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"Day Z", "PUBG" & mehr: 7 spannende Online-Survival-Games

Leise durch die Wildnis schleichen und bloß nicht sterben – das ist in "Playerunknown's Battlegrounds" und vielen anderen Survival-Games Dein Tagwerk.
Leise durch die Wildnis schleichen und bloß nicht sterben – das ist in "Playerunknown's Battlegrounds" und vielen anderen Survival-Games Dein Tagwerk. (©Xbox 2017)

In Survival-Games geht es nur um eines: das nackte Überleben! Das populäre Spielegenre ist in den letzten Jahren um zahlreiche Vertreter angewachsen. Besonders Online-Survival-Spiele, in denen mehrere Spieler gemeinsam ums Überleben kämpfen, erlebten dabei eine wahre Blütezeit. Hier zeigen wir Dir sieben nervenkitzelnde Beispiele.

1. "DayZ"

Die Anfänge von "DayZ" reichen bis zu einem Mod für den Shooter "Arma 2" zurück. Das Militärsetting des Originalspiels wurde dabei um Survival-Gameplay wie Hunger und Durst und natürlich das "Z" im Spielenamen erweitert: Zombies! Als Überlebende einer Untoten-Apokalypse müssen die Spieler in einer Online-Welt miteinander (oder gegeneinander) arbeiten, um die Zombie-Bedrohung (und die Bedrohung durch andere Spieler) zu überleben. Seit 2013 ist "DayZ" auch als eigenständiges Spiel in der Entwicklung und aktuell in der Alpha-Phase spielbar.

2. "H1Z1"

Eine ganz ähnliche Prämisse wie "DayZ" verfolgt auch "H1Z1": Ein mutierter Grippeerreger – das H1Z1-Virus eben – hat zahlreiche Menschen in Zombies verwandelt und die Zivilisation weitgehend kollabieren lassen. Zusammen mit anderen Spielern durchstreifst Du die offene Online-Welt, wobei der Fokus bei "H1Z1" weit mehr auf dem gemeinsamen Bestehen gegen die Untoten liegt, als im Kampf gegeneinander. Wie viele andere aktuelle Survival-Games ist auch "H1Z1" noch in der Entwicklung und entsprechend nur in einer unfertigen Early-Access-Version spielbar. Dafür gibt es mittlerweile zwei verschiedene Versionen des Spiels: "H1Z1: Just Survive" ist die klassische Überlebenssimulation, während der Ableger "H1Z1: King of the Kill" die Spielumgebung für einen kompetitiven PvP-Arena-Shooter mit einer Vielzahl von Spielern nutzt.

3. "Rust"

Wenn "H1Z1" Wert auf Kooperation legt, ist "Rust" das Gegenteil: Das Survival-Game baut ganz auf die alte Weisheit "Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf" und lässt die Spieler vor allem gegeneinander ums Überleben kämpfen. Was nicht heißt, dass die Spielwelt ansonsten lebensfreundlich wäre: Es gibt auch noch die Möglichkeit, zu verhungern, zu ertrinken, zu erfrieren, von wilden Tieren gefressen zu werden, in radioaktiv verstrahlte Gebiete zu geraten oder von zufällig auftauchenden Helikoptern erschossen zu werden. Immerhin: Ein umfassendes Crafting- und Bausystem hilft Dir dabei, der Umgebung und Deinen Mitspielern zu trotzen – wenn auch zunächst nur mit Steinzeitmethoden. Und wenn Du doch ein paar freundlich gesinnte andere Gamer findest, kannst Du Dich natürlich auch mit ihnen zusammentun. Dreh ihnen aber lieber nicht den Rücken zu. Auch "Rust" befindet sich – wie könnte es bei einem aktuellen Online-Survival-Spiel anders sein – noch in der Early-Access-Phase.

