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"Destiny 2": 8 Features, die uns die Gameplay-Premiere verrät

Die schildbewehrte Titan-Subklasse Sentinel ist nur eine von vielen Neuerungen, die Bungie Entertainment im "Destiny 2"-Gameplay-Reveal bekanntgegeben hat.
Die schildbewehrte Titan-Subklasse Sentinel ist nur eine von vielen Neuerungen, die Bungie Entertainment im "Destiny 2"-Gameplay-Reveal bekanntgegeben hat. (©Activision 2017)

In einem einstündigen Livestream hat das Game-Studio Bungie erstmals das Gameplay von "Destiny 2" vorgestellt. Dabei wurde nicht nur die Story des Sequels präsentiert, sondern auch einige neue Features. Hier sind acht Erkenntnisse, die die Premiere des Multiplayer-Shooters zu bieten hatte.

1. "Destiny 2" wird ein Neustart für alle

In einem Story-Trailer zu Beginn der Gameplay-Premiere wurde die Prämisse des Games enthüllt: Die fiese Rotlegion unter Führung von Ghaul erobert die letzte sichere Stadt der Erde, die Hüter verlieren ihre Kräfte und fliehen. Was für die Helden der Geschichte gilt, blüht auch den Spielern: Alle Waffen, Fähigkeiten und Besitztümer bestehender Charaktere gehen verloren – es fangen also alle noch einmal ganz von vorne an. Die Aufgabe ist dabei klar: Die über das Sonnensystem verstreuten Hüter finden und mit vereinten Kräften zurückschlagen!

2. Neues Waffensystem und neue Waffen

 Die Minigun ist eine der neuen Waffen in "Destiny 2". fullscreen
Die Minigun ist eine der neuen Waffen in "Destiny 2". (©Activision 2017)

Für "Destiny 2" wurde das Waffensystem grundlegend überarbeitet, um mehr Freiheiten bei der Ausrüstung zu ermöglichen. Bislang durftest Du eine Primärwaffe, eine Spezialwaffe und eine schwere Waffe mitnehmen. Fortan werden Waffen in die drei Kategorien "kinetische Waffe", "Energiewaffe" und "Powerwaffe" eingeteilt. Jeder dieser Waffentypen erhält einen Slot, der frei mit Wummen nach Wahl belegt werden kann. Der Livestream gewährte zudem einen ersten Blick auf vier neue Waffen: einen Raketenwerfer, einen Granatwerfer, eine Maschinenpistole und eine Minigun.

3. Drei neue Subklassen

 Mit der Dawnblade-Subklasse heizen Warlocks ihren Gegnern bald so richtig ein. fullscreen
Mit der Dawnblade-Subklasse heizen Warlocks ihren Gegnern bald so richtig ein. (© 2017)

Die "Destiny 2"-Premiere enthüllte drei neue Subklassen, mit denen Du Dich der Rotlegion entgegenstellen darfst. Die Titan-Klasse kann sich mit dem defensiven Sentinel spezialisieren, der über ein Schild verfügt und dieses zum Schutz ebenso einsetzen kann, wie zum Angriff – dann schleudert er es wie Comic-Held Captain America auf Gegner. Warlocks erhalten die Subklasse Dawnblade: einen feurigen Krieger, der mit Feuerbällen und einem flammenden Schwert austeilt. Die Hunter-Klasse schließlich wird um die Arcstrider-Subklasse erweitert, die mit einem schnellen Blitzspeer kämpft.

4. Vier neue Schauplätze und weniger Zeit im Orbit

 Der Planetoid Nessus beeindruckt mit einer herbstlichen Optik und Natur-Maschine-Hybriden. fullscreen
Der Planetoid Nessus beeindruckt mit einer herbstlichen Optik und Natur-Maschine-Hybriden. (© 2017)

Natürlich darfst Du in "Destiny 2" auch einige neue Planeten und Schauplätze bereisen, von denen es insgesamt vier geben soll. Auf der Erde wird es das neue Areal "Europäische Todeszone" geben, das den Entwicklern zufolge das bisher größte "Destiny"-Areal sein wird. Zudem führt Dich das Spiel auf den Saturnmond Titan, der von einem riesigen Methanozean bedeckt ist, den Planetoiden Nessus, der von den Vex gekapert wurde, sowie den schwefeligen Jupitermond Io. Praktisch: Die ständigen Besuche im Orbit, von wo aus Du in "Destiny" erst zu neuen Planeten starten konntest, entfallen im Sequel. Hier soll ein Klick auf die Karte genügen, um jederzeit von einem Planeten zum Nächsten wechseln zu können. Außerdem soll es sogenannte "Lost Sectors" geben, versteckte Dungeons, in denen ein Boss und üppige Beute warten.

