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"Farpoint": 6 Tipps für Einsteiger zum Virtual-Reality-Shooter

In "Farpoint" will Dir allerlei krabbeliges Geschmeiß an den Kragen.
In "Farpoint" will Dir allerlei krabbeliges Geschmeiß an den Kragen. (©PlayStation 2017)

"Farpoint" macht das Ego-Shooter-Genre fit für die virtuelle Realität. Damit Du mit der VR-Brille auf der Nase zwischen Spinnen, Aliens und Robotern locker bestehst, geben wir Dir sechs Tipps mit auf den Weg.

1. Spiele möglichst im Stehen

 "Farpoint" kann körperlich ordentlich anstregend werden. fullscreen
"Farpoint" kann körperlich ordentlich anstregend werden. (©Sony Computer Entertainment Europe 2017)

Du kannst "Farpoint" wie jedes andere Game auch einfach im Sitzen spielen. Echter und immersiver wirkt das Geschehen aber, wenn Du Dich zum Spielen hinstellst. Achte dabei darauf, dass Du stabil stehst und um Dich herum genug Platz ist, damit Du im Eifer des Gefechts nichts umwerfen kannst. Außerdem kannst Du dann auch die Ducken-Funktion von "Farpoint" richtig nutzen. Um Dich mit Deiner Spielfigur hinter einem Felsen oder einem Trümmerteil zu verschanzen, gehst Du nämlich auch in der Realität einfach in die Hocke. Ein Nachteil dieser Spielweise ist allerdings, dass sie körperlich recht anstrengend ist. Mach also ab und zu eine Pause von der Weltraum-Ballerei.

2. Nutze den Ziel-Controller

 Der PlayStation VR-Ziel-Controller wurde speziell für Shooter mit der PS VR entwickelt. fullscreen
Der PlayStation VR-Ziel-Controller wurde speziell für Shooter mit der PS VR entwickelt. (©TURN ON 2017)

"Farpoint" wird im Bundle mit dem VR-Ziel-Controller verkauft und das hat seinen Grund: Zwar kannst Du das Spiel auch mit dem klassischen DualShock-4-Controller zocken. Dann ist es aber bei Weitem nicht so beeindruckend wie mit der Plastikwaffe. Tatsächlich ist "Farpoint" über weite Strecken ein recht konventioneller Shooter und die Spielfigur ist in ihren Aktionen im Vergleich zu Konkurrenztiteln doch arg eingeschränkt. Der Reiz des Games entsteht daher vor allem durch die virtuelle Realitäts-Illusion – und zu der trägt der VR-Ziel-Controller nun einmal maßgeblich bei.

3. Keine Angst vor Gegnern im Rücken

 Egal, ob groß oder klein: Gegner greifen Dich in "Farpoint" grundsätzlich frontal an. fullscreen
Egal, ob groß oder klein: Gegner greifen Dich in "Farpoint" grundsätzlich frontal an. (©TURN ON 2017)

Auch wenn "Farpoint" Dir zunächst das Gefühl gibt, Dich frei auf einem gewaltigen Planeten bewegen zu können, ist der Pfad doch deutlich vorgezeichnet. Im Grunde kannst Du nur vorwärts oder rückwärts durch die Level laufen. Das hat den Vorteil, dass Du Dir keine Sorgen um Deine Rückendeckung machen brauchst: Gegner greifen Dich grundsätzlich von vorne oder maximal leicht von der Seite an. Springspinnen, die an Dir vorbeisegeln, laufen sogar extra wieder zurück in Dein Sichtfeld, bevor sie erneut angreifen. Die einzige Möglichkeit, Gegner im Rücken zu haben, ist, an ihnen vorbei zu sprinten. Das ist gelegentlich eine gute Möglichkeit, mit einer Übermacht fertig zu werden, denn nach einer gewissen Zeit geben die Gegner die Verfolgung auf. Nicht in allen Situationen ist das aber möglich – und natürlich ist es riskant, denn Deine Ausdauer zum Sprinten ist begrenzt.

