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Der "Call of Duty: Black Ops Cold War"-Multiplayer in der Übersicht

Gestern war es endlich so weit: Activision zeigte erstes Gameplay aus dem Multiplayer von "Call of Duty: Black Ops Cold War" und verriet spannende Infos zu den Neuerungen. CoD-Fans dürfen sich auf coole neue Features freuen – und auf verbesserte Mechaniken.

Operatoren statt Spezialisten

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Anstatt Spezialisten kommen in "Call of Duty: Black Ops Cold War" Operatoren zum Einsatz. Bild: © Activision 2020

Eine der größten Überraschungen in "Call of Duty: Black Ops Cold War" ist der Verzicht auf Spezialisten. In der "Black Ops"-Reihe sind Spezialisten besondere Charaktere, die verschiedene Eigenschaften und Fähigkeiten besitzen. Viele Spieler von "Black Ops 4" entwickelten eine starke Abneigung gegen die Spezialisten, da einige mit ihren Fähigkeiten zu großen Einfluss auf die Kämpfe hatten. In "Black Ops Cold War" setzt Entwickler Treyarch deshalb auf Operatoren, die bereits aus "Modern Warfare" bekannt sind. Die Operatoren verfügen nicht über besondere Fähigkeiten, sondern unterscheiden sich nur im Aussehen.

Rückkehr der traditionellen Minimap

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Die Minimap zeigt nun wieder gegnerische Spieler an, wenn diese ihre Waffe abfeuern. Bild: © YouTube/Call of Duty 2020

In "Modern Warfare" wagten die Entwickler von Infinity Ward ein kleines Experiment. Sie verzichteten komplett auf eine Minimap. Diese Änderung kam bei den Fans gar nicht gut, was dazu führte, dass Infinity Ward die Minimap doch wieder einführte – allerdings nicht so, wie Spieler sie aus vorherigen Teilen kannten. Gegnerische Spieler, die ihre Waffe abfeuern, sind auf der Karte nicht zu sehen. Bei "Call of Duty: Black Ops Cold War" ist wieder alles beim Alten. Gegnerische Spieler, die keine Schalldämpfer verwenden, sind bei der Abgabe von Schüssen wieder als rote Punkte auf der Minimap gekennzeichnet.

Multiplayer-Storytelling und Maps

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Auf der Multiplayer-Map Miami liefern sich DGI- und CIA-Agenten heiße Gefechte im Neonlicht. Bild: © Activision 2020

Wie die Kampagne ist auch der Multiplayer von "Call of Duty: Black Ops Cold War" in den 1980er-Jahren angesiedelt – allerdings zu einem späteren Zeitpunkt als der Singleplayer. Der Multiplayer führt die Story aus der Kampagne fort, so wie wir es bereits aus "Modern Warfare" kennen. Entwickler Treyarch verspricht für den Multiplayer "narrative Elemente, die auf historischen Operationen basieren".

Fünf Multiplayer-Maps sind bereits bekannt:

  • In der Map Armada kämpfst Du im Nordatlantik um den Prototyp eines Atom-U-Boots. Ob Du beim Gefecht mit Seilrutschen von Schiff zu Schiff springst oder mit bewaffneten Schnellbooten über das Meer rast, bleibt Dir überlassen.
  • Die Map Crossroads spielt in der frostigen sowjetischen Wildnis. Dort kämpfen MI6-Agenten und Spetsnaz-Streitkräfte um geheime Dokumente und Vorräte für zukünftige Operationen. In der Map sind sowohl Panzer als auch Schneemobile verfügbar.
  • In der Map Miami wird ein Gefangenentransport sabotiert, DGI- und CIA-Streitkräfte liefern sich daraufhin in den Neonlichtern der Stadt erbitterte Gefechte.
  • In der Map Moscow wird eine Spetsnaz-Truppe zu einem kompromittierten Safehouse der CIA geschickt, um dort CIA-Agenten gefangen zu nehmen.
  • Die Map Satellite führt Dich in die Wüsten von Angola, dort ist der amerikanische Spionagesatellit KH-9 abgestürzt. DGI-Streitkräfte werden damit beauftragt, sensible Daten aus dem Satelliten zu bergen. Das wollen die Agenten des MI6 mit aller Kraft verhindern.

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Drei brandneue Spielmodi

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Im Spielmodus Fireteam kämpfen zehn Teams mit jeweils vier Spielern um den Sieg. Bild: © Activision 2020

Neben den klassischen Spielmodi Deathmatch, Search & Destroy, Domination und Kill Confirmed bietet "Call of Duty: Black Ops Cold War" drei brandneue Modi:

  • VIP Escort ist ein 6vs6-Spielmodus, in dem ein zufällig ausgewählter Spieler eines der beiden Teams die Rolle als VIP einnimmt. Der VIP besitzt nur eine Pistole, eine Rauchgranate und eine Aufklärungsdrohne. Die restliche Teammitglieder müssen den VIP an einen bestimmten Ort eskortieren, um zu gewinnen. Die Aufgabe des gegnerischen Teams ist es, den VIP zu töten.
  • Combined Arms ist ein 12vs12-Modus, der besonders viele Fahrzeuge bietet. Spieler können sich je nach Map mit Panzern, Schneemobilen und auch Kampfhubschraubern austoben.
  • Im Spielmodus Fireteam kämpfen zehn Teams mit jeweils vier Spielern gegeneinander. Anders als im Spielmodus Deathmatch geht es hier nicht nur um Kills, sondern auch um die Erfüllung bestimmter Zielvorgaben. Der erste Spieltyp im neuen Modus trägt den Namen Dirty Bomb. Was die Spieler dort erwartet, gibt Activision zu einem späteren Zeitpunkt bekannt.