5. Neue Multiplayer-Modi

 Der PvP-Aspekt bleibt – trotz ausgebauter Story– auch in "Destiny 2" wichtig. fullscreen
Der PvP-Aspekt bleibt – trotz ausgebauter Story– auch in "Destiny 2" wichtig. (© 2017)

Mit "Countdown" wird es einen neuen kompetitiven Multiplayer-Modus in "Destiny 2" geben, in dem Viererteams gegeneinander antreten. Ein Team muss eine Bombe im feindlichen Lager platzieren und sie bis zur Detonation verteidigen, das andere Team muss den Sprengsatz rechtzeitig entschärfen. Am Ende jeder Runde werden die Rollen getauscht. Das Team, das zuerst sechs Runden gewonnen hat, gewinnt auch das Match. Dazu wird der PvP-Modus "Crucible" etwas eingedampft: Maximal acht Spieler – vier gegen vier – sollen sich auf einer Map fortan bekämpfen können. Bislang waren es 12 Spieler in Sechserteams. Ein weiterer neuer Multiplayer-Modus soll noch enthüllt werden.

6. Clan-Support und Guided Games

 "Destiny 2" schreibt Teamwork groß und führt offiziellen Clan-Support ein. fullscreen
"Destiny 2" schreibt Teamwork groß und führt offiziellen Clan-Support ein. (© 2017)

"Destiny 2" wird es Spielern leichter machen, sich zu Clans zusammenzuschließen und gemeinsame Aktionen und Raids zu starten. Das Game führt daher nicht nur offizielle Clan-Banner ein, mit denen man seine Zugehörigkeit zu einer Gruppe zeigen kann, sondern wird auch eine interne Rangliste und ein Belohnungssystem bekommen, mit dem Spieler Errungenschaften freispielen können, von denen das ganze Team profitiert. Mit den sogenannten "Guided Games" will Bungie dazu das Zusammenspiel von Single- und Multiplayer verbessern: Über eine neue Suchfunktion können sich Spieler auch spontan zu Teams zusammenschließen. Das soll für Einzelgänger die Schwelle zum Mehrspielermodus senken und ermöglicht es zum Beispiel, ohne aufwendige vorherige Organisation auch schwerere Endgame-Inhalte anzugehen.

7. Nur 30 FPS für Konsolen

 Was die Framerate angeht bleibt "Destiny 2" trotz kommender Power-Konsolen auf Sparflamme. fullscreen
Was die Framerate angeht bleibt "Destiny 2" trotz kommender Power-Konsolen auf Sparflamme. (© 2017)

Kürzlich machte unter anderem beim Magazin Gamepur das Gerücht die Runde, "Destiny 2" werde mit Blick auf die PlayStation 4 Pro, die kommende Xbox Scorpio sowie die noch unangekündigte PS5 mit einer Framerate von 60 FPS erscheinen. Diese Vermutungen hat ein Interview des Magazins Heavy im Nachklang des Gameplay-Livestreams entkräftet: Mehr als 30 FPS wird die Konsolenversion des Spiels nicht bieten – im Unterschied zur PC-Version, die keine eingebaute Obergrenze hat und bei 60 FPS startet.

8. PC-Version exklusiv über Blizzards Battle.Net

"Destiny 2" erscheint nicht, wie der Vorgänger, nur für Konsolen, sondern holt auch PC-Spieler mit ins Boot. Dabei wird die PC-Version vollständige Unterstützung für Maus und Tastatur mit eigenen Tastenbelegungen haben, Textchats und 4K-Auflösung unterstützen sowie die oben bereits erwähnte unbegrenzte Framerate bieten. Besonders ist weiterhin, dass das Game exklusiv über Blizzards ehemals als Battle.Net bekannten Service Blizzard App veröffentlicht wird. Ob die PC-Version gemeinsam mit den Konsolenversionen am 8. September erscheint, ist derweil noch nicht ganz klar. Wahrscheinlich kommt sie jedoch zu einem etwas späteren Datum.

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