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Diese 6 Spiele wurden durch ihre Steuerung (fast) kaputtgemacht

"Metal Gear Solid 3: Snake Eater" hatte nicht gerade eine eingängige Steuerung.
"Metal Gear Solid 3: Snake Eater" hatte nicht gerade eine eingängige Steuerung. (©YouTube/IGN 2016)

Spiele leben nicht nur von toller Grafik, spannender Story und ausgefeilten Charakteren – auch die Steuerung sollte stimmen. Die folgenden 6 Games waren an und für sich ziemlich gut, wurden durch ihre miese Bedienung aber leider (fast) kaputtgemacht.

1. "The Legend Of Zelda: Phantom Hourglass" (2007)

"Phantom Hourglass" erschien 2007 für den Nintendo DS und offenbar war Nintendo der Meinung, dass der "Zelda"-Ableger unbedingt eine neue Steuerung benötigte – schließlich musste der Touchscreen des Handhelds ordentlich gepusht werden. Die Folge war, dass man Link mehr schlecht als recht bewegen konnte, indem man den Stylus über das Display zog. Schwerthiebe wurden unterdessen mit wilden Gestreiche und Getippte ausgelöst. Viele Gamer schauten dabei wohl sehnsüchtig auf das Steuerkreuz direkt neben dem Screen.

2. "Tomb Raider" (1996)

Das erste "Tomb Raider" von 1996 legte den Grundstein für eines der erfolgreichsten Videospiel-Franchises aller Zeiten. Wenn man 20 Jahre später allerdings ehrlich ist, war die Steuerung des Action-Adventures ziemlich verhunzt. Besonders an das langsame Herantasten an Abgründe für den perfekten Absprung erinnern wir uns mit Grausen. Auch die sogenannten "Tank Controls" – also die Tatsache, dass Lara ganz gleich bei welcher Kameraposition beim Druck auf die Vorne-Taste immer nach vorne lief – machte die Steuerung nicht gerade nervenfreundlicher.

3. "Prince of Persia" (1989)

"Prince of Persia" erschien erstmals 1989 – zu einer Zeit also, in der Side-Scroller schon recht etabliert waren. Warum Entwickler Brøderbund dem Spiel allerdings eine solch wackelige Steuerung verpasste, wird wohl das ewige Geheimnis der US-Amerikaner bleiben. Das Grundproblem: Die Animationen des Prinzen basieren auf der Rotoskopie und wurden auf Grundlage von echten menschlichen Bewegungen erstellt. Dadurch sah "Prince of Persia" natürlich deutlich realistischer aus, steuerte sich aber auch träge wie ein alter Straßenkreuzer.

4. "Metal Gear Solid 3: Snake Eater" (2004)

Games-Guru Hideo Kojima hat fast 20 Jahre gebraucht, um die Steuerung seiner Schleichspiel-Serie "Metal Gear" mit dem fünften und letzten Teil "The Phantom Pain" endlich zu perfektionieren. Bei allen Ablegern davor war die Bedienung ein echter K(r)ampf. Besonders schlimm war es beim dritten Teil "Snake Eater", dessen Steuerungsschema  so überladen war, dass viele Gamer schon lange vor dem finalen Kampf gegen The Boss das Handtuch warfen.

5. "Dark Souls" für den PC (2011)

Die Umsetzung von Konsolenspielen für den PC krankt nicht selten an einer miesen Steuerung. Besonders schlecht lief es bei "Dark Souls" für den Rechenknecht. Die Bedienung der Kamera und das Kampfsystem mit Maus und Keyboard kann man getrost als Alptraum bezeichnen – und das bei einem Game, das für seinen absurden Schwierigkeitsgrad berühmt ist. Wer gerne einmal wieder seine Tastatur an die Wand werfen möchte, sollte in der PC-Version von "Dark Souls" mal versuchen, gleichzeitig auszuweichen, anzugreifen und die Kamera zu steuern. Viel Spaß!

6. "Star Fox Zero" (2016)

Auf "Star Fox Zero" hatten Fans der Raumschiff-Shooter-Serie lange gewartet – und was sollte bei einem Railshooter mit dem beliebten Fox McCloud schon schiefgehen? Dummerweise zerstörte die Steuerung der Wii U aber jeden Spielspaß. Der Screen des Gamepads zeigte nämlich eine Ego-Ansicht aus dem Cockpit, das Fadenkreuz wurde mit dem Gyroskop des Controllers bewegt. Zudem beinhaltete das Spiel immer wieder Passagen, bei denen man ständig zwischen Gamepad und Fernseher hin- und herschauen musste – nervig und verwirrend ist hier noch gelinde ausgedrückt.

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