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"Fortnite"-Guide: 10 Einsteiger-Tipps für den Sandbox-Shooter

"Fortnite" versammelt Bauherren und Kämpfernaturen im Kampf gegen Untote.
"Fortnite" versammelt Bauherren und Kämpfernaturen im Kampf gegen Untote. (©YouTube/Fortnite 2017)

Der Early-Access-Titel "Fortnite" vereint Shooter, Tower Defense und Sandbox-Gameplay zu einem äußerst komplexen Spiel. Klar, dass Einsteiger es da zuerst schwer haben – doch mit diesen zehn Tipps und Tricks bestehst Du schnell gegen die anrückenden Zombie-Horden!

1. Zuerst looten, danach abbauen

 Nicht ganz so selbstverständlich, wie es scheint: Öffne Kisten, bevor Du sie zertrümmerst! fullscreen
Nicht ganz so selbstverständlich, wie es scheint: Öffne Kisten, bevor Du sie zertrümmerst! (©YouTube/Fortnite 2017)

Fast alles in "Fortnite" lässt sich mit der Spitzhacke in seine Einzelteile zerlegen und abbauen. Da Du die so gesammelten Materialien zum Craften brauchst, solltest Du dieses Feature auch ausgiebig nutzen. Aber Vorsicht: Manchmal findest Du auch Truhen, Kisten und andere Behältnisse, die Du vor dem Abbau noch looten solltest. Baust Du sie nämlich einfach nur ab, gehen die Gegenstände darin verloren.

2. Schwachstellen nutzen

 Der blaue Kreis zeigt die Schwachstelle des Autos an. fullscreen
Der blaue Kreis zeigt die Schwachstelle des Autos an. (©Epic Games 2017)

Wenn Du Ressourcen abbaust, wirst Du schnell einen blauen Ring bemerken, der in der Nähe Deines Cursors erscheint. Er zeigt eine Schwachstelle des Gegenstandes an, den Du gerade abbaust. Zielst Du mit dem Cursor darauf, geht der Abbau deutlich schneller vonstatten. Gerade, wenn Du auf einer Sammelmission bist und viele Ressourcen hintereinander abbauen musst, kannst Du so wertvolle Zeit sparen. Außerdem wird's durch das ständige Zielen-Müssen nicht so schnell langweilig.

3. Sparsam bauen

Die ersten Missionen sind noch recht gemütlich und die Wellen der "Hüllen" genannten Zombies noch recht leicht zu bewältigen. Verschwende also nicht gleich Dein ganzes Baumaterial, sondern spare es Dir für spätere Missionen auf. Das gilt besonders für Fallen, die Du nicht wieder einsammeln oder recyceln kannst. Erledige die Untoten lieber mit Deinen eigenen Waffen, bis Du die Fallen wirklich brauchst – zum Beispiel für Deine Sturmschild-Heimatbasis, die dauerhaft bestehen bleibt, ständig erweitert wird und nicht nach jeder Runde wieder verschwindet.

4. Fallen verbessern

 Anfangs legst Du nur hölzerne Stacheln gegen die Zombies aus. Mit den richtigen Upgrades werden sie schon bald viel mächtiger. fullscreen
Anfangs legst Du nur hölzerne Stacheln gegen die Zombies aus. Mit den richtigen Upgrades werden sie schon bald viel mächtiger. (©YouTube/Fortnite 2017)

Zu Beginn brauchst Du die Fallen nicht wirklich, doch das heißt nicht, dass sie wertlos sind – ganz im Gegenteil: Sobald Du über die ersten Level einmal hinaus bist, werden die Gegner schnell sehr viel stärker. Irgendwann wirst Du kaum noch eine Chance (und erst recht nicht die nötige Munition) haben, sie mit konventionellen Waffen aufzuhalten. Dann zahlt es sich aus, einige Erfahrungspunkte in die Verbesserung Deiner Fallen gesteckt zu haben, damit Du den Hüllen einen tödlichen Hindernisparcours in den Weg legen kannst.

5. Dummheit bestrafen

 Die Zombies in "Fortnite" sind nicht die hellsten... fullscreen
Die Zombies in "Fortnite" sind nicht die hellsten... (©YouTube/Fortnite 2017)

Das Schöne an Zombies ist: Die Untoten sind in der Regel strunzdoof. "Fortnite" macht da keine Ausnahme, denn auch hier schlurfen die Gegner vollkommen stoisch auf Deine Basis zu – und im besten Fall direkt in ihr Verderben. Mach Dir diese Dummheit zunutze: Setze den Hüllen zum Beispiel keine hohen Wände in den Weg, denn die Zombies können eh nicht klettern und werden daher von niedrigen Wänden genauso aufgehalten – mit dem Unterschied, dass Du sie über die Hindernisse hinweg auch noch mit Fernwaffen beschießen kannst. Und: Sorge dafür, dass die Hüllen auch wirklich über Deine Fallen laufen, damit sie das Maximum an Schaden einstecken. Niemand braucht Fallen an Orten, an die sich kaum ein Zombie je verirrt – baue sie also gar nicht erst.

