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"FIFA 18"-Karrieremodus: Diese 6 Neuerungen kommen

"FIFA 18" bringt einige Neuerungen mit.
"FIFA 18" bringt einige Neuerungen mit. (©Electronic Arts 2017)

Das 2017-Update soll es raushauen und echte Neuerungen bringen: Electronic Arts hat den "FIFA 18"-Karrieremodus ins Trainingslager geschickt und komplett überarbeitet. Besonders mit Details will der Entwickler dieses Mal bei der Fußballsimulation punkten. Wir haben genau hingeschaut und stellen sechs wichtige neue Features vor.

1. "Immersiv" dank Frostbite-Engine

 Mit der Frostbite-Engine sorgt EA bei "FIFA 18" für Realismus. fullscreen
Mit der Frostbite-Engine sorgt EA bei "FIFA 18" für Realismus. (©Electronic Arts 2017)

EA rühmt sich in "FIFA 18" mit seiner eigens und an niemanden außerhalb der Entwicklerfamilie lizenzierten Frostbite-Engine. Die erste Version kam bereits 2008 in "Battlefield: Bad Company" zum Einsatz, inzwischen ist das Studio bei Version drei angekommen. Die grafischen Vorteile sollen realistischere Menschendarstellungen und wuchtigere Explosionen sein, was beim "FIFA 18"-Karrieremodus natürlich nicht wirklich zum Tragen kommt. Aber: Auch die Berechnung von Wetterverhältnissen wie Wind soll nun relevant werden. Bei "FIFA 18" kommt die Frostbite-Engine aber vor allem inhaltlich stärker zum Tragen: Es soll dadurch laut EA "interaktive Transferverhandlungen, kinoreife Newsclips, anpassbare Trainingseinheiten" und weitere interaktive Möglichkeiten geben. Kurz gesagt: Deine Entscheidungen und Dein Verhalten im "FIFA 18"-Karrieremodus wirken sich stärker auf die Spielerfahrung aus, die dadurch "immersiver" werden soll.

2. Training ist das A und O

Laut EA gibt es in "FIFA 18" "mehr als 15" neue Skill-Spiele, mit denen es im Training mehr Variationen und Möglichkeiten der Spielerentwicklung geben soll. Dabei lassen sich eigene "Drills", also Sessions kreieren, die dann auf die Stärken und Schwächen des jeweiligen Kickers zugeschnitten sind. Zudem lassen sich die Spieler in spezifische Gruppen einordnen, mit denen dann etwa gezielt junge Spieler gefördert werden oder gestandene Profis am Feintuning ihrer Fähigkeiten feilen können. Auch zu beachten ist hierbei, dass Du zuvor verletzte Fußballer etwa mit einem leichten Training wieder ins aktive Teamleben holen solltest, anstatt sie direkt in ihr übliches Powertraining zu schubsen.

3. Diese Taktik kenne ich doch …

 Unterschiedliche Teams haben in" FIFA 18" unterschiedliche Taktiken. fullscreen
Unterschiedliche Teams haben in" FIFA 18" unterschiedliche Taktiken. (©Electronic Arts 2017)

Auch im "FIFA 18"-Karrieremodus werden gewisse reale Erkennungsmerkmale wiederzufinden sein: die Team-Styles. Die Taktiken, mit denen die Mannschaften hier aufs Spielfeld rücken, entsprechen auch ihren realen, typischsten Herangehensweisen. Diese werden auch je nach Gegner angepasst, denn keine Mannschaft fährt immer nur eine Linie – das wäre schließlich zu einfach zu kontern. Auch die Kommentatoren werden die Teamstile erkennen und sie erwähnen.

4. Keine Zeit für große Auswechseleien

EA legt bei "FIFA 18" mehr Wert auf schnellere, dynamischere Matches, in denen Du Dich nicht so sehr mit Menü-Klickereien aufhalten musst. Klassischer Fall: das Auswechseln von müden oder verletzten Spielern während einer Partie. Die Lösung lautet diesmal "Quick Subs": Dadurch lassen sich bereits vor den Konfrontationen Auswechselspieler festlegen. Damit überspringt man die Menüklickerei im Spiel und es werden etwa bei günstigen Situationen im Spiel die Schnellwechseloptionen angezeigt. Extra das Spiel zu pausieren ist somit nicht mehr nötig.

5. Das Dialograd

Wer das EA-eigene Rollenspiel "Dragon Age: Inquisition" oder auch die Adventures der "Mass Effect"-Reihe bereits gezockt hat, kennt das Dialograd: Je nach Situation lassen sich mit ihm verschiedene Gesprächsreaktionen und Entscheidungen auswählen. Wer also im "FIFA 18"-Karrieremodus einen Spieler für sein Team gewinnen will, wird direkt mit den Managern von dessen aktueller Mannschaft konfrontiert. Über ein Menü lässt sich jeder favorisierte Spieler im Auge behalten und letztlich die Verhandlung starten. Der Club und der Spieler müssen dann vom Transfer überzeugt werden. Wer darauf keine Lust hat, kann dies allerdings auch von einem Agenten erledigen lassen.

Wer selbst zur Tat schreitet, hat zwei Schritte zu schaffen: Zuerst musst Du ein Treffen mit einem Manager des anderen Clubs arrangieren und eine Transfersumme aushandeln. Beide Seiten wollen natürlich den besten Deal für sich hinkriegen. Entsprechend gilt es, mit taktischem Geschick und Fingerspitzengefühl die Optionen im Dialograd auszuwählen. Ist der Manager überzeugt, geht es im zweiten Schritt direkt zum Spieler und/oder dessen Manager. Hier geht es dann um das Gehalt und die Dauer des Vertrages für den Kicker, aber auch um Dinge wie seine Rolle im Team, Ausstiegsklauseln oder eventuelle Leistungsboni.

6. Ambiente und Drumherum

 Klar, auch eine üppige Optik und Stadionatmosphäre gehören zum Fußball dazu. fullscreen
Klar, auch eine üppige Optik und Stadionatmosphäre gehören zum Fußball dazu. (© 2017)

Um den Karrieremodus von "FIFA 18" möglichst stilvoll zu präsentieren, hat EA besonders an Details gearbeitet. So soll es etwa auch regionale Unterschiede geben, je nach Liga, in der man zur Tat schreitet. Das reicht von Kleinigkeiten wie den Werbebannern in den Stadien bis hin zur etwas ominös als "landesspezifisch" beschriebenen Atmosphäre. In spanischen Matches werden demnach auch andere Fangesänge erklingen als bei Partien in deutschen Stadien. Auch der Unterschied zwischen kleinem Lokalderby und großem Länderspiel soll dadurch deutlicher werden als zuvor.

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