4. "Don't Starve Together"

Beim Survival-Game "Don't Starve" und der Koop-Multiplayer-Erweiterung "Don't Starve Together" fällt zuerst der ungewöhnliche Comic-Grafikstil ins Auge: Spielfiguren und Umgebung sehen aus, als habe Tim Burton sie in einem Fiebertraum entworfen, was dem ganzen Spiel eine liebenswert gruselige,  leicht makabere Atmosphäre verpasst. Das Ziel ist dabei – na klar – in der Wildnis möglichst lange zu überleben. Dafür müssen Hunger, geistige Gesundheit und Lebensenergie aufrecht erhalten werden, was durch knappe Nahrung und fiese Monster gehörig erschwert wird. Wer scheitert, stirbt, und bleibt dank Permadeath ohne Speicherfunktion in der Regel auch tot. Da hilft dann nur, neu anzufangen, wobei je nach Spielfortschritt im vorherigen Leben immerhin weitere Charaktere mit erweiterten Überlebens-Skills freigespielt werden können.

5. "The Forest"

"The Forest" ist ein klassischer Survival-Horrorfilm zum Selberspielen: Nach einem Flugzeugabsturz bist Du auf einer dicht bewaldeten Insel gestrandet, musst irgendwie überleben und am besten noch Deinen verschwundenen Sohn finden. Deine Gesellschaft sind wilde Tiere und blutrünstige Kannibalen, die zudem noch furchteinflößende Mutationen aufweisen. Keine sonderlich sonnige Ausgangssituation also – aber das erwartet von einem Survival-Game wohl auch niemand. Im Koop-Multiplayer können bis zu acht Speiler gemeinsam ums Überleben kämpfen. Aktuell befindet sich "The Forest" in einer zwar spielbaren, aber immer noch unfertigen Early-Access-Alpha-Phase. Und wer nicht kämpfen will, tippt im Hauptmenü einfach "veganmode" ein – und genießt die hübsche Insellandschaft ganz ohne nervige Gegner.

6. "Minecraft"

"Minecraft" ist einer der absoluten Klassiker unter den Survival-Games und unverwechselbar. Die pixelige Klötzchengrafik stößt nur auf den ersten Blick ab, denn wer sich ein wenig mit dem Spiel beschäftigt, erkennt bald den Vorteil der reduzierten Grafik: die gigantische Freiheit, in der offenen Spielwelt so gut wie alles selber bauen zu können – vom Eigenheim bis zum Computer. Die große weltweite Community, die "Minecraft" mittlerweile sein Eigen nennt, sorgt mit atemberaubenden Bauprojekten regelmäßig dafür, dass das Game in den Schlagzeilen bleibt. Neben dem Kreativmodus, für den das Spiel bekannt ist, gibt es aber auch einen Überlebensmodus, in dem Du Dich mit Essen und Trinken am Leben halten und gegen fiese Monster bestehen musst.

7. "Playerunknown's Battlegrounds"

Auch "Playerunknown's Battlegrounds", oft kurz einfach "PUBG" genannt, ist noch in der Early-Access-Phase, läuft in Sachen Beliebtheit aber schon vielen anderen etablierten Online-Games den Rang ab: In vier Monaten hat der Survival-Shooter schon über fünf Millionen Einheiten abgesetzt und gehört zu den beliebtesten Games bei Steam – Tendenz stetig steigend. Der Reiz des Games liegt wohl im cleveren, äußerst reduzierten Spielprinzip: Bis zu 100 Spieler werden zu Beginn jeder Runde auf einer einsamen Insel ausgesetzt und liefern sich mit gefundenen Waffen und Fahrzeugen einen Kampf auf Leben und Tod – wer als Letzter noch steht, gewinnt! Und wer jetzt, meint, dass das ja mehr mit einem Shooter und weniger mit Survival zu tun hat, sollte wissen: Mit etwas Geschick und der richtigen Überlebenstaktik lässt sich eine Runde in "Playerunknown's Battlegrounds" auch komplett kampflos in einem Auto sitzend überstehen.

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