6. Bauberechtigungen erteilen

An Deiner Heimatbasis kannst Du auch andere Spieler mitbauen lassen und Dein Fort dadurch oft ein gutes Stück voran bringen – schließlich können Deine Freunde möglicherweise manche Bauteile, Fallen und Gegenstände in höherer Qualität herstellen als Du. Damit sie mitbauen können, musst Du ihnen aber zunächst an der Konsole in Deiner Basis die Berechtigung erteilen – sonst könnte ja jeder einfach tragende Wände einreißen. Erteile die Bauerlaubnis deshalb nur Spielern, denen Du vertraust.

7. Waffen recyclen – denn reparieren geht nicht

 Traurig, aber wahr: Über kurz oder lang musst Du Dich von jeder noch so lieb gewonnenen Waffe verabschieden. fullscreen
Traurig, aber wahr: Über kurz oder lang musst Du Dich von jeder noch so lieb gewonnenen Waffe verabschieden. (©YouTube/Fortnite 2017)

Jede Waffe in "Fortnite" hat einen Haltbarkeitsbalken, der mit der Zeit immer kleiner wird. Ist er abgelaufen, ist die Waffe kaputt – und zwar unwiderruflich, denn eine Funktion zum Reparieren der Waffen gibt es nicht. Behalte die Haltbarkeit Deiner Schießeisen also gut im Auge und zerlege sie, wenn sie ohnehin bald kaputt gehen: So bekommst Du zumindest noch Ressourcen zurück. Mit Blaupausen kannst Du lernen, bestimmte Waffen selber zu bauen. Dann bist Du nicht mehr so sehr auf gefundene (oder von anderen gebaute) Pistolen und Gewehre angewiesen und kannst die geretteten Ressourcen aus einer zerlegten Waffe gleich in eine neue stecken.

8. Gut zuhören

Schatzkisten und Überlebende, die Du in den Levels von "Fortnite" finden kannst, geben Dir oft wertvolle Items und Ressourcen. Sie sind allerdings manchmal gut versteckt, weshalb Du nicht nur mit den Augen, sondern auch mit den Ohren nach ihnen suchen solltest: Während Überlebende um Hilfe rufen und dadurch leichter aufspürbar sind, geben Schatzkisten eine Art engelhaften Singsang von sich. Folge ihm und Du wirst belohnt werden!

9. Überlebenden-Teams einsetzen & aufleveln

Apropos Überlebende: Die Zivilisten mögen vielleicht anfangs wenig wichtig erscheinen, doch sie sind eine der wichtigsten Ressourcen zur Verbesserung Deines Charakters und des Power-Levels Deiner Basis in "Fortnite". Über den Fertigkeitenbaum kannst Du verschiedene Überlebenden-Teams freischalten, die jeweils aus einem Anführer und bis zu sieben weiteren Mitgliedern bestehen. Mithilfe eines Sammelkarten-Systems kannst Du diese Slots mit Überlebenden besetzen. Achte dabei darauf, dass der Job der Anführer-Karte (rechtes Symbol unter dem Bild) möglichst zu Deinem Helden passt. Die restlichen Slots füllst Du für maximalen Effekt mit Überlebenden, welche die gleiche Persönlichkeit wie der Anführer haben (identisches linkes Symbol). Level Dein Team außerdem regelmäßig und gleichmäßig auf. Das Team-System ist äußerst komplex, gibt Dir aber bei richtiger Anwendung enorme Boni, die Deinen Helden gehörig aufwerten.

10. Im Tutorial aufpassen

Ja, schon klar: Tutorials sind uncool und verleiten dazu, sie möglichst schnell und gedankenlos zu bewältigen, um endlich ins richtige Spiel zu kommen. Gerade bei einem so komplexen Game wie "Fortnite" lohnt es sich aber, der eigentlich recht guten Einführung aufmerksam zu folgen. Nimm Dir in den ersten Missionen außerdem genug Zeit, um alles zu erkunden und abzubauen. So lernst Du nach und nach auch die schwierigeren Aspekte von "Fortnite" kennen und zeigst den Hüllen, was eine Harke ist!

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