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"Call of Duty: Modern Warfare": Die wichtigsten Infos vor dem Kauf

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Bist Du bereit für "Call of Duty: Modern Warfare"?

In "Call of Duty: Modern Warfare" wird sich im Vergleich mit den Vorgängern eine ganze Menge ändern. Damit Du weißt, ob sich ein Kauf für Dich lohnt, haben wir hier die wichtigsten Neuheiten und Änderungen zusammengefasst.

Endlich wieder mit waschechter Singleplayer-Kampagne

Ab dem 25. Oktober ist es endlich soweit und "Call of Duty" geht in die nächste Runde. Nachdem "Call of Duty: Black Ops 4" einfach die Einzelspieler-Kampagne gestrichen hatte, kehrt sie in "Modern Warfare" zurück. Das dürfte viele Spieler freuen, denn Entwickler Infinity Ward wusste schon immer bombastische Storys zu erzählen. Auch dieses Mal dürfen wir uns wieder über eine actiongeladene Geschichte freuen.

Eins jedoch gleich vorweg: "Call of Duty: Modern Warfare" trägt zwar fast den gleichen Namen wie "Call of Duty 4: Modern Warfare". Es ist dennoch kein aufgehübschtes Remake mit ansonsten identischem Inhalt, allerdings auch keine Fortsetzung. Stattdessen bekommst Du ein Reboot, das in keiner Verbindung zu den vorherigen "Modern Warfare"-Teilen steht. Du wirst zwar wieder auf den berühmten Captain Price treffen. Der alte Haudegen sowie weitere bekannte Charaktere, die Du möglicherweise noch im Spiel antriffst, können aber einen ganz anderen Charakter als zuvor haben.

Die Story soll im Vergleich zu den Vorgängern noch um einiges düsterer und brutaler werden: Chemische Waffen sind in die Hände von Terroristen gefallen und Captain Price soll diese wiederbeschaffen. Dafür benötigt er aber die Hilfe von lokalen Rebellen. Journalisten berichteten bereits von Anspiel-Events, dass einige Missionen sogar noch kontroverser als die berüchtigte "No Russian"-Mission aus "Modern Warfare 2" sein könnten.

Frischer Wind im Multiplayer

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Die neuen Modi bringen noch mehr Abwechselung im Multiplayer.

Im Multiplayer gibt es ebenfalls ein paar interessante Neuerungen zu verzeichnen – vor allem die Modi Gunfight und Ground War. Gunfight ist eine schnelle 2v2-Spielvariante, bei der die Runden kaum länger als eine Minute dauern. Gespielt wird ein Best-of-11 und in jeder Runde ändern sich Waffen und Ausrüstung der Spieler zufällig.

Ground War fühlt sich hingegen fast schon ein wenig wie "Battlefield" an. In der Beta war bereits eine 32v32-Map spielbar, in der auch Fahrzeuge verwendet werden können. In der Vollversion sollen Matches mit bis zu 100 Spielern möglich sein.

Außerdem gibt es noch einen ganzen Haufen abgewandelte Spielmodi sowie Nachtversionen einiger Maps, bei denen Du mit Nachtsichtgeräten durch die Karte schleichst. Einen Zombie-Modus wie in "Call of Duty: Black Ops 4" wird es dagegen nicht geben und ein Battle-Royale-Modus ist zumindest zum Launch auch nicht geplant. Es kursieren aber Gerüchte, dass dieser im Januar 2020 nachgeschoben werden könnte.

Eine weitere Neuerung zu den Vorgängern: "Call of Duty: Modern Warfare" wird direkt zum Release Crossplay zwischen PC, PS4 und Xbox One unterstützen. Damit Spieler, die Maus und Tastatur bevorzugen, keinen unfairen Vorteil gegenüber Gamepad-Zockern haben, wird im Matchmaking nach Eingabegeräten gefiltert.

PS4-Version mit "zeitlich" exklusivem Modus

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Den Survival-Modus für Spec Ops kannst Du knapp ein ganzes Jahr lang nur exklusiv auf der PS4 zocken.

Fast alle Inhalte und Updates für "Call of Duty: Modern Warfare" werden auf allen Plattformen zur gleichen Zeit erscheinen – aber eben nur fast. Einen kleinen Exklusiv-Deal konnte Sony dann doch wieder mit Activision abschließen: Der Survival-Modus, eine spezielle Variante von Spec Ops, ist fast ein ganzes Jahr lang nur für die PS4 verfügbar. Das ist zwar ein extrem langer Zeitraum, aber die Exklusivität bis Oktober 2020 sollte für PC- und Xbox-One-Nutzer verschmerzbar sein – schließlich handelt es sich hier nur um einen Horde-Modus für die Special Operations.

Keine Lootboxen & kein Season Pass für DLC – dafür aber ein Battle Pass

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Activision verzichtet in "Modern Warfare" auf Lootboxen und Season Pass.

Nach der Implementierung von sehr aggressiven Mikrotransaktionen in "Black Ops 4" befürchteten viele Spieler auch für "Call of Duty: Modern Warfare" Schlimmes. Allerdings überraschte Activision mit einer sehr erfreulichen Meldung: Lootboxen und Supply Drops sind raus aus dem Game und sollen auch nachträglich nicht kommen. An ihre Stelle tritt ein Battle Pass, der zu jeder Season erneuert wird.

