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Diese 7 peinlichen Dinge hat jeder Gamer schon einmal gemacht

Manche Szenen in Spielen sollte man lieber nicht der Verwandtschaft zeigen.
Manche Szenen in Spielen sollte man lieber nicht der Verwandtschaft zeigen. (©YouTube/Emilia the Sage 2016)

Video-Games müssen nicht unbedingt eine bierernste Angelegenheit sein. Oftmals sind sie auch ein riesiger Spielplatz, auf dem Du munter verrückte Sachen ausprobieren kannst. Wir nennen 7 Dinge, die jeder Zocker wahrscheinlich schon einmal gemacht hat – die aber doch etwas zu peinlich sind, um offen darüber zu reden.

1. "Die Sims": Ab in den Pool

"Die Sims" soll ein Spiel mit der USK-Einstufung "ab 0 Jahren freigegeben" sein? Von wegen, das Maxis-Game ist vielmehr ein 1A-Mordsimulator. Irgendwann kam bei vielen "Die Sims"-Gamern nämlich der Punkt, an dem sie vom möglichst kreativen Hausbau zum möglichst kreativen Mordkomplott übergingen. Der allseits beliebte Klassiker mit dem Pool und der fehlenden Ausstiegsleiter ist hier nur die Spitze des finsteren Eisbergs. Ebenfalls sehr beliebt: Küchenfeuer ohne Türen als Notausgang.

2. Jeder Ego-Shooter: Campers must die!

Camping in Ego-Shootern hat nichts mit lauschigen Nächten im Zelt oder Stockbrot am Lagerfeuer zu tun. Im knallharten Multiplayer-Business sind Camper vielmehr diejenigen Mitspieler, die ständig nur in einer Ecke hocken, um Dir dann von dort heldenhaft in den Rücken zu ballern. Doch gib es zu: Auch Du hast in "Call of Duty", "Counter-Strike" und Co. schon einmal mit diebischem Grinsen einem Gegner einen One-Shot-Kill aus einer dunklen Nische heraus verpasst. Natürlich nur, weil dieser vorher auch ständig gecampt hat!

3. "Metal Gear Solid": Sexy Pixel

Die 90er waren eine unschuldigere Zeit – möchte man meinen. Pubertierende männliche Gamer, die 1998 "Metal Gear Solid" zockten, dürften dem allerdings widersprechen. Mit etwas Aufwand war es nämlich möglich, als Hauptfigur Solid Snake Colonel Campbells Nichte Meryl in Unterwäsche zu erwischen. Warum der pixelige Polygon-Popo von Miss Silverburgh damals allerdings so viel Aufwand rechtfertigte, kann heute (hoffentlich) wohl kaum noch einer der Spieler erklären.

4. Multiplayer-Shooter: Teabagging

Als "Teabaggen" wird ein Akt in Ego-Shootern bezeichnet, bei dem man dem gerade erlegten Gegner quasi virtuell den Schritt ins Gesicht drückt. Über die anatomische Herkunft des Slangausdrucks, der im Zusammenhang mit der "Halo"-Serie bekannt wurde, breiten wir an dieser Stelle lieber den Mantel des Schweigens aus. Und gib es zu: Obwohl das peinliche Pendant eines obszönen Siegestanzes in der Gaming-Community verachtet wird, hast auch Du schon einmal "geteabaggt"... Haben es ja auch nicht besser verdient, diese Camper (siehe oben)!

5. "Tomb Raider": Butler in der Kühlkammer

Eigentlich hat uns der arme Winston Smith überhaupt nichts getan... Der getreue Butler von Lara Croft tappt stets treuselig mit seinem Tablett hinter der Super-Archäologin vom Dienst her und will ihr vermutlich einfach nur eine schöne Kanne Tee kredenzen. Trotzdem weckte der harmlose Hausdiener in vielen "Tomb Raider"-Gamern offenbar niedere Instinkte. Das Ende vom Lied: Der bemitleidenswerte Butler wurde mit viel krimineller Energie und noch mehr Sprunggeschick im Kühlraum eingesperrt. Nimm das, Winston!

6. Rollenspiele: Ich brauch das noch!

In Bethesda-Rollenspielen wie "Fallout 4" oder "Skyrim" kann man praktisch alles einsacken, was nicht niet- und nagelfest ist und sein Inventar damit zumüllen. Und warum auch nicht? Du weißt schließlich nie, ob Dir in "Fallout" nicht irgendwann eine dieser 50 langen Unterhosen dabei helfen wird, den Endboss zu besiegen, richtig? Und wenn man die Sinnlos-Items dann auch noch zu schönen ordentlichen Türmen aufstapeln kann, wird dem neurotischen Reinlichkeitsfreak in Dir sicherlich ganz warm ums Herz.

7. Alle schlechten Spiele auf der Welt: Ich mach das nur wegen der Trophäen!

Wow, dieser Typ hat Platin in "Dark Souls", "Skyrim"... Und in "Hannah Montana: Der Film"? Auch Du hast vermutlich schon einmal ein richtig mieses Game gezockt, nur weil es so einfache Trophäen beziehungsweise Achievements hatte. Ist ja auch superwichtig, dieser virtuelle Schwanzvergleich! Warum Dir "Hannah Montana" dann allerdings so peinlich ist, dass Du es am liebsten aus der Trophäen-Liste ausblenden würdest, bleibt Dein Geheimnis.

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