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"Borderlands 3"-Event: Die wichtigsten Gameplay-Details der Enthüllung

Erst im September kommt "Borderlands 3" offiziell auf PS4, Xbox One und PC – mit einem aufwendigen Event hat Gearbox Software seinen neuen Shooter aber schon jetzt der Öffentlichkeit präsentiert. Wir waren dabei und geben Dir einen Überblick darüber, was es in Los Angeles alles zu sehen gab.

Die Entwickler von "Borderlands 3" scheinen enorm viel Vertrauen in ihren neuen Shooter zu haben. Dass ein Studio ein unfertiges Premium-Game von Streamern nach eigenem Gutdünken in aller Herren Länder übertragen lässt, ist zumindest ungewöhnlich. Gearbox Software setzte auf großen Bahnhof und lud Presse und Influencer in Scharen nach Los Angeles ein. Dort gab es nicht nur erstes Gameplay aus "Borderlands 3" zu sehen, es durfte auch nach Herzenslust gespielt und gestreamt werden.

TURN ON war ebenfalls vor Ort und bietet Dir in Kürze ausführliche Details zu "Borderlands 3". Die wichtigsten Erkenntnisse gibt es aber schon jetzt in diesem Überblick:

Deine Basis ist ein Raumschiff, das Dich auf verschiedene Welten bringt

In "Borderlands 3" wirst Du nicht nur auf Pandora unterwegs sein, sondern auch andere Planeten erforschen. Die Spielerbasis im neuen Shooter ist ein Raumschiff namens Sanctuary 3, auf dem jede Menge bekannte Gesichter abhängen. Moxxis Bar befindet sich ebenso an Bord, wie Sir Hammerlock und ein Zugang zu Crazy Earls Schwarzmarkt. Außerdem darfst Du Deine Kajüte mit Waffen dekorieren.

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Auf Deinem Raumschiff reist Du in ferne Welten.

Laut Gearbox warten verschiedene Welten darauf, von Dir entdeckt zu werden, darunter ein Wüstenplanet, vom Krieg zerklüftete Städte und tödliche Sumpfgebiete. Es ist unklar, ob alle Welten zum Release im Spiel sind oder einige erst per DLC in "Borderlands 3" kommen.

Spielzeit: "Borderlands 3" hat viel zu bieten – auch offline

Die Kampagne des neuen Shooters soll etwa 30 Stunden Spielzeit bieten, "wenn man schnurstraks durchzieht", wie Creative Director Paul Sage gegenüber PC Gamer angibt. Demnach sei die Story in etwa gleichlang wie die von "Borderlands 2". Mit Nebenmissionen, verschiedenen Schwierigkeitsmodi wie dem New Game Plus und dem Experimentieren mit unterschiedlichen Builds, soll man allerdings auf etwa 126 Stunden kommen. "Borderlands 3" lässt sich zudem offline spielen – auf Konsole sogar per Zwei-Spieler-Splitscreen.

Gefällt Dir, was Du siehst? Gegnerische Fahrzeuge lassen sich klauen

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Fahrzeuge Aufmöbeln wird in "Borderlands 3" zum Riesenspaß.

Darüber hinaus lassen sich in "Borderlands 3" Fahrzeuge individuell ausstatten. Gefallen Dir Teile an gegnerischen Autos, kannst Du den Fahrer ausschalten, das Auto stehlen und die Teile dann in der Werkstatt ans eigene Fahrzeug anbauen. Auf diese Weise kannst Du an Waffen und optische Verschönerungen kommen. Verschiedene Autos stehen zusätzlich in der Welt von "Borderlands 3" herum und lassen sich ohne Gegenwehr in Deine Garage fahren.

Die bösen Calypso Twins sind Gaming-Influencer

Die Antagonisten von "Borderlands 3" sind laut Gearbox-Chef Randy Pitchford "die schwachköpfigsten Live-Streamer aus der Zukunft, die man sich vorstellen kann". Das ist natürlich eine erstklassige Vorlage für satirische Albernheiten und dumme Sprüche – die Calypso Twins fordern im Game ständig Likes und neue Abonnenten und bezeichnen den Spieler als ihren liebsten Follower.

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Influencer der Zukunft: Die Bösewichte in "Borderlands 3".

Deckung ist zerstörbar und Du bist beweglicher

Insgesamt wirkt das Gameplay in "Borderlands 3" deutlich flüssiger und erlaubt Sprünge und das Erklettern höherer Ebenen. Ebenfalls ist das Rutschen aus aktuellen Shootern wie "Black Ops 4" auch in "Borderlands 3" möglich und macht das Spiel um einiges schneller. Vor allem, weil die Feinde sehr mobil sind und Deckung nur so lange Schutz bietet, bis sie durch Schüsse und Explosionen zerstört wird. Das bewegungsreiche Gameplay ermutigt Dich dazu, ständig nach Wegen zu suchen, die Feinde zu flankieren.

Loot ist instanziert – aber nur auf Wunsch

Bereits vor dem Gameplay-Reveal war bekannt, dass sich die Spieler in "Borderlands 3" nicht mehr um die Beute streiten müssen. Jeder Teilnehmer erhält im Koop Loot, das zu seinem jeweiligen Level passt. Allerdings wird es auch einen optionalen "Classic Mode" geben, der es erlaubt, mit High-Level-Freunden zu spielen und entsprechende Beute einzusammeln.

Waffen, Waffen & noch mehr Waffen

In "Borderlands 3" gibt es Unmengen an Loot-Drops und eine Vielzahl an unterschiedlichen Waffen – darunter wiederkehrende Stücke aus den vorherigen Teilen der Reihe. Einige Schießeisen bieten alternative Feuer-Modi und völlig durchgeknallte Specials – Loot regnet förmlich in vielen bunten Farben aus Bossen und Kisten.

Zusammen mit den vier spielbaren Klassen und ihren Fertigkeitsbäumen ermöglicht "Borderlands 3" so eine Vielzahl an Spielstilen.

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"Borderlands 3" ermöglicht eine Vielzahl an Spielstilen.

Auch wenn Randy es nicht wahrhaben will: Es gibt Mikrotransaktionen

Zum Ende des "Borderlands 3"-Events verkündete Gearbox-Chef Randy Pitchford, dass es im Spiel keinerlei Mikrotransaktionen "oder ähnlichen Unfug" gebe – das stimmt so nicht. Gegenüber Gamesindustry.biz beeilte sich Producer Chris Brock zu korrigieren, dass es selbstverständlich Mikrotransaktionen in "Borderlands 3" gibt, allerdings ausschließlich für kosmetische Inhalte. Ebenfalls wird es einen Season Pass und vier Kampagnen-DLCs geben.

Release

"Borderlands 3" wird von Gearbox Software am 13. September 2019 für PC, PS4 und Xbox One veröffentlicht.

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