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"Divinity: Original Sin 2": 11 grundlegende Tipps für das RPG

Unsere Tipps sorgen für weniger Frust in "Divinity: Original Sin 2.
Unsere Tipps sorgen für weniger Frust in "Divinity: Original Sin 2. (©Larian Studios 2017)

Das Rollenspiel "Divinity: Original Sin 2" hat überall Bestnoten abgeräumt. Es gilt bereits als moderner Genreklassiker und als eines der besten RPGs aller Zeiten. Neugierig geworden? Mit diesen 11 Tipps erleichtern wir Dir den Einstieg in das Spiel.

1. Wähle einen Origin-Charakter

Eine wichtige Entscheidung triffst Du bereits vor dem Spielanfang: Welchen Charakter sollst Du wählen? Wir empfehlen einen der sechs sogenannten "Origin-Charaktere", die eine eigene Hintergrundgeschichte mitbringen – etwa den Roten Prinz oder Fane. Du kannst auch die Origin-Charaktere individuell anpassen, aber sie bieten zusätzliche Dialoge und persönliche Quests. Im Spiel triffst Du auch auf die anderen Origin-Charaktere und kannst sie in Deine Gruppe aufnehmen.

 Origin-Charaktere wie der Rote Prinz bieten eine persönliche Geschichte. fullscreen
Origin-Charaktere wie der Rote Prinz bieten eine persönliche Geschichte. (©Larian Studios 2017)

2. Hole Dir einen Heiler

Eine Deiner Figuren sollte auf das Heilen spezialisiert sein, was im Grunde für jedes Rollenspiel gilt. Das Klassensystem von "Original Sin 2" ist aber sehr flexibel, also kann Dein Heiler auch andere Schwerpunkte haben. So sparst Du Dir jedenfalls das Geld für Heiltränke und kannst es stattdessen in neue Waffen und Rüstungen investieren.

3. Nimm ein Skelett in die Gruppe auf

Wenn Du das Spiel nicht selbst als der Untote Fane bestreitest, solltest Du ihn zumindest als Begleiter mitnehmen. Er ist besonders gut im Aufsperren von Türen und im Öffnen von Kisten. Außerdem bringt er viel amüsanten Sarkasmus mit ins Team. Und wer mag kein sarkastisches Skelett?

 Ohne ein Skelett wie Fane ist ein Team nie ganz vollständig. fullscreen
Ohne ein Skelett wie Fane ist ein Team nie ganz vollständig. (©Larian Studios 2017)

4. Mache sammelbaren Loot sichtbar

Wie in anderen RPGs bist Du auch in "Divinity: Original Sin 2" stets auf der Suche nach Loot, also nach Beute zum Aufsammeln. Dabei ist Dir die Betätigung einer bestimmten Taste eine große Hilfe. Drückst Du nämlich auf die linke Alt-Taste, werden alle Items auf dem Bildschirm angezeigt – darunter auch Gegenstände, die unter Büschen oder anderswo versteckt sind.

Wird der Name der Items in roter statt weißer Schrift angezeigt, bedeutet es, dass sie einen anderen Besitzer haben. Also Vorsicht: Nimmst Du einen solchen fremden Gegenstand an Dich, ist das Diebstahl. Sofern Dich niemand dabei beobachtet, hat Diebstahl in "Divinity: Original Sin 2" allerdings keine Konsequenzen. Wirst Du gesehen, verlierst Du Ansehen oder Du wirst sogar angegriffen.

5. Klicke auf alles

Das alte "Diablo"-Prinzip gilt auch in modernen Rollenspielen noch: Sammle alles ein, was nicht bei drei auf den Bäumen ist! Und wenn es auf den Bäumen ist, hole es von dort herunter und sammle es dann ein. Jeder Charakter im Spiel könnte Dir eine Quest geben oder Dir zumindest eine lustige Geschichte erzählen, also klicke auch auf die Charaktere. Sei aber vorsichtig bei Gegenständen mit rotem Beschreibungstext, denn die gehören, wie oben angemerkt, schon jemand anderem.