Slot-basiertes Create-a-Class-System

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Im Gunsmith-System stehen für Primärwaffen stolze 54 Aufsätze zur Verfügung. Bild: © Activision 2020

Das bekannte Create-a-Class-System darf natürlich in "Call of Duty: Black Ops Cold War" nicht fehlen, allerdings ist es diesmal Slot-basiert. Das Game weist Spielern automatisch jeweils einen Slot für Primärwaffe, Sekundärwaffe, tödliches und taktisches Equipment sowie ein Field Upgrade und einen Satz Perks zu. Die Field Upgrades sind ein neues Feature. Es handelt sich um Ingame-Gegenstände, mit denen Du entweder Dein Team unterstützen oder das gegnerische Team behindern kannst. Die Gegenstände sind erst nach Ablauf einer bestimmten Zeit verfügbar und haben eine feste Abklingzeit, die nach dem Tod nicht zurückgesetzt wird.

Mit sogenannten Wildcards können Spieler ihren Charakterklassen zusätzlich eine von vier Spezialisierungen hinzufügen. Dazu zählen:

  • Die maximale Anzahl an Primärwaffenaufsätze auf acht erhöhen
  • Bis zu sechs Perks tragen
  • Die Verdopplung der Anzahl von tödlichen und taktischen Equipment beim Spawn
  • Die Option, drei Perks aus beliebigen Kategorien auszuwählen, anstatt auf ein Perk pro Kategorie beschränkt zu sein

Außerdem übernimmt das Spiel das Gunsmith-System aus "Modern Warfare". Spieler können Waffenaufsätze an acht verschiedenen Ankerpunkten ihrer Primärwaffen anbringen. Es stehen insgesamt 54 Aufsätze zur Verfügung.

Kein Reset der Scorestreaks bei Tod

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Wenn Du im neuen "CoD" stirbst, musst Du beim Freischalten der Scorestreak nicht komplett von vorn beginnen. Bild: © Activision 2020

Auch bei den Scorestreaks gibt es in "Call of Duty: Black Ops Cold War" eine interessante Neuerung: Sie werden beim Tod nicht mehr zurückgesetzt. Das bedeutet, dass im neuen "CoD" auch Spieler, die recht häufig sterben, Zugriff auf die mächtigen Fähigkeiten haben. Es lohnt sich allerdings immer noch, mehrere Kills hintereinander zu holen, ohne dabei zu sterben. Dann steigt nämlich der Score-Multiplikator, und Spieler können sich die Scorestreaks schneller verdienen.

Die Erfüllung von Zielvorgaben hilft ebenfalls, wertvolle Punkte für die Scorestreaks zu verdienen. Um das Spamming der mächtigen Fähigkeiten zu verhindern, hat Treyarch dieses Mal die Scorestreaks mit einer Abklingzeit belegt.

Überarbeitete Bewegungsmechaniken

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Treyarch hat die Bewegungsmechaniken verfeinert und etwas realistischer gestaltet. Bild: © Activision 2020

Neuerungen gibt es auch bei den Bewegungsmechaniken im Multiplayer von "Call of Duty: Black Ops Cold War". Entwickler Treyarch hat vier Verfeinerungen durchgeführt:

  • Sprint-Boost: Operatoren erhalten beim Start eines Sprints einen kleinen Geschwindigkeits-Boost, der sich mit der Dauer des Sprints immer weiter reduziert.
  • Rutschen: Rutschen startet und endet nun in der Hocke, was zu einem glaubwürdigeren Bewegungsablauf führen soll.
  • Schritt-Kontrolle: Ein höheres Bewegungstempo erzeugt lautere Geräusche als langsame Bewegungen. Spieler können die Geräusche ihrer Schritte mit dem Perk Ninja weiter reduzieren.
  • Springen: Die Sprungfähigkeit der Operatoren wurde auf ein realistisches Niveau gebracht. Außerdem ist bei der Landung nach einem Sprung die Bewegungsgeschwindigkeit der Operatoren leicht reduziert.

Crossplay, Cross-Gen-Gaming und Cross-Progression

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"Call of Duty: Black Ops Cold War" ist eine einzige große Multiplayer-Party. Alle Systeme sind miteinander kompatibel. Bild: © Activision 2020

Treyarch hat weiterhin bestätigt, dass der Multiplayer von "Call of Duty: Black Ops Cold War" nicht nur Crossplay, sondern auch Cross-Gen-Gaming und Cross-Progression bietet. Das bedeutet, dass Spieler auf allen unterstützten Systemen miteinander und gegeneinander zocken können. Gamer, die das Spiel auf der PS5 zocken, werden beispielsweise auch mit Besitzern einer Xbox One zocken können. Und dank Cross-Progressionen können Spieler auch ihren Fortschritt auf andere Plattformen übertragen, was zum Beispiel sinnvoll ist, wenn sie den Multiplayer auf PS4 oder Xbox One beginnen und später auf eine PS5 oder Xbox Series X umsteigen.

Release
"Call of Duty: Black Ops Cold War" erscheint am 13. November für PS4, Xbox One und PC. Die genauen Termine für den Release für Xbox Series X und PS5 sind noch nicht bekannt.
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