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"Death Stranding": Alles, was Du vor dem Kauf wissen musst

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Was zum Teufel ist hier los? "Death Stranding" ist ein mysteriöses Spiel.

Wale, Teer und ein Baby im Glas – kaum ein Spiel der letzten Jahre gab sich so mysteriös wie "Death Stranding", das neue PS4-Game von Hideo Kojima. Damit Du weißt, ob sich der Kauf für Dich lohnt, haben wir in dieser Übersicht die wichtigsten Infos zusammengefasst – natürlich spoilerfrei!

Was ist "Death Stranding"?

Die schwierigste Frage zuerst: Schöpfer Hideo Kojima, der vor allem für seine "Metal Gear"-Reihe bekannt ist, behauptet, mit "Death Stranding" ein neues Spielegenre erschaffen zu haben. Das PS4-Game lässt sich am ehesten als Action-Adventure mit Open-World- und Stealth-Elementen sowie starkem Story-Fokus beschreiben.

"Death Stranding" spielt in einer dystopischen Zukunft, in der ein apokalyptisches Ereignis die Menschheit an den Rand der Existenz gedrängt hat. Als Bote Sam Porter Bridges ist es Dein Job, Siedlungen in den zerklüfteten Überresten der USA wieder miteinander zu verbinden. Dazu sollst Du sie wieder an das "chirale Netzwerk" anbinden – eine Art Internet, das auch Objekte physisch übertragen kann. Außerdem sollst Du die Tochter der Präsidentin aus der Gefangenschaft befreien, damit sie das Land wieder anführen kann. Um diese beiden Mammut-Aufgaben zu erfüllen reist Sam von der Ostküste Nordamerikas in Richtung Westen.

Wer sollte "Death Stranding" spielen?

Bevor Du Dir "Death Stranding" für Deine PS4 kaufst, solltest Du Dir darüber im Klaren sein, dass dies ein völlig anderes Spiel ist als Kojimas "Metal Gear"-Serie. Es ist auch anders, als die meisten aktuellen Blockbuster-Games. Stehst Du auf viel Action, Shooter oder die Militär-Ästhetik von "Metal Gear Solid 5", sieh Dir vor dem Kauf lieber einige Gameplay-Videos von "Death Stranding" an, um zu entscheiden, ob Dir das Spiel gefällt.

Auch für Rollenspiel-Fans hält das PS4-Game nicht gerade viel bereit. Die Hauptfigur Sam Porter lässt sich im Spiel lediglich in kosmetischen Details anpassen, es gibt keine Fertigkeiten-Bäume und auch keine Dialogoptionen. Die Story steht in "Death Stranding" im Mittelpunkt, auch wenn sie immer wieder von langen Abschnitten mit Open-World-Gameplay unterbrochen wird.

Das Spiel bietet einen ganzen Blumenstrauß von interessanten Gameplay-Mechaniken, die Fans von Survival-Spielen gefallen könnten. Du solltest Dich vor allem darauf einstellen, mit Sam viel Zeit in der offenen Spielwelt von "Death Stranding" zu verbringen, die zwar sehr schön, aber auch einsam und karg ist.

Ist "Death Stranding" ein Horror-Spiel?

Einzelne Passagen von "Death Stranding" sind durchaus gruselig, es handelt sich aber nicht wirklich um ein Horror-Spiel, wie etwa "Resident Evil". Die USK hat "Death Stranding" mit einer Altersfreigabe ab 16 Jahren versehen. Wer mit schaurigen Szenen generell nicht gut umgehen kann, sollte sich vielleicht vor dem Kauf einige Videos ansehen, um die Stimmung besser einschätzen zu können.

Gibt es eine deutsche Sprachausgabe?

"Death Stranding" kannst Du komplett auf Deutsch spielen. Sowohl Sprach-, als auch Textausgabe lassen sich unabhängig voneinander umstellen. Untertitel lassen sich separat zuschalten.

Plattformen: Gibt es "Death Stranding" nur für PS4?

"Death Stranding" erscheint zunächst als PS4-Exklusivspiel. Im Sommer 2020 wird das Game dann zusätzlich für den PC erscheinen. Außerdem wird es seinen Weg eventuell in die Spielebibliothek PlayStation Now finden, die das Spielen von Sony-Titeln sowohl auf PS4 als auch auf PC erlaubt. Dazu ist der Abschluss eines Abonnements nötig, es gibt aber eine siebentägige Gratis-Testphase.