4. Wechsle oft die Waffen

 Die Schrotflinte ist Dein bester Freund auf kurze Distanzen. fullscreen
Die Schrotflinte ist Dein bester Freund auf kurze Distanzen. (©PlayStation 2017)

Du kannst in "Farpoint" zwei Waffen gleichzeitig tragen, die Du per Tastendruck oder durch Hochreißen des Ziel-Controllers über die Schulter wechselst. Nutze diese Funktion oft, um in jeder Situation das passende Gewehr zu haben! Springspinnen erledigst Du etwa am besten mit dem Sturmgewehr, während sie noch auf Dich zukrabbeln. Springen sie auf Dich zu, ist die Schrotflinte auf kurze Distanz effektiver. Sie ist auch Deine beste Waffe gegen die Barbaren – Riesenspinnen mit schwer gepanzerten Beinen. Lenke ihre Aufmerksamkeit auf Dich und provoziere sie so lange, bis sie ihre kleinen Flügel spreizen und auf Dich zu rennen. Dann hast Du freie Sicht auf ihren verletzlichen Kiefer und kannst sie mit Schrotschüssen und Granaten ausschalten. Die sogenannten Schleimer, die aus der Entfernung Säurebälle auf Dich werfen, erledigst Du dagegen besser mit dem Sturmgewehr oder dem eingebauten Raketenwerfer.

5. Ziele über Kimme und Korn

 Weiter entfernte Gegner visierst Du mit dem VR-Ziel-Controller wie mit einem echten Gewehr über Kimme und Korn an. fullscreen
Weiter entfernte Gegner visierst Du mit dem VR-Ziel-Controller wie mit einem echten Gewehr über Kimme und Korn an. (©PlayStation 2017)

Ein Shooter-typisches Fadenkreuz zum Zielen gibt es in "Farpoint" nicht. Auf kurze Distanzen kannst Du Gegner mit etwas Übung aber problemlos "aus der Hüfte heraus" mit der Schrotflinte oder dem Sturmgewehr erledigen. Auf mittlere Distanzen geht das mit dem Sturmgewehr immer noch, wenn Du Dich beim Schießen an den Kugeleinschlägen im Sand orientierst. Auf weite Distanzen hebst Du am besten Dein Sturmgewehr oder das Scharfschützengewehr hoch, sodass Du mit einem zugekniffenen Auge virtuell über Kimme und Korn zielen kannst. So schaltest Du Gegner durch gezielte kleine Feuerstöße schnell aus, ohne Dein Gewehr zu sehr zu überhitzen.

6. Motion-Sickness bekämpfen

 "Farpoint" bietet atemberaubende Aussichten, kann aber auch Motion Sickness hervorrufen. fullscreen
"Farpoint" bietet atemberaubende Aussichten, kann aber auch Motion Sickness hervorrufen. (©PlayStation 2017)

Das als Motion Sickness bekannte Schwindelgefühl beim Spielen von VR-Spielen macht leider vielen Menschen zu schaffen und ist kaum abzustellen – manche Menschen bekommen schließlich auch bei 3D-Filmen im Kino Kopfschmerzen, ohne Einfluss darauf nehmen zu können. "Farpoint" dämmt das Problem ein wenig ein, indem die Funktion zum Drehen Deiner Spielfigur standardmäßig deaktiviert ist. Du kannst dieses Feature im Optionsmenü wieder aktivieren und Dich dann mit dem rechten Analogstick auf der Stelle um die eigene Achse drehen. Wird Dir dabei übel, solltest Du aber darauf verzichten und lieber geradlinig durch die Levels laufen. Umschauen kannst Du Dich ja auch durch Drehen des Kopfes. Ein Patentrezept gegen Motion Sickness ist die abstellbare Umschau-Funktion aber leider nicht. Noch mehr Tipps gegen Motion Sickness findest Du in diesem Ratgeber.

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