Wie auch bei anderen Games mit Battle Pass soll es eine kostenlose Version und eine käufliche Premium-Variante geben. In beiden Versionen werden sich nur kosmetische Inhalte freischalten lassen. Funktionale Inhalte mit Auswirkungen auf das Gameplay sollen niemals käuflich, sondern nur freispielbar sein.

Auf einen Season Pass für DLC-Multiplayer-Maps verzichtet Activision ebenfalls. Neue Karten sollen simultan und kostenlos für alle Plattformen zur Verfügung gestellt werden.

Das Prestige-System ist tot, es leben die Offiziersränge!

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Das neue Offizierssystem klingt spannend.

Mit "Call of Duty: Modern Warfare" bricht Infinity Ward mit einer Tradition: Das Prestige-System wird abgeschafft. An seine Stelle treten saisonale Offiziersränge – und die funktionieren so: Anstatt nach dem Erreichen des maximalen Rangs noch einmal komplett von vorne zu starten, steigst Du nach Erreichen von Stufe 55 in den Offiziersrang auf. Hier kannst Du weitere 100 Stufen aufsteigen und schicke Embleme verdienen. Zum Start einer neuen Saison wird der Offiziersrang zurückgesetzt und das Spielchen geht von vorne los. Zuvor erspielte Waffen und Ausrüstung darfst Du aber komplett behalten.

Das sind die Unterschiede der verschiedenen Spiel-Editionen

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Bei so vielen Versionen verliert man schnell den Überblick.

Von "Call of Duty: Modern Warfare" wird es hierzulande sage und schreibe sechs Editionen mit unterschiedlichen Inhalten geben. Was Du genau in welcher Version bekommst, haben wir hier für Dich aufgelistet:

"Call of Duty: Modern Warfare" Standard Edition (PS4, Xbox One)

  • "Call of Duty: Modern Warfare" (physisch)

"Call of Duty: Modern Warfare" Digital Standard Edition (PC, PS4, Xbox One)

  • "Call of Duty: Modern Warfare" (digital)

"Call of Duty: Modern Warfare" Operator Edition (PC, PS4, Xbox One)

  • "Call of Duty: Modern Warfare" (digital)
  • spezielles taktisches Messer im Spiel
  • Operator-Pack "Gut getarnt"
  • Operator-Pack "Besatzung entbehrlich"
  • Operator-Pack "Rufzeichen War Pig"

"Call of Duty: Modern Warfare" Operator Edition Enhanced (PC, PS4, Xbox One)

  • "Call of Duty: Modern Warfare" (digital)
  • alle Inhalte der Operator Edition
  • 3.000 "Call of Duty"-Punkte

"Call of Duty: Modern Warfare" Precision Edition (PS4, Xbox One) 

  • "Call of Duty: Modern Warfare" (physisch)
  • alle Inhalte der Operator Edition
  • Steelbook
  • Controller-Skin und Analog-Sticks von KontrolFreek
  • Animierte C.O.D.E.-Calling-Karte

"Call of Duty: Modern Warfare" Dark Edition (PS4, Xbox One)

  • "Call of Duty: Modern Warfare" (physisch)
  • alle Inhalte der Operator Edition
  • Steelbook
  • funktionsfähiges Nachtsichtgerät

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Das sind die PC-Systemanforderungen

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Die PC-Version bietet gegenüber den Konsolenvarianten einige technische und grafische Vorteile.

Xbox-One- und PS4-Gamer müssen sich um Systemanforderungen keine Sorgen machen. Zum Glück sind die minimalen PC-Hardware-Anforderungen für "Call of Duty: Modern Warfare" aber nicht besonders hoch.

Diese Hardware sollte Dein PC mindestens besitzen:

  • Betriebssystem: Windows 7 64-Bit (SP1) / Windows 10 64-Bit
  • Prozessor: Intel Core i3-4340 / AMD FX-6300
  • Arbeitsspeicher: 8 GB RAM
  • Grafikkarte: Nvidia GeForce GTX 670 / GTX 1650 oder AMD Radeon HD 7950 – DirectX-12.0-kompatibel
  • Festplattenspeicher: 175 GB (mit allen geplanten DLCs)

Diese oder bessere Hardware bieten ein optimales Spielerlebnis:

  • Betriebssystem:  Windows 10 64-Bit mit neusten Updates
  • Prozessor: Intel Core i5-2500K / AMD Ryzen R5 1600X
  • Arbeitsspeicher: 12 GB RAM
  • Grafikkarte: Nvidia GeForce GTX 970 / GTX 1660 oder AMD Radeon R9 390 / AMD Radeon RX 580 – DirectX-12.0-kompatibel
  • Festplattenspeicher: 175 GB (mit allen geplanten DLCs)

Stärkere Gaming-PCs bieten gegenüber den Konsolen aber auch einige technische sowie grafische Vorteile. Dazu zählen:

  • Native 4K-Auflösung
  • Unlimitierte Framerate
  • Unterstützung für Ultrawide-Displays
  • Unterstützung für Multi-Monitor-Support
  • Unterstützung von 120-/144-Hz-Bildschirme
  • Raytracing
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