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Diese 7 Games-Klassiker sind nicht gut gealtert

"Tomb Raider" ist ein Klassiker, der nicht gut gealtert ist.
"Tomb Raider" ist ein Klassiker, der nicht gut gealtert ist. (©picture alliance / dpa 2016)

Ob "Sonic Adventure", "Donkey Kong 64" oder "Tomb Raider": Viele Spiele-Klassiker von damals haben etwas ihren Glanz verloren. Zwar nagt an allen Spielen der Zahn der Zeit, doch diese 7 Games sind leider besonders schlecht gealtert.

1. "Crazy Taxi" (1999)

Klar, "Crazy Taxi" hat damals auf der Dreamcast (möge Segas letztes Konsolenabenteuer in Frieden ruhen) mächtig Spaß gemacht. Das freie Umherfahren in der Stadt war ziemlich lässig. Doch mit etwas Abstand betrachtet: Im Vergleich zu heutigen Open-World-Spielen wirkt der Schauplatz in "Crazy Taxi" mickrig, das Gameplay wiederholt sich zudem ständig. Einzig die Herausforderungen bringen etwas Abwechslung ins Spiel – sonst sieht es aber sehr mau aus.

2. "Sonic Adventure" (1999)

"Sonic Adventure" in 3D mag seinerzeit manche (jungen) Zocker euphorisiert haben – doch an die 2D-Klassiker davor reichte das Spiel längst nicht heran. Wer jedoch Lust hast, Hunderte Male an der immer gleichen Stelle das Zeitliche zu segnen, sollte seine eingemottete Dreamcast vom Dachboden holen und fleißig in die Tasten hauen. Dass "Sony Adventure" mies gealtert ist, dürfe aber kaum angezweifelt werden.

3. "Donkey Kong 64" (1999)

Machen wir uns nichts vor: Ein richtig gutes Spiel war "Donkey Kong 64" nie. Das galt damals, das gilt heute. Es sei denn, es reizt Dich, mit fünf unterschiedlichen Spielfiguren unzählige Bananen in vielen Farben zu sammeln. Noch dazu unzählige Münzen und sonstige Items. Nur der Spielspaß, der blieb bisweilen auf der Strecke. Wer kann, sollte "Donkey Kong" in guter Erinnerung behalten und die Finger von diesem dreidimensionalen Ausrutscher lassen.

4. "Oddworld: Abe's Oddysee" (1997)

Okay, so richtig mies war "Oddworld: Abe's Oddysee" nicht, nur in einem Punkt: dem Schwierigkeitsgrad. Gemessen an den heutigen Spielen gilt diese Feststellung umso mehr. Zwar gibt es unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, doch die meisten Gamer dürften keine Lust darauf haben, an immer der gleichen Stelle zu scheitern und das Level neu zu beginnen. Ohne Trial and Error ging ohnehin nichts, Savegames waren seinerzeit ebenfalls Fehlanzeige. Dieser Klassiker ist nur etwas für Hardcore-Zocker.

5. "Final Fantasy VII" (1997)

Damit wir uns nicht falsch verstehen: "Final Fantasy VII" ist ohne Zweifel ein Klassiker. Aber wirft man heutzutage einen Blick auf das Rollenspiel, wirkt es einfach nur abgrundtief hässlich. Doch das ist nicht der einzige Punkt, an dem man den fortschreitenden Alterungsprozess festmachen kann. Wenn Du nicht gerade 12 Jahre alt bist, wirst Du zugeben, dass die Dialoge größtenteils einfach nur lächerlich sind.

6. "Half-Life" (1998)

"Half-Life" war zweifelsohne ein Meilenstein und hat viel für das Genre First-Person-Shooter erreicht, die Erzählung der Story aus der Ego-Perspektive war exzellent. Doch wie viele FPS aus den 90ern ist auch "Half-Life" eher schlecht gealtert. Wenngleich das Game seinerzeit die Offenbarung überhaupt darstellte, ist es mit ein wenig Abstand betrachtet kein sonderlich gutes Spiel. Schwache Grafik, veraltete Engine und unfaire Kämpfe – damals genial, heute nur noch schwach.

7. "Tomb Raider" (1996)

Lara Croft ließ in den 90ern nicht nur die Herzen zahlreicher Teenies höher schlagen. Das Action-Adventure mit der sexy Spielfigur war zwar ein großer kommerzieller Erfolg. Doch das Level-Design war im Grunde einfach nur verwirrend, die Steuerung mehr als schrecklich. Auch die Präsentation war ziemlich lausig. Wer "Tomb Raider" heute spielt, dürfte maximal ein wenig Spaß empfinden, wenn es technisch mal halbwegs ordentlich funktioniert.

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