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"Doom" kommt für Nintendo Switch – diese 9 Geräte haben's schon

"Doom" erschien 1993 für PC. Mittlerweile hat es der Shooter weit gebracht.
"Doom" erschien 1993 für PC. Mittlerweile hat es der Shooter weit gebracht. (©Youtube / arhn.eu 2017)

Am 10. November erscheint die Hochglanz-Fortsetzung des Shooter-Klassikers "Doom" für die Nintendo Switch. Hardware-Hacker wissen aber schon lange: "Doom" läuft auf allem, was einen Bildschirm hat! Entsprechend gibt es zahlreiche verrückte Ports des Originals, neben denen die neue Version für die Hybrid-Konsole schon fast öde anmutet. Wir stellen neun davon vor.

Unter Retro-Gaming-Enthusiasten und Technik-Tüftlern ist es ein Running Gag, "Doom" auf allen möglichen Geräten zum Laufen zu bringen. Dem Hackerwitz widmet sich mittlerweile sogar ein eigener Blog namens It Runs Doom!, auf dem kuriose Projekte dokumentiert werden. Dabei geht es aber natürlich nicht um die moderne Fortsetzung, das nun für die Nintendo Switch erscheint, sondern um die knallbunte und ziemlich pixelige Originalversion des kultigen Shooters – denn die läuft tatsächlich auf so ziemlich allem!

1. Taschenrechner

Auf einem Taschenrechner mit ausreichend großem Bildschirm lassen sich nicht nur Gleichungen besser lösen, sondern auch Dämonen ins Jenseits befördern. Die YouTuber von Lazy Game Reviews haben "Doom" auf einem Ti-83 installiert, der in vielen Schulen zur Standardausrüstung gehört – und es läuft! Zum Glück für unsere Mathelehrer wussten wir davon zu Schulzeiten noch nichts ...

2. Thermostat

"Doom" plus Thermostat gleich "Doomostat"! Der YouTuber cz7asm hat den Shooter auf den kleinen Bildschirm des digitalen Temperaturreglers geholt und kann ihn dort mithilfe eines SNES-Controllers sogar in Farbe spielen. An eine Funktion, die beim Spielen der Höllenballerei die Temperatur im Raum automatisch auf entsprechend infernalische Werte anhebt, hat er leider (oder zum Glück?) verzichtet.

3. E-Ink-Display

E-Ink-Displays, die zum Beispiel in E-Readern zum Einsatz kommen, haben einen entscheidenden Nachteil gegenüber anderen Bildschirmen: Sie brauchen vergleichsweise lange, um von einem Bild zum nächsten umzuschalten. Für schnelle Spiele wie Ego-Shooter ist die Technik deshalb völlig ungeeignet, den YouTuber Charbax hat das aber nicht davon abgehalten, trotzdem "Doom" auf seinem kleinen E-Ink-Lesegerät zu installieren. Dort läuft das Game gelinde gesagt schleppend, aber: Es läuft! Und darum geht es schließlich!

4. Apple Watch

Direkt auf dem menschlichen Handgelenk läuft "Doom" noch nicht, wobei auch das nur noch eine Frage der Zeit sein dürfte. Die nächstbeste Lösung haben einige Programmierer entworfen, indem sie das Game auf die Apple Watch portiert haben. Die Steuerung per Tippen auf dem kleinen Touchscreen ist allerdings recht ungenau, sodass sich für eine schnelle Runde "Doom" unterwegs doch eher andere Versionen anbieten – zum Beispiel die für die Nintendo Switch.

5. MacBook Touch Bar

Und noch ein Apple-Gerät, das die "Doom"-Behandlung bekommen hat: Auf der Touch Bar, die in neueren MacBook-Pro-Modellen oberhalb der Tastatur als zusätzliches Anzeige- und Bedienelement eingebaut ist, sieht das Game zwar alles andere als hübsch aus – denn es mangelt dem ziemlich breiten Bild eindeutig an Höhe. Auch hier lässt sich aber nicht bestreiten: Es läuft – auch wenn kaum etwas zu erkennen ist!

6. Geldautomat

Clevere Idee: Der Bastler Aussie50 hat einen alten Geldautomat in eine Arcade-Maschine umfunktioniert, auf der Videospiele gezockt werden können. Um zu spielen, muss erst einmal eine Münze eingeworfen werden, was das Gerät herrlich ironisch macht. Und welches Game hat Aussie50 auf der Kiste zuerst installiert? Na klar: "Doom"! Schnelle Reaktionszeiten sollte man von dem schwergängigen Tastenfeld der Maschine aber lieber nicht erwarten ...

7. Virtuelles Smartphone

"Doom" auf einem Smartphone zum Laufen zu bringen ist keine Kunst und für diese Liste eindeutig zu simpel. Ein echter Fall von "Doomception" ist aber dieses Projekt: Der Shooter läuft hier auf einem virtuellen Smartphone, das beinahe fotorealistisch in der Unreal-4-Engine nachgebaut wurde. Von einem echten "Doom"-Port auf einem echten Smartphone ist das Ganze dabei kaum zu unterschieden. Schon irgendwie gruselig ...

8. Ultraschallgerät

Würdest Du Deinem Hausarzt noch vertrauen, wenn er auf seinem Ultraschallgerät Dämonen dutzendweise abschlachten würde? Theoretisch möglich ist dieses Szenario –denn wie der YouTuber BwaveTV in seinem Video zeigt, läuft das Game auch auf spezialisierten medizinischen Untersuchungsgeräten. Besonders witzig: Für die Steuerung kommt das ganz normale Bedienfeld der Maschine zum Einsatz, das aus einem Trackball und verschiedenen Tastern besteht.

9. Porsche 911?

In weniger als fünf Minuten lässt sich auf einem handelsüblichen Porsche-911-Sportwagen "Doom" installieren, verspricht der YouTuber Vexal in seinem Video. Anschließend soll sich der Ego-Shooter dann mit Bordmitteln steuern lassen: Lenkrad drehen zum Zielen, Waffe wechseln per Schaltknüppel, Schießen per Druck auf die Hupe und Laufen durch eine beherzten Tritt aufs Gaspedal. Klingt zu bekloppt, um wahr zu sein? Ist es auch: Vexal ist ein Scherzkeks, der sich hier einen Spaß erlaubt hat und den einzigen verifizierten Fake auf unserer "Doom"-Liste beisteuert.

In einem anderen seiner Videos macht er übrigens einen ewigen Hacker-Traum wahr und spielt "Doom" auf einem Toaster. Leider ist auch das nur ein Fake ...

Release
Die grafisch aufpolierte Neuauflage von "Doom" erscheint am 10. November für die Nintendo Switch.

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