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"Dark Souls: Remastered": Die 7 wichtigsten Unterschiede zum Original

"Dark Souls Remastered" ist genauso unerbittlich wie das Original.
"Dark Souls Remastered" ist genauso unerbittlich wie das Original. (©From Software 2017)

Die Anfänge der wohl härtesten Actionrollenspiel-Trilogie überhaupt sind in neuem Gewand zurück: "Dark Souls Remastered" ist am 25. Mai 2018 für PlayStation 4, Xbox One und PC erschienen, der Nintendo-Switch-Release folgte im Oktober. Wir erklären, was im Vergleich mit dem Original-Release aus dem Jahr 2011 alles verändert hat.

From Softwares knackschweres Abenteuer wurde für PlayStation 3 und Xbox 360 seinerzeit am 22. September 2011 (in Europa am 7. Oktober 2011) veröffentlicht, hat also fast sieben Jahre auf dem Buckel. Die finale Episode "Dark Souls 3" beendete die Trilogie-Saga vor fast genau zwei Jahren auf der aktuellen Konsolengeneration, weshalb Fans nun natürlich nach dem Remaster der Ur-Episode lechzen.

Manche Neuauflage hat aber schon einige Klassiker in der Gunst der Fans sinken lassen und gerade die sehr treue und penible "Dark Souls"-Fangemeinde nimmt ihre RPG-Liebe äußerst ernst. Laut Berichten von großen US-Gamingportalen wie IGN soll "Dark Souls: Remastered" das Original technisch verbessert präsentieren und einige typische Kritikpunkte der Fans behoben haben. Hier sind sieben wichtige Neuerungen.

1. Die Grafik

Besitzer eines 4K-fähigen Fernseher oder Monitors können sich auf die entsprechende Auflösung freuen, inklusive einer weichen Bildrate mit 60 Frames auf PS4, Xbox One und PC. Auf den Konsolen wird es allerdings per Checkerboarding hochgerechnetes 4K sein, am Rechner natives.

Auf der Nintendo Switch gibt es Full-HD-Auflösung (1080p) und 30 Frames bei der Nutzung am TV-Gerät sowie 720p bei 30 Frames im Handheld-Modus.

2. Mehr menschliche Mitspieler

Auf dem gemeinsamen Spielen liegt besonderer Fokus bei "Dark Souls: Remastered", womit From Software dem seit dem Erstrelease deutlich stärker gewordenen Multiplayer-Faktor Rechnung trägt. Die maximale Zahl der Spieler wurde daher von vier auf sechs erhöht, allerdings ist der berüchtigte "Getrockneter Finger"-Gegenstand (Dried Finger) nötig, um zu sechst in die Schlacht zu ziehen.

Dieses Item wurde allerdings nun früher im Spiel platziert und von der "Gemalten Welt von Ariamis" (optionaler Ort, erreichbar über Anor Londo) in die "Stadt der Untoten" (Undead Burg) verschoben. Hier kann das Item vom Händler erworben werden. In Ariamis wurde dafür ein "Zwillingsmenschlichkeit"-Item platziert.

3. Feinheiten im Multiplayer-Modus

Der Multiplayer von "Dark Souls Remastered" orientiert sich an den Mehrspieler-Modi der jüngeren Teile der Serie.
Der Multiplayer von "Dark Souls Remastered" orientiert sich an den Mehrspieler-Modi der jüngeren Teile der Serie. (© 2018 Bandai Namco)

Ähnlich wie in "Dark Souls 3" sind in "Dark Souls Remastered" Spielbeitritte per Passwort möglich. Die Level der Spieler werden in diesem Fall automatisch angeglichen, maßgeblich für den gemeinsamen Level soll dann der des Hosts sein.

Bei Konfrontationen mit anderen Spielern sind keine Heilgegenstände mehr einsetzbar – mit Ausnahme der üblichen Estus-Flakons, von denen Phantome aber nur die halbe Anzahl erhalten. So sollen allzu langgezogene Duelle vermieden werden. Nach dem Sieg gegen einen Phantom-Eindringling füllen sich die Estus-Flakons automatischer wieder auf.

Auch zu hoch gelevelte Krieger werden beim Online-Matchmaking nicht mehr in den Kampf miteinander geschickt, das geht nur noch auf Wunsch über den oben erwähnten Passwortbeitritt.

4. Neue Kampfarenen & Kampf-Modi

Drei-gegen-drei-Kämpfe und Deathmatches mit sechs Spielern sind in "Dark Souls: Remastered" erstmals auch möglich. Diese Arenakämpfe unterstützen ebenfalls den Beitritt per Passwort. Die Wiederbelebungspunkte werden hier per Zufallsgenerator gesetzt.

5. Erweiterte Einstellungen

Auch etwas banale, aber durchaus relevante Veränderungen im Setup gibt es in "Dark Souls: Remastered": So wurde die Anzahl der verfügbaren Sprachen der aus "Dark Souls 3" angepasst und auch die Tastenbelegung ist nun nach eigenem Wunsch veränderbar.

Gegenstände werden außerdem nicht mehr automatisch freien Slots zugewiesen: Um einen Gegenstand auszuwählen, muss die Hoch- oder Runter-Taste des Steuerkreuzes gedrückt gehalten werden.

6. Nützliche Kleinigkeiten

Kleine Gameplay-Änderungen machen die düstere Spielwelt von "Dark Souls" im Remaster ein bisschen heller.
Kleine Gameplay-Änderungen machen die düstere Spielwelt von "Dark Souls" im Remaster ein bisschen heller. (© 2018 YouTube/Bandai Namco Entertainment Europe)

Hinzu kommen weitere Veränderungen, die oft aufgrund von Fanwünschen angepasst wurden. Spieler können jetzt zum Beispiel sofort festlegen, wie viele Verbrauchsgegenstände (etwa Seelen) sie auf einmal benutzen möchten – im Unterschied zu immer nur einem Gegenstand auf einmal beim Original.

Ein neues Lagerfeuer wurde beim Feuerschmied Vamos (jenem mit besonders breiten Knochen und Cthulu-Look) eingerichtet. An den Lagerfeuern können jetzt zudem die Eide (Covenants) gewechselt werden.

7. Amiibo-Support

Preiset die Sonne! Solaire von Astora wird zum Amiibo.
Preiset die Sonne! Solaire von Astora wird zum Amiibo. (© 2018 YouTube/Nintendo)

Besitzer einer Nintendo Switch können "Dark Souls Remastered" seit Oktober 2018 erstmals unterwegs spielen. Dazu bekommen sie ein Feature, das es nur auf der Nintendo-Hardware gibt: den Amiibo-Support. Die Toys-to-Life-Reihe des japanischen Herstellers wird um einen Amiibo erweitert, der Solaire von Astora beim berühmten "Dark Souls"-Sonnengruß darstellt. Wird die Statue an der Switch eingelesen, führt die Spielfigur den Gruß ebenfalls aus.

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