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"Destiny 2": 11 Gameplay-Neuerungen, die Veteranen kennen sollten

Destiny 2 Artwork
Destiny 2 Artwork (©Activision 2017)

Am 6. September erscheint "Destiny 2" für PS4 und Xbox One und lässt Konsolenspieler wieder ins Hüter-Universum eintauchen. Für alle "Destiny"-Veteranen, die schon den Vorgänger gespielt haben, gibt's hier die elf wichtigsten Veränderungen zusammengefasst – damit der Umstieg problemlos gelingt!

1. Neue Subklassen, die die alten teilweise ersetzen

Die drei neuen spielbaren Subklassen sind natürlich die wichtigste Veränderung in "Destiny 2", denn sie betreffen Deine Spielfigur und Deinen Spielstil ganz direkt. Die drei Hauptklassen sind auch weiterhin Titan, Jäger und Warlock und jede von ihnen hat drei Subklassen, zwischen denen frei gewechselt werden kann – ganz wie in "Destiny". Allerdings wird pro Klasse eine alte Subklasse durch eine neue ersetzt:

  • Bei den Titanen wird der Verteidiger-Fokus durch den neuen Sentinel ersetzt, der auf Leere spezialisiert ist und als Super-Fähigkeit einen Rundschild mitbringt. Der bietet Schutz, kann aber auch für Angriffe eingesetzt werden.
  • Die Jäger verlieren den Klingentänzer, bekommen dafür aber den Arkusakrobat, der auf Arkus-Schaden spezialisiert ist und als Super-Fähigkeit einen Blitzstab mitbringt, mit dem er blitzschnelle Nahkampf-Angriffe ausführt.
  • Bei den Warlocks wird der Sonnensänger-Fokus abgeschafft. Stattdessen gibt es die Subklasse Dämmerklinge, die auf Solar-Schaden spezialisiert ist und als Super-Fähigkeit mit einem brennenden Solar-Schwert austeilt.
 Dämmerklingen-Warlocks sind Feuer und Flamme. fullscreen
Dämmerklingen-Warlocks sind Feuer und Flamme. (© 2017)

2. Neue Klassen-Fähigkeiten

Zusätzlich zu den neuen Subklassen gibt es nun neue Klassen-Fähigkeiten, die alle jeweiligen Subklassen beherrschen. Titanen können eine Barriere beschwören, hinter der sie (oder ihre Teamkameraden) in Deckung gehen können. Jäger bekommen die Ausweichen-Fähigkeit, mit der sie Schaden entgehen können. Warlocks können eine Quelle des Lichts beschwören, in deren Radius sie selbst und ihre Verbündeten Heilung oder Schadens-Boni erhalten.

3. Neues Waffensystem

In "Destiny" wurden Waffen in die drei Kategorien "Primär", "Spezial" und "Schwer" eingeordnet und von jedem Typ konntest Du eine Wumme tragen. In "Destiny 2" gibt es stattdessen die drei Kategorien "Kinetisch", "Energie" und "Power", die mehr Vielfalt zulassen: So gibt es Waffen wie Pistolen und Maschinengewehre als kinetische Waffen und als Energiewaffen; Du kannst nun also zum Beispiel auch mit zwei verschiedenen Pistolen ins Gefecht ziehen. Die Kategorien unterscheiden sich aber in ihren Schadenstypen – Energiewaffen teilen zusätzlich Elementarschaden aus. Unter Powerwaffen fallen die schweren Geschütze wie Raketen- und Granatwerfer, Fusionsgewehre, Schrotflinten oder Scharfschützengewehre.

 "Destiny 2" bringt nicht nur neue Waffen wie die Minigun, sondern gleich ein ganz neues Waffensystem. fullscreen
"Destiny 2" bringt nicht nur neue Waffen wie die Minigun, sondern gleich ein ganz neues Waffensystem. (©Activision 2017)

4. Maximallevel & Powerlevel

Der maximale Level, auf den Du Deinen Charakter in "Destiny 2" bringen kannst, ist 20. Nach dem Erreichen der Maximalstufe ließ sich in "Destiny" noch der Lichtlevel steigern, der aus dem Gesamt-Lichtlevel der eigenen Ausrüstung errechnet wurde und unter anderem Zugang zu besseren Items und besseren Endgame-Inhalten gewährte. In "Destiny 2" wird das Lichtlevel-System durch den Powerlevel ersetzt, der als Durchschnittswert aus Angriffs- und Verteidigungswert Deiner Ausrüstung gebildet wird. Durch das Durchspielen von Missionen kann ein maximaler Powerlevel von 260 erreicht werden. Danach gibt es noch 40 weitere Powerlevel, die durch das Absolvieren von sogenannten Meilensteinen – speziellen wöchentlichen Aktivitäten – erspielt werden können.

5. Neuer Social-Hub "Die Farm"

Die Story von "Destiny 2" kreist um die verheerende Invasion der Roten Legion, einer Elite-Armee der außerirdischen Kabale, die die Hüter aus dem Turm vertrieben hat. Das ehemalige Hauptquartier ist deshalb nicht länger der Social-Hub, an dem Du Dich mit anderen Spielern verabreden kannst. Stattdessen gibt es nun "Die Farm", ein idyllisches Fleckchen im Grünen, an dem die Hüter ihr provisorisches Basislager aufgeschlagen haben. Händler findest Du nun nicht mehr ausschließlich hier, sondern auch in der offenen Spielwelt. Exotic-Verkäufer Xur schlägt sein Lager zum Beispiel täglich in einem zufällig ausgewählten Öffentlichen Sektor auf.

