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"Destiny 2" Anfänger-Tipps: 9 Dinge, die Dir das Spiel nicht erklärt

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Wir verraten, was Dir "Destiny 2" verschweigt.

Du bist neu in "Destiny 2" und hast keine Ahnung, was abgeht? Der MMO-Shooter erklärt tatsächlich spektakulär schlecht, was Du alles machen kannst und was Du machen solltest. Wir übernehmen das – mit hilfreichen Tipps für Neu-Hüter.

Hinweis
Dieser Artikel wurde zuletzt am 19. November aktualisiert.

1. Es gibt eine Kampagne

Dass ein episches Spiel wie "Destiny 2" eine Story-Kampagne hat, ist eigentlich nicht überraschend. Du landest mit Deinem Charakter aber nach einem kurzen Tutorial sofort im Turm, der Hub-Stadt des Spiels – von Handlung keine Spur!

Des Rätsels Lösung: Du musst die Kampagne des Hauptspiels und die Geschichten der Erweiterungen "Fluch des Osiris" und "Kriegsgeist" bei Amanda Holliday im Hangar des Turms selber starten – und das solltest Du auch tun. Dann verstehst Du nämlich gleich viel besser, worum es in dem Game eigentlich geht.

2. Dein Powerlevel ist die wichtigste Zahl

Jedes Rüstungsteil und jede Waffe in "Destiny 2" hat einen Angriffs- oder Verteidigungswert, der Dir als große Zahl angezeigt wird, wenn Du im Inventar den Cursor auf das jeweilige Item bewegst. Aus allen angelegten Ausrüstungsteilen errechnet das Spiel einen Durchschnitt – Dein sogenanntes Powerlevel, das oben rechts in Deinem Inventar steht.

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Die gelbe 937 ist das Powerlevel dieses Jägers.

Du beginnst in "Destiny 2" mit einem Powerlevel von 750. Dein vorrangiges Ziel ist es, die Zahl zu erhöhen, denn der Wert bestimmt, wie stark Du bist und welche Aktivitäten Du spielen kannst. Neue Ausrüstung, die Du als Drop und Belohnung bekommst, steigert Dein Powerlevel nach und nach bis zum sogenannten "soft cap" von 900. Danach kommst Du schwerer an Items, die Dein Level noch weiter steigern und bist mehr und mehr auf Endgame-Aktivitäten wie Raids und Nightfall-Strikes angewiesen. Das Höchstlevel ("hard cap"), das Du durch Rüstung und Waffen erreichen kannst, ist derzeit 960. Danach geht es auch ncoh weiter, indem Du Dein Saisonales Artefakt levelst – aber für den Einstieg hast Du mit dem Grind bis Level 960 erst einmal gut zu tun.

3. Du kannst Deine Fähigkeiten ändern

Dein Hüter in "Destiny 2" kann nicht nur Waffen führen, sondern hat auch besondere Skills einsetzen. Jede Klasse (Jäger, Hexenmeister und Titan) hat eine klassenspezifische Fähigkeit, außerdem können alle drei Klassen Granaten werfen, im Nahkampf angreifen und eine mächtige Super-Fähigkeit einsetzen. Aber wusstest Du, dass Du Dein Skill-Arsenal wechseln kannst? Jede Klasse hat nämlich noch Unterklassen, die den Elementen Arkus, Solar und Leere zugeordnet sind.

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Links lässt sich die gewünschte Subklasse einstellen: Arkus (blau), Solar (orange) oder Leere (violett).

Jede dieser Subklassen gibt Dir eine andere Granaten- und eine andere Super-Fähigkeit. Du kannst Dein Element jederzeit wechseln, indem Du den Cursor im Inventar auf das große Rauten-Symbol oben links bewegst und die gewünschte Subklasse auswählst. Bewegst Du den Cursor auf eine Subklasse und wählst "Details" aus, gelangst Du zu einem Skill-Baum, in dem Du Deine Fähigkeiten noch feintunen kannst.

4. "Verlorenen" Loot bekommst Du per Post

Du hast in einer Mission einen wertvollen Drop bekommen, aber Dein Inventar war voll und Du konntest ihn nicht mitnehmen? Keine Sorge, das Item ist nicht verloren! Statte einfach dem Postmeister im Turm einen Besuch ab: Er verwahrt alle Gegenstände für Dich, die Du nicht mehr mitnehmen konntest oder im Eifer des Gefechts übersehen hast.

