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Doomfist: 6 Einsteiger-Tipps zum neuen "Overwatch"-Helden

Zwei ungleiche Fäuste für ein schlagkräftiges Hallelujah: Doomfist mischt "Overwatch" auf!
Zwei ungleiche Fäuste für ein schlagkräftiges Hallelujah: Doomfist mischt "Overwatch" auf! (©Blizzard 2017)

Doomfist stößt demnächst als Neuzugang zur Heldenriege von "Overwatch" dazu und ist auf den Testservern bereits spielbar. Mit unseren sechs Einsteiger-Tipps feierst Du auf dem Schlachtfeld schnell erste Erfolge mit dem grimmigen Faustkämpfer.

1. Immer schön nah ran

 Egal, ob links oder rechts: Doomfists Fäuste halten beide unangenehme Überraschungen für seine Gegner parat. fullscreen
Egal, ob links oder rechts: Doomfists Fäuste halten beide unangenehme Überraschungen für seine Gegner parat. (© 2017)

Mit seinem Standard-Angriff, der Handkanone, hat Doomfist zwar eine vermeintliche Fernkampfwaffe parat. Auf größere Distanz ist der Held aber einfach nicht effektiv: Die Schrot-Projektile machen auf kurze Entfernung viel Schaden, verlieren aber schon sehr schnell an Effizienz und Treffsicherheit. Alle anderen Fähigkeiten des "Overwatch"-Helden nutzen seine kybernetische Faust, was schon vom rein optischen Design her deutlich machen dürfte, dass Doomfist ein offensiver Nahkämpfer ist und auch als solcher gespielt werden sollte. Die Handkanone ist dagegen sehr gut geeignet, um Gegner in kleinen Dosen zu schwächen, bevor Du ihnen nah genug gekommen bist, um echten Schaden anzurichten.

2. Rechts, links, rechts: Kombinationen einsetzen

 Wer die verschiedenen Faustangriffe von Doomfist kombiniert, triumphiert! fullscreen
Wer die verschiedenen Faustangriffe von Doomfist kombiniert, triumphiert! (©Blizzard 2017)

Doomfist sieht nicht nur aus wie ein Charakter aus einem Beat'em-up-Kampfspiel, er spielt sich auch so. Das heißt: Um maximalen Effekt aus seinen verschiedenen Fähigkeiten zu ziehen, solltest Du sie kombinieren und Deine Gegner mit einem Hagel von Faustschlägen außer Gefecht setzen. Ein Beispiel: Ziehe einen Gegner mit "Seismischer Schlag" zu Dir heran, schmettere ihn mit dem "Dampfhammer" gegen eine Wand (das verursacht Extraschaden!) und gib ihm mit einem "Uppercut" oder der Handkanone den Rest. Der Held eignet sich auch hervorragend dazu, Gegner von Vorsprüngen in die Tiefe zu schlagen. Außerhalb von Kämpfen kannst Du Doomfists Fähigkeiten gut nutzen, um Dich in Windeseile über die Map zu bewegen. "Uppercut" und "Dampfhammer" sind hier besonders hilfreich und können Dich sogar auf höher gelegene Ebenen der Karte befördern.

3. Ultimate-Teamwork mit Zarya

 Mit dem "Meteorschlag" stiftet der neueste "Overwatch"-Held auf einen Schlag Verwüstung. fullscreen
Mit dem "Meteorschlag" stiftet der neueste "Overwatch"-Held auf einen Schlag Verwüstung. (©Blizzard 2017)

Doomfists Ultimate-Fähigkeit "Meteorschlag" lässt den Helden in die Luft steigen und anschließend mit ausgestreckter Faust auf den Boden krachen. Alle Gegner, die sich im Radius der dabei entstehenden Detonation befinden, nehmen massiven Schaden. Der einzige Nachteil: Während Doomfist in der Luft ist, können die Helden leicht aus dem Schadensbereich fliehen. Hier hilft es, sich mit Zarya zusammen zu tun: Ihre Ultimate "Gravitonbombe" saugt umstehende Gegner an und kettet sie an einem Punkt fest – die perfekte Vorbereitung für Doomfists Ultimate! Den "Meteorschlag" kannst Du übrigens auch hervorragend dazu nutzen, Gegnergruppen auseinander zu treiben – denn wenn der Held zum Ausholen in die Luft steigt, dürften die meisten Spieler den Platz darunter lieber freiwillig räumen. Außerdem kannst Du Dich damit im Flug hinter feindliche Linien katapultieren.

4. Doomfists Stärken ...

 Tanks wie Reinhardt sind leichte Beute für den schnellen und wendigen Doomfist. fullscreen
Tanks wie Reinhardt sind leichte Beute für den schnellen und wendigen Doomfist. (© 2017)

Dank seiner Handkanone, die auf kurze Distanz viel Schaden bei großen Zielen anrichten kann, ist Doomfist stark gegen massige Tanks wie Reinhard, Roadhog oder Zarya. Weil er dank seiner Fähigkeiten relativ leicht hinter feindliche Verteidigungslinien gelangen kann, eignet er sich auch gut dazu, Heiler und Unterstützer wie Mercy oder Zenyatta auszuschalten. Außerdem ist er dank seiner Kombomöglichkeiten eine Gefahr für eher langsame Helden wie Ana, Symmetra und Torbjörn.

5. ... und Schwächen

 Fernkampf-Helden wie Soldier: 76 sollte Doomfist mit Vorsicht begegnen. fullscreen
Fernkampf-Helden wie Soldier: 76 sollte Doomfist mit Vorsicht begegnen. (© 2017)

Die meisten Schwierigkeiten macht Doomfist wohl Sombra: Da er sehr auf seine Fähigkeiten angewiesen ist, kann ihn die "Hacken"-Fähigkeit der Heldin kurzzeitig völlig lahmlegen. Auch Orisa kann ihm mit ihren Verhinderungs-Fähigkeiten das Leben schwer machen und seine Angriffe vereiteln. Schnelle Helden wie Genji und Tracer können ihm dagegen gut ausweichen und Helden mit starken Distanzangriffen wie Widowmaker oder Hanzo solltest Du als Doomfist-Spieler stets im Auge behalten – sie können Dich mit ein paar wohlgezielten Schüssen ausschalten, bevor Du zum Gegenschlag nah genug an sie heran kommst. Bleib deshalb immer in Bewegung! Dank Doomfists extrem mobilen Fähigkeiten sollte Dir das aber nicht allzu schwer fallen.

6. Überschätze Dich nicht

 Auch Orisa kann den schlagfertigen Helden leicht ausbremsen. fullscreen
Auch Orisa kann den schlagfertigen Helden leicht ausbremsen. (©Blizzard 2017)

Doomfist mag aussehen, als könne er im Getümmel wie ein zähes Raubtier austeilen. Er ist aber immer noch ein Offensivheld und kein Tank! Stürze Dich also nicht blindlings ins Gefecht, sondern nimm Dir Gegner möglichst einzeln vor und achte jederzeit auf Rückendeckung durch Dein Team. Wer geduldig abwartet, um dann im entscheidenden Moment vorzupreschen und gezielte Hiebe zu landen, hat mit dem Faustkämpfer die besten Karten.

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