Am Ende der "Destiny 2"-Kampagne nimmst Du den Turm als Social-Hub für weitere Aktivitäten und als Stützpunkt der Hüter übrigens wieder in Besitz.
Achtung, Spoiler!
Wenn Du die Kampagne von "Destiny 2" noch nicht durchgespielt hast, liest Du auf eigene Gefahr weiter.
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6. Neue Open-World-Aktivitäten

Entwickler Bungie hat sich die Kritik an "Destiny" zu Herzen genommen und für "Destiny 2" offenbar deutlich mehr Aktivitäten in die Open World eingebaut, die die Spieler diesmal in die Europäische Todeszone auf der Erde führt. Dort wird es zum Beispiel sogenannte Abenteuer geben – Kurzmissionen, die an Patrouillen-Missionen erinnern, aber zusätzlich Story-Inhalte bieten. Mit den Verlorenen Sektoren gibt es nun kleine Dungeons, die in der Spielwelt versteckt und durch Graffitis gekennzeichnet sind. Hier warten Minibosse und Loot auf die Hüter. Öffentliche Events sollen dazu vielseitiger und abwechslungsreicher sein.

 Neben der Europäischen Todeszone besuchen "Destiny 2"-Spieler auch die Welten Titan, Io und Nessus (im Bild). fullscreen
Neben der Europäischen Todeszone besuchen "Destiny 2"-Spieler auch die Welten Titan, Io und Nessus (im Bild). (©Activision 2017)

7. Neue Währung

Die Seltsamen Münzen haben in "Destiny 2" ausgedient. Stattdessen gibt es nun die Legendären Bruchstücke ("Legendary Shards"), die zum Beispiel bei Xur zum Kauf von exotischen Waffen eingesetzt werden können. Die neue Währung wird nicht ganz so selten sein wie die Seltsamen Münzen, aber natürlich auch etwas weniger wertvoll. Erhältlich ist sie zum Beispiel durch das Zerlegen von legendären und exotischen Waffen und Rüstungen, weiterhin droppt sie von Bossgegnern oder steckt als Beute in Kisten, die bei Raids oder in Verlorenen Sektoren gefunden werden. Die Teilnahme an wöchentlichen Aktivitäten wie dem Dämmerungs-Strike und Raids sind laut Gamerant der sicherste und schnellste Weg, um an das Zahlungsmittel zu gelangen.

8. Einfacheres Schnellreisen & neue Karte

Der Orbit als Zwischenstation für Schnellreisen gehört in "Destiny 2" der Vergangenheit an. Stattdessen können sich Spieler nun jederzeit durch einen Klick auf die per Knopfdruck aufrufbare Karte zu neuen Landezonen teleportieren. Zur Verfügung stehende Aktivitäten wie Abenteuer, Patrouillen und Öffentliche Events werden außerdem auf der Karte angezeigt. So kannst Du Dir einen Überblick darüber verschaffen, was gerade so alles an Quests und anderen Happenings zur Verfügung steht.

9. Guided Games

Das Guided-Games-Feature macht es Neueinsteigern und Solospielern einfacher, eine Gruppe für Multiplayer-Aktivitäten wie Raids zu finden. Dabei handelt es sich um ein Matchmaking-System, über das sich Spieler abenteuerlustigen Clans zeitweise anschließen können, um zusammen mit der Gruppe die schwereren Inhalte von "Destiny 2" zu knacken. Um das Feature freizuschalten, muss zunächst der Dämmerungs-Strike absolviert werden. Nach dem Release von "Destiny 2" wird der Zugang zu den Guided Games erst nach und nach für alle Spieler ermöglicht: Ab dem 12. September können rund 50 Prozent der Spieler die Funktion nutzen, ab dem 26. September um 19 Uhr steht das Matchmaking dann allen zur Verfügung.

10. Engramme leichter entschlüsseln

Das Entschlüsseln von Engrammen war in "Destiny" ein recht umständlicher Vorgang: Zunächst musste die Ausrüstung mit dem höchsten Lichtlevel angelegt werden, dann musstest Du zum Kryptarchen laufen und konntest mit dem Entschlüsseln beginnen. In "Destiny 2" errechnet das Spiel automatisch, was Deine beste verfügbare Ausrüstung ist, selbst wenn Du sie nicht trägst, sondern sie im Tresor lagerst. Du bekommst also stets die bestmögliche Beute aus den Engrammen, selbst wenn Du vergessen hast, Dich vor dem Besuch beim Kryptarchen umzuziehen.

11. Neue PvP-Modi im Schmelztiegel

Auch für kompetitive Multiplayer-Spieler hält "Destiny 2" Neuerungen bereit. So gibt es mit "Survival" und "Countdown" neue PvP-Modi im Versus-Bereich "Schmelztiegel". In "Survival" treten zwei Teams mit einem zwischen allen Teamkollegen geteilten Lebensvorrat gegeneinander an, in "Countdown" muss ein Team eine Bombe platzieren und verteidigen, während die Gegner genau das verhindern müssen. Nach dem Ende einer Runde werden die Rollen getauscht. Außerdem finden nun alle PvP-Matches im Modus 4-gegen-4 statt.

 Im neuen PvP-Modus "Countdown" müssen Bomben platziert oder entschärft werden. fullscreen
Im neuen PvP-Modus "Countdown" müssen Bomben platziert oder entschärft werden. (©Activision 2017)

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