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Kadi 55-30 passt gut auf Deine Sachen auf.

5. Öffentliche Events sind komplexer als sie aussehen

In den Open-World-Arealen von "Destiny 2" starten immer mal wieder sogenannte Öffentliche Events, an denen alle Hüter in der Nähe teilnehmen können. Hier musst Du zum Beispiel Gegner-Wellen besiegen oder bestimmte Punkte einnehmen.

Was das Spiel Dir nicht sagt: Öffentliche Events haben noch eine sogenannte "heroische" Variante. Um sie zu starten, musst Du während des Events bestimmte Voraussetzungen erfüllen – also zum Beispiel eigentlich unscheinbar erscheinende Gegenstände zerstören. Gelingt das, startet das heroische Event und Du bekommst besseren Loot für den Abschluss.

Eine Übersicht über alle heroischen Events und wie Du sie startest gibt's zum Beispiel bei Niris.tv.

6. (Be)suche Xur!

Xur ist ein fahrender Alien-Händler, der jede Woche andere wertvolle exotische Waffen und Rüstungen verkauft. Gerade als Anfänger kannst Du Dir hier schnell richtig gute Ausrüstung beschaffen. Allerdings musst Du den Kaufmann dazu erst einmal finden – er wechselt wöchentlich die Position. Wo er sich gerade aufhält, kannst Du auf hilfreichen Websites wie WhereIsXur.com nachlesen.

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Xur reist durch's ganze Sonnensystem und bietet Waren feil.

7. Du kannst Ausrüstung zwischen Deinen Charakteren tauschen

Du hast pro Account drei Speicherplätze für Charaktere, sodass Du einen Hüter jeder Klasse spielen kannst. Viele Gegenstände – darunter zum Beispiel Spielwährung – sammelst Du dabei accountweit, Du kannst sie also mit allen drei Slots benutzen. Waffen kannst Du außerdem zwischen Deinen Charakteren tauschen, indem Du sie im Turm in den Tresor legst. Auf diesen geteilten Speicher haben alle Slots Zugriff. Rüstung ist allerdings klassengebunden – Handschuhe für einen Jäger kann auch nur ein Jäger tragen.

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Der Tresor im Turm dient als Lagerplatz und kann von allen Deinen Charakteren genutzt werden.

8. Im PvP gibt es gleich zwei Rang-Systeme

Der sogenannte "Schmelztiegel" ist der Spieler-gegen-Spieler-Modus (PvP) von "Destiny 2". Hier trittst Du gegen andere Spieler an und steigst nach und nach eine Rangliste empor. Genau genommen sind es sogar zwei Ranglisten: In manchen Spielmodi bekommst Du Tapferkeits-Punkte, in anderen sammelst Du Ruhm. Der Unterschied: Du kannst Ruhm-Punkte durch Niederlagen wieder verlieren, Tapferkeit nicht. Als Einsteiger solltest Du Dich deshalb erst einmal an Tapferkeits-Modi halten, bevor Du Dich in das sehr kompetitive Ruhm-Umfeld wagst.

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Im Schmelztiegel geht's zur Sache – aber nicht überall gleich heftig.

9. Besiege im Gambit zuerst die Gesandten

Gambit ist ein PvPvE-Modus, in dem zwei Teams von Hütern in getrennten Arenen im Wettlauf miteinander KI-Gegner besiegen, um am Ende einen Boss zu beschwören und zu erlegen. Der Modus bietet viel taktische Tiefe, für den Anfang reicht es aber, wenn Du einen Tipp beherzigst: Wenn der Endboss beschworen wird, hat er zwei sogenannte "Gesandte" dabei – kleinere Bosse, die ihn schützen. Besiege sie zuerst, denn dann nimmt der Boss mehr Schaden! Bei erfahrenen Mitspielern hast Du außerdem direkt einen Stein im Brett, wenn Du daran denkst.

Das gilt übrigens besonders für den Spin-off-Modus Gambit Prime, in dem der Boss sogar unverwundbar ist, solange die Gesandten leben.

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Die Gesandten sind am Ende einer Runde Gambit Dein erstes Ziel.
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