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"Assassin's Creed: Odyssey": Die 7 wichtigsten Fakten zum Gameplay

Neben Trailer und Gameplay-Videos gab es auf der E3 2018 nun auch schon die Gelegenheit "Assassin's Creed: Odyssey" anzuspielen. Wir haben alles Wichtige zum Ubisoft-Blockbuster zusammengetragen, der bereits im Oktober seinen Release feiern wird.

Zwar sieht "Assassin's Creed: Odyssey" auf den ersten Blick aus wie eine überarbeitete Version des Vorgängers "Origins". Journalisten, die die neuen Abenteuer im antiken Griechenland bereits anspielen durften, berichten allerdings von deutlichen Unterschieden.

1. Das Kampfsystem wurde völlig verändert

Zwar geht es auch in "Assassin's Creed: Odyssey" wie gewohnt darum, Hitboxen zu treffen sowie Timing und Abstand zum Gegner möglichst gut abzuschätzen. Allerdings gibt es nun die Option, die Schultertasten mit verschiedenen verketteten Angriffen zu belegen, die sich auslösen lassen, sobald sich eine Adrenalin-Anzeige gefüllt hat. Dadurch soll sich das Kampfsystem laut Kotaku insgesamt dynamischer anfühlen und mehr in Richtung "God of War" gehen.

2. Speer anstatt versteckter Klinge

 Das Klettern auf hohe Gebäude und Strukturen bleibt der Reihe erhalten – jedoch nicht, um dadurch Gebiete freizuschalten. fullscreen
Das Klettern auf hohe Gebäude und Strukturen bleibt der Reihe erhalten – jedoch nicht, um dadurch Gebiete freizuschalten. (©Ubisoft 2018)

Bisher vermuteten wir, dass es in "Assassin's Creed: Odyssey" auch um die Herkunft der ikonischen versteckten Klingen gehen könnte, die in "Origins" bereits auftauchen. Während der bisherigen Gameplay-Demo ist der Spieler in Griechenland allerdings stattdessen mit Leonidas' Speer ausgerüstet. Leonidas war der Vater der beiden auswählbaren Spielfiguren Kassandra und Alexios und sein Speer verfügt über außergewöhnliche Eigenschaften.

3. Blutrache bleibt die Hauptmotivation des Spiels

Wie bereits Ezio oder Bayek aus vergangenen "Assassin's Creed"-Spielen, sind auch die altgriechischen Assassine auf Rettung der Familienehre aus: Die Sippe der Hauptfigur soll einer Prophezeiung nach Zerstörung über Sparta bringen, weswegen der Spieler irgendwie von einem Berg geworfen wird. Natürlich überlebt er und kehrt 17 Jahre später als Söldner zurück, der eine Verschwörung gegen die eigenen Familie aufdecken kann.

4. Man hat wieder einen Vogel

 Viele Gameplay-Elemente aus "Origins" sind ähnlich geblieben. Darunter auch Reiten oder der Vogel als "Drohne". fullscreen
Viele Gameplay-Elemente aus "Origins" sind ähnlich geblieben. Darunter auch Reiten oder der Vogel als "Drohne". (©Ubisoft 2018)

Viele Elemente im User-Interface sehen "Assassin's Creed: Origins" tatsächlich zum Verwechseln ähnlich. Neben dem Greifvogel zur Aufklärung – er heißt diesmal Ikaros – ist auch der Kompass am oberen Bildschirmrand oder die grundlegende Menüstruktur gleich geblieben. Die Reihe hat aber auch in vergangenen Spielen immer auf bekannten Mechaniken aufgebaut, was nicht nur schlecht sein muss. Ebenfalls werden Gameplay-Elemente, die bereits in "Origins" entfernt wurden, auch in "Odyssey" nicht wieder eingeführt.

5. Der Spieler kann NPCs rekrutieren und die Spielwelt beeinflussen

Das Schiff der Spielfigur, die Adrestia, ist eine Art mobile Basis, deren Crew Boni und Perks verleiht. Dazu kann der Spieler alle möglichen NPCs rekrutieren, auch das Aussehen der Adrestia und der Besatzung kann umfassend angepasst werden.

