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Diese 6 Koop-Spiele haben schon Freundschaften zerstört

Borderlands
Borderlands (©Gearbox Software 2016)

Mit dem richtigen Kumpel gehören Koop-Spiele zu den spaßigsten Erfahrungen, die ein Zocker machen kann. Manche Buddy-Spiele sind allerdings so designt, dass sie sogar Freundschaften zerstören können. Wir stellen 6 Schuldige vor.

1. "Final Fight": Was läufst Du da auch rum!

Wie viele Koop-Prügler der 80er und 90er erlaubte auch "Final Fight" das "unbeabsichtigte" Schlagen des Mitspielers. Dummerweise konnte dieses Friendly Fire aber nicht einmal in den Optionen abgeschaltet werden. Die Folge: Aufgrund der recht großen Charakter-Sprites war es in "Final Fight" quasi unmöglich, dem Mitspieler nicht eine Faust aufs Auge zu drücken – eine vorprogrammierte Katastrophe.

2. "Borderlands": Das gehört mir!

Der Koop-Modus von "Borderlands" ist eigentlich ziemlich spaßig. Wenn nur dieses blöde Loot-System nicht wäre! Was im Singleplayer zu endlosen Gaming-Sessions motivierte, kann im Multiplayer schnell zu schlimmen Streitereien führen. Selbst der beste Verteilungsplan für Loot wird schnell ad absurdum geführt, wenn einer der Mitspieler "aus Versehen" das begehrte Waffenteil einsammelt. Die einzige vernünftige Reaktion: Dem Bösewicht alles unter den Fingern wegklauen, was er jemals haben wollte.

3. "Portal 2": Irgendwer ist immer doof

Wenn Dir Deine Freunde lieb sind, solltest Du "Portal 2" im Koop-Modus nur spielen, wenn ihr beide das Game noch nicht kennt. Sobald nämlich einer der Zocker die Lösung der Rätsel bereits weiß, der andere aber noch herumstümpert, kann "Portal 2" schnell zu einer echten Zerreißprobe für die Nerven werden.

4. "Left 4 Dead": Bin ich hier das einzige produktive Teammitglied?

Der Koop-Shooter "Left 4 Dead" ist wie ein Schulprojekt. Inmitten der Zombie-Apokalypse beschleicht einen meist bereits nach wenigen Minuten, dass man eigentlich das einzige produktive Mitglied der Gruppe ist und die anderen sich entspannt zurücklehnen. In der Konsequenz bist Du eigentlich ständig damit beschäftigt, unfähige Teammitglieder wiederzubeleben, die anschließend trotzdem jeden Zombie verfehlen und Dir stattdessen in den Rücken schießen. Mal ehrlich! Ist es denn so schwer einen Granatwerfer zu bedienen!?!

5. "Double Dragon": Die Braut gehört mir!

Einige Koop-Spiele können aufgrund ihres Designs aus Freunden Feinde machen. Bei "Double Dragon" allerdings haben die fiesen Entwickler Streitpotenzial mit voller Absicht ins Ende des Spiels gepackt. Nach dem finalen Bosskampf können die Brüder Jimmy und Billy dessen Freundin Marian endlich retten – und was macht die treulose Dame? Sie lässt die beiden plötzlich gegeneinander um ihr Herz kämpfen! Damals galt wohl das Motto "Bros before Hoes" noch nicht.

6. "Battletoads": Zu zweit einfach nicht zu packen

Der Kröten-Prügler "Battletoads" dürfte als schlimmste Koop-Erfahrung aller Zeiten in die Videospielgeschichte eingehen. Das Spiel von Entwickler Rare hat nicht nur das gleiche Problem wie etwa "Final Fight" und erlaubt das (un)absichtliche Verkloppen des Mitspielers – nein, "Battletoads" ist im Zwei-Spieler-Modus einfach nicht zu knacken. Das liegt aber weniger am wirklich immens hohen Schwierigkeitsgrad als an einem Glitch, der den Controller des zweiten Spielers in Level 11 einfach deaktiviert – falls die Freundschaft mit Deinem Gaming-Buddy überhaupt so lange überlebt haben sollte.

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