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"Destiny 2": Diese großen Änderungen sollen das Spiel verbessern

Bungie will "Destiny 2" grundlegend verbessern.
Bungie will "Destiny 2" grundlegend verbessern. (©Activision 2017)

Zwar steht der Release des ersten "Destiny 2"-DLC "Der Fluch des Osiris" bevor, gerade Hardcore-Spieler des Shooters beschweren sich aber zunehmend über mangelnde Herausforderungen im Endgame. Entwickler Bungie hat nun reagiert und eine Liste von Änderungen veröffentlicht, mit denen das Spiel verbessert werden soll.

Gerade die Gunst der Langzeit-Spieler kann für den Erfolg eines MMO-lastigen Game wie "Destiny 2" ausschlaggebend sein. Und gerade hier gab es zuletzt immer wieder Beschwerden – viele Spieler haben Probleme mit dem Progressions-System oder finden einfach nicht mehr genügend herausfordernde und abwechslungsreiche Aktivitäten. Die Kritik ist offenbar nicht spurlos am Entwicklerteam vorbeigegangen: In einem Blog-Eintrag äußerte sich Bungie nun zu den Problemen und wie man diese in den nächsten Monaten beheben möchte. Wir geben einen Überblick, was sich demnächst ändern soll.

1. Erweitertes Item-System

Mit den 'Meisterwerken' (orig. 'Masterworks') kommt eine zusätzliche Waffenstufe auf "Destiny 2"-Spieler zu: Diese zeichnen sich durch auf Wunsch neu rollbare Zufallsboni, neuartige Tooltips und Detailbildschirme aus, die etwa die Anzahl der damit erledigten Gegner anzeigen.

Ebenfalls soll es verbesserte Händler-Prämien geben, die sich nun direkt mit Legendären Bruchstücken und Tokens kaufen lassen. Gerade Legendäre Bruchstücke, die zum Infusionieren von Items verwendet werden, haben sich bei vielen Spielern schon massenhaft angehäuft.

Spezielle Rüstungsornamente lassen Spieler ihre Ausrüstung demnächst noch weiter individualisieren und mit Boni ausstatten. Um diese zu ergattern, müssen die Spieler spezielle Herausforderungen schaffen.

 Meisterwerke werden die Waffenklassen zukünftig erweitern. fullscreen
Meisterwerke werden die Waffenklassen zukünftig erweitern. (©Bungie / Activision 2017)

2. Verbesserte Belohnungen

Gerade für Aktivitäten auf Prestige-Level waren die Belohnungen auf höherer Spielstufe bisher eher mau. Hier soll nun nachgebessert werden. Auch Strikes, Abenteuer und Verlorene Sektoren sollen durch ein verbessertes Belohnungssystem einen höheren Wiederspielwert erhalten.

3. Privat-Matches im Schmelztiegel

Wie schon länger vermutet, wird demnächst auch die Möglichkeit eröffnet, private Matches im PvP-Bereich von "Destiny 2" zu erstellen. Ein solcher Spielmodus ist wichtig, wenn es darum geht, feste Teams im Rahmen von Esport-Events gegeneinander antreten zu lassen. Bisher verlief die Zuteilung von Gegnern nach dem Zufallsprinzip.

In diesem Rahmen sollen auch weitere Verbesserungen am Schmelztiegel vorgenommen werden. Darunter fällt die gerechtere Verteilung von Punkten und das Optimieren der Spawn-Punkte. Außerdem sollen Abbrüche von PvP-Matches zukünftig über ein Strafsystem geahndet werden, um die Fairness auf den Servern zu stärken. Ebenso sollen Eisenbanner- und Fraktions-Events vor allem in Sachen Item-Belohnungen überarbeitet werden.

4. Wirtschaftssystem, Materialien & Mods

Die Art und Weise, wie man beim Waffenmeister im Turm Mods erhält, soll komplett überholt werden. Ebenso werden Exotische Items verbessert und zukünftig ein Schutz vor Duplikaten in "Destiny 2" integriert. Dass Materialien und Ingame-Währungen zukünftig direkt bei Händlern ausgegeben werden können, wird das Wirtschaftssystem im Spiel grundlegend verändern. Auch Xûr soll zukünftig mit anderen Items ausgestattet sein.

 Künftig wird man in "Destiny 2" auch mit Legendären Bruchstücken einkaufen gehen können. fullscreen
Künftig wird man in "Destiny 2" auch mit Legendären Bruchstücken einkaufen gehen können. (©Bungie / Activision 2017)

5. Neues Gesten-System & mehr Transparenz

Die beliebten Emotes "Salzig", "Scharfe Nudelsuppe", "Sechs Kammern" und "Ausflippen" sollen sich zukünftig alle gleichzeitig ausrüsten lassen. Bungie erfüllt damit einen lang gehegten Wunsch der Community.

Vor allem versprechen die Entwickler zukünftig transparenter gegenüber der Community zu handeln. Sie wollen "Destiny 2" besonders für die Spieler optimieren, die das Game zu "ihrem Hobby" machen wollen und somit viele Stunden ins Spiel investieren. Daher soll der Dialog mit den Gamern in Zukunft stärker im Mittelpunkt der Weiterentwicklung stehen.

6. "Destiny 2"-Alexa-Skill ermöglicht Sprachsteuerung

Vor hat Bungie in den USA einen Alexa-Skill veröffentlicht, mit dessen Hilfe sich "Destiny 2" auch per Sprachbefehl steuern lässt. Spieler können dem Geist im Game etwa den Befehl geben, bestimmte Ausrüstungs-Loadouts anzulegen oder mit ihrem Clan zu kommunizieren.

 Geist (links) gibt es nun auch als Alexa-Skill. fullscreen
Geist (links) gibt es nun auch als Alexa-Skill. (©Youtube / destinygame 2017)

Weitere Details zu allen genannten Punkten lassen sich in Bungies Blog-Beitrag in englischer Sprache nachlesen. Dort werden auch einige Screenshots gezeigt, die geplante Änderungen verdeutlichen. Die meisten Ankündigungen beziehen sich auf einen Zeitraum bis Frühjahr 2018. Vor wenigen Tagen änderte Bungie nach Protesten der Fans bereits das XP-System von "Destiny 2".

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