 Lasse Dir keine Schätze entgehen. fullscreen
Lasse Dir keine Schätze entgehen. (©Larian Studios 2017)

6. Nimm Bettzeug mit

Ein echter Abenteurer muss sich gelegentlich von seinen Strapazen erholen. Dazu kannst Du teure Heiltränke in Dich hineinschütten – oder Du schnappst Dir das erste zusammengerollte Bettzeug, das Du findest. Nimm es überallhin mit. Es genügt schon ein Klick darauf, um jeden Charakter zu heilen.

7. Aktiviere die Wegpunkte

Die Wegpunkte dienen in "Divinity: Original Sin 2" als Schnellreiseportale. In jedem neuen Gebiet solltest Du möglichst bald nach dem Wegpunkt suchen, damit Du Dir eine Menge Lauferei ersparst. Eine Quest schickt Dich gerne mal von Ort zu Ort, da wirst Du ohne Wegpunkte zum unfreiwilligen Wanderkönig. Außerdem sind die Wegpunkte nützlich, um aus Kämpfen zu fliehen, die noch zu fordernd erscheinen. Drückst Du auf den Fliehen-Button, wirst Du zum nächsten Wegpunkt teleportiert.

8. Sprich mit Tieren

Falls Du die Tiersprach-Fähigkeit besitzt, kannst Du mit Tieren wie Katzen und Hunden kommunizieren. Die haben nicht nur flotte Sprüche auf Lager, sondern manchmal auch geheime Informationen und ganze Quests. Der Rote Prinz kann zum Beispiel schon von Anfang an mit Tieren sprechen. So führst Du endlich einmal tiefergehende Gespräche mit einem Hund als nur "Sitz!" und "Fang!"

 Tiere sind in "Divinity: Original Sin 2" auskunftsfreudiger als im echten Leben. fullscreen
Tiere sind in "Divinity: Original Sin 2" auskunftsfreudiger als im echten Leben. (©Larian Studios 2017)

9. Tarnen, Schleichen und Stehlen

Wenn Du etwas stehlen möchtest, solltest Du Dich vorher tarnen. Drücke dafür, wenn Dich gerade niemand sieht, auf die Taste "C". Nun versteckt sich Dein Charakter unter einem Busch und bewegt sich im Schleichtempo vorwärts. Allerdings finden die Nichtspieler-Charaktere (NPCs) einen wandelnden Busch merkwürdig, also bleibe in ihrem Sichtfeld stehen. Der Wahrnehmungsbereich von NPCs wird im Schleichmodus mit roter Farbe markiert.

10. Handle geschickt

Fast jede Figur im Spiel, die Dich nicht verabscheut, ist bereit, mit Dir zu handeln. Dafür gibt es entweder eine Dialogoption oder zumindest das Handeln-Icon oben links in der Dialog-Box, das Du anklicken kannst. Die Händler reagieren oftmals auf unterschiedliche Charaktere anders. Es kann sich daher lohnen, sie mit anderen Gruppenmitgliedern anzusprechen, um einen Rabatt zu erhaschen.

11. Esse mit Elfen Leichenteile

Ja, das hast Du richtig gelesen. In "Der Herr der Ringe" wäre der Verzehr von aufgelesenen Leichenteilen das Letzte, was die Elben alias Elfen tun würden. In "Divinity: Original Sin 2" sind sie nicht so empfindsam und schon gar keine Veganer: Du kannst im Spiel Leichenteile wie Beine, Arme und Kopf aufsammeln und essen. Jeder Charakter darf sich grundsätzlich als Kannibale betätigen, aber das bringt bei den meisten nicht viel. Du benötigst eine Elfin wie Sebille, um die Erinnerungen des Verstorbenen lesen zu können, wenn Du seine Überreste anknabberst. Dafür gibt es Markierungen auf der Karte, geheime Wege, versteckte Schätze und mehr. Wer hat sich das nur ausgedacht?

 Die Elfin Sebille schwingt die Äxte und isst gerne Leichenteile. fullscreen
Die Elfin Sebille schwingt die Äxte und isst gerne Leichenteile. (©Larian Studios 2017)
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