücken.

2. Was muss man im Spiel tun?

Je nach Beschaffenheit fallen Planeten und deren Tierwelten sehr unterschiedlich aus. Bei großer Entfernung zur Sonne stoßen wir eher auf Eisplaneten mit entsprechenden Bewohnern, unser Raumanzug und Werkzeuge müssen also entsprechend ausgestattet sein, um überhaupt auf der überlebensfeindlichen Welt bestehen zu können.

Um unsere Ausrüstung zu verbessern bauen wir Ressourcen ab, treiben Handel, verdingen uns als Kopfgeldjäger oder finden andere Wege um Geld, genannt "Units", zu verdienen. Auch für den Upload von entdeckten Orten in die Atlas-Datenbank erhalten wir Geld. In späteren Updates soll dann sogar die Möglichkeit folgen, große Raumtransporter und -stationen selber zu erbauen.

 Große Schiffe gehören vorerst den NPCs, später sollen wir diese auch selbst bauen können. fullscreen
Große Schiffe gehören vorerst den NPCs, später sollen wir diese auch selbst bauen können. (©Hello Games 2016)

3. Trotz gemeinsamer Online-Welt kein MMO-Game

In "No Man's Sky" befinden sich alle Spieler im selben Universum. Entdecken wir einen Planeten und geben ihm einen Namen, können andere Gamer diesen auch bereisen und sich darauf umsehen. Ob sich Spieler innerhalb des Universums begegnen können, ist bisher unklar: Frühere Aussagen der Entwickler zufolge sollen Treffen von verschiedenen Spielern möglich sein, bisher ist dies allerdings noch nicht gelungen. Abgesehen von den schier unüberwindbaren Entfernungen war es Spielern bisher trotz Verabredung nicht möglich, sich im Spiel gegenseitig zu sehen. Es ist ungewiss, ob es sich um einen Bug aufgrund von überhöhter Serverlast zum Release handelte oder ob diese Funktion noch per Update nachgeliefert wird.

Es handelt sich also nicht um ein Massive Multiplayer Online-Game (MMO), direkten Einfluss auf den jeweiligen Spielverlauf nehmen andere Gamer ohnehin nicht. Darüber hinaus ist das Game auch ohne Internetverbindung spielbar, es besteht also kein Online-Zwang.

4. Wie groß ist "No Man's Sky"?

Laut Entwicklerstudio Hello Games gibt es in "No Man's Sky" unglaubliche 18.446.744.073.709.551.616 Planeten zu bereisen, das sind über 18 Trillionen Welten mit lebendig wirkender Flora und Fauna. Dabei springen wir per Hyperraum-Antrieb zwischen Sonnensystemen und wagen uns immer weiter Richtung Mittelpunkt des Universums vor. Die wahnsinnige Größe des Spiels beeindruckt besonders dadurch, dass es zwischendurch keinerlei Ladebildschirme gibt und wir quasi stufenlos und ohne Unterbrechung von entfernten Sternensystemen bis hin zu Planetenoberflächen reisen können. Um weiter entferntere Orte zu bereisen, ist es immer wieder nötig, dass wir unser Raumschiff und unsere Ausrüstung kontinuierlich aufwerten, um größere Entfernungen zurücklegen zu können. Wer Spaß an Rohstoffsuche und Entdeckungsreisen hat, für den ist die potenzielle Spielzeit also fast unbegrenzt lang.

5. Die Wächter: Schutzmechanismus für fremde Welten

Damit kein grober Unfug bis hin zum Vandalismus in "No Man's Sky" getrieben wird und die Planeten in annehmbarem Zustand bleiben, gibt es im Spiel die Wächterdrohnen. Wer also unkontrolliert Rohstoffe abbaut oder grundlos Tiere tötet, wird von diesen Robotern angegriffen und lockt im GTA-Stil immer mehr von ihnen an. Da hilft nur die Flucht, ansonsten droht der Respawn am eigenen  Raumschiff. Im Weltraum erfolgt die Wiederbelebung übrigens an der am nächsten befindlichen Raumstation.

 Die Lebewesen auf den Planeten werden prozedural je nach Umfeld generiert. fullscreen
Die Lebewesen auf den Planeten werden prozedural je nach Umfeld generiert. (©Facebook/No Man's Sky 2016)

6. Release auf PS4 und PC

Laut Aussage von Chefentwickler Sean Murray bei einer Fragerunde auf Reddit werden sich die Spieler von Konsole und PC auf unterschiedlichen Servern aufhalten. Die Universen werden also nicht verbunden sein. Das Game ist auf der PS4 bereits erschienen, der PC-Launch wurde kurzfristig um einige Tage auf den 12. August verschoben. Zusätzlich zur Standard-Version ist eine Limited-Edition erhältlich, welche neben dem eigentlichen Game eine Steelbox, ein 48-seitiges Artbook, ein exklusives Comic und digitale Upgrades für die Ausrüstung im Spiel enthält.

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