Rot gegen Blau ist das Thema in "Assassin's Creed: Odyssey". fullscreen
Rot gegen Blau ist das Thema in "Assassin's Creed: Odyssey". (©Ubisoft 2018)
Der Kampf der Spartaner gegen die Athener bestimmt die Handlung. fullscreen
Der Kampf der Spartaner gegen die Athener bestimmt die Handlung. (©Ubisoft 2018)
An der Farbgebung werden viele Gegner einfach zu erkennen sein. fullscreen
An der Farbgebung werden viele Gegner einfach zu erkennen sein. (©Ubisoft 2018)
Bleibt die Frage, ob der Krieg noch im Spielverlauf ein Ende findet. fullscreen
Bleibt die Frage, ob der Krieg noch im Spielverlauf ein Ende findet. (©Ubisoft 2018)

Das Griechenland in "Assassin's Creed: Odyssey" ist in 27 Staaten unterteilt, die jeweils einen eigenen Anführer haben. Auf der Karte sieht der Spieler, welche der Staaten rot (Sparta) oder blau (Athen) sind, und kann dafür sorgen, dass sich die Machtverhältnisse verändern. Werden die Anführer oder deren Ressourcen schwächer, können gegnerische Truppen den Staat erobern. Als Söldner erhält der Spieler immer wieder Aufträge, Staaten zu schwächen oder Anführern zu helfen.

6. Ein Großteil des Games spielt sich auf dem Wasser ab

 Die Besatzung des eigenen Schiffes kann der Spieler selbst rekrutieren. fullscreen
Die Besatzung des eigenen Schiffes kann der Spieler selbst rekrutieren. (©Ubisoft 2018)

Wie in "Black Flag" oder "Rogue" stecken jede Menge Aktivitäten auf hoher See in "Odyssey". Der Spieler ist oft auf der Ägäis unterwegs und bewegt sich von Insel zu Insel. Währenddessen finden immer wieder Seeschlachten statt, bei denen feindliche Schiffe versenkt werden können. Die Spielwelt soll größer sein als je zuvor in der "Assassin's Creed"-Reihe und einige Inseln werden optionale Missionen bieten, die keinen Einfluss auf die Hauptstory haben.

7. Kassandras & Alexios' Äußeres lässt sich verändern

 In "Assassin's Creed: Odyssey" lässt sich die Spielfigur umfassender individualisieren als bisher. fullscreen
In "Assassin's Creed: Odyssey" lässt sich die Spielfigur umfassender individualisieren als bisher. (©Ubisoft 2018)

Zu Beginn von "Assassin's Creed: Odyssey" kann der Spieler entscheiden, welches der Kinder von Leonidas er spielen will. Als Frau konnte man bereits in "Liberation" und teilweise in "Syndicate" und "Origins" spielen, aber eine Charakterauswahl ist neu für die Reihe. Dadurch ergibt sich für Spieler mehr Entscheidungsfreiheit, auch wenn die Auswahl keine schwerwiegenden Veränderungen in Story und Gameplay haben wird.

Im neuen Spiel lassen sich sogar Flirts mit NPCs anfangen. fullscreen
Im neuen Spiel lassen sich sogar Flirts mit NPCs anfangen. (©Ubisoft 2018)
Generell gibt es viel mehr Entscheidungsfreiheit für den Spieler. fullscreen
Generell gibt es viel mehr Entscheidungsfreiheit für den Spieler. (©Ubisoft 2018)
Der Skilltree wurde umfassend erweitert. fullscreen
Der Skilltree wurde umfassend erweitert. (©Ubisoft 2018)

Selbst die Charaktere, mit denen Spieler flirten können, bleiben gleich. Entscheidungsfreiheit wird nämlich hauptsächlich durch unterschiedliche Dialogoptionen gewährt. Außerdem können deutlich mehr Outfit-Veränderungen vorgenommen werden, als noch in "Origins": Anstelle von einer veränderbaren Ausrüstungskategorie gibt es in "Odyssey" nun fünf. Erweiterungen, wie Gravierungen, geben Items zusätzliche Verbesserungen. Zusätzlich wurde auch der Fähigkeitenbaum deutlich erweitert.

Release

"Assassin's Creed: Odyssey" wird als Prequel zum Vorgänger am 5. Oktober 2018 für PS4, Xbox One & PC erscheinen. Das Spiel wurde auf Ubisofts Pressekonferenz zur wichtigen Spielemesse E3 2018 in Los Angeles enthüllt.

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