Spielzeit: So lang ist "Death Stranding"

Die genaue Spieldauer von "Death Stranding" variiert je nach Spielweise, da es sich um ein Open-World-Game handelt. Hideo Kojima erwähnte in einem Interview, dass es "lange dauert", sein Game durchzuspielen. Vor allem kommt es darauf an, auf welche Weise Du Dich durch die Welt bewegst und welche Hilfsmittel Du dabei nutzt. Um die reine Hauptstory durchzuspielen, wirst Du vermutlich etwa 40 Stunden benötigen. Es gibt allerdings viele Nebenaufgaben, die die Spieldauer nochmals verlängern.

Download-Größe: So viel Speicherplatz benötigt "Death Stranding"

Auf Deiner PS4 müssen 48,1 Gigabyte Speicher frei sein, um "Death Stranding" herunterzuladen. Ob die physische Disk-Version andere Speicheranforderungen hat, ist noch unbekannt. Laut Sony wird es einen Day-One-Patch geben, durch den sich der Speicherbedarf noch verändern kann.

Performance: So läuft "Death Stranding" auf PS4 (Pro)

Besitzt Du eine PS4 Pro und einen 4K-Fernseher, wirst Du "Death Stranding" in dynamischer 4K-Auflösung spielen können. Dazu nutzt das Spiel das "Checkerboarding"-Verfahren, durch das die Grafik auf hohe Auflösung skaliert wird. Auf einem Full-HD-Fernseher profitierst Du mit einer PS4 Pro von verbesserter Optik durch Supersampling. "Death Stranding" verfügt außerdem über HDR-Grafik mit erweitertem Farbspektrum.

"Death Stranding" zeigt gut, was zum Ende der PS4-Generation aus der Konsole herauszuholen ist. Die Spielfiguren sehen oft hervorragend aus, die Landschaft erscheint nahezu fotorealistisch. Die Bildwiederholrate von "Death Stranding" liegt bei 30 FPS. Dadurch, dass das Spiel speziell auf die PlayStation-Konsole optimiert wurde, ist die Performance größtenteils sehr gut, Framerate-Einbrüche fallen kaum auf.

DLC: Bekommt "Death Stranding" noch Erweiterungen?

Bisher hat Hideo Kojima nicht konkret darüber gesprochen, ob es Erweiterungen für "Death Stranding" geben wird. Nach der Hauptstory gibt es die Möglichkeit, das Spiel in der offenen Welt nach Belieben fortzusetzen. Ähnlich wie etwa in "Horizon Zero Dawn" wäre es durchaus möglich, weitere Inhalte zu erstellen. Der Entwickler macht sich stattdessen aber offenbar schon Gedanken über eine Fortsetzung, da er mit "Death Stranding" ein neues Genre etablieren will.

Multiplayer: Hat "Death Stranding" einen Mehrspieler-Modus?

"Death Stranding" ist zwar ein Singleplayer-Spiel, in der Du die Welt in Deinem eigenen Tempo erforschen kannst. Allerdings gibt es Online-Elemente und viele Möglichkeiten indirekt mit anderen Spielern zu interagieren. Das Prinzip erinnert an Multiplayer-Elemente der "Dark Souls"-Reihe, in der man in der Welt Hinweise für andere Spieler hinterlassen kann.

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"Death Stranding": Fahrzeuge können individualisiert und mit anderen Spielern geteilt werden.

Zusätzlich zu solchen Nachrichten können in "Death Stranding" auch Gegenstände, Fahrzeuge oder Apparate anderer Spieler genutzt werden. Errichtest Du ein Bauwerk in der Welt, können Ressourcen auch von anderen eingebracht werden, um die Fertigstellung voranzutreiben. Als Dank für altruistische Taten kann man anderen Spielern Likes – die Spielwährung – zusenden. Items und Aufträge lassen sich außerdem an andere Spieler weitergeben.

Release

Der Veröffentlichungstermin von "Death Stranding" auf PS4 ist der 8. November 2019.

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