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Geld verdienen in "Kingdom Come: Deliverance": So wirst Du reich

Wer reitet da durch's mittelalterliche Böhmen? Es ist Schmiedesohn Heinrich auf der Suche nach schneller Münze!
Wer reitet da durch's mittelalterliche Böhmen? Es ist Schmiedesohn Heinrich auf der Suche nach schneller Münze! (©Warhorse Studios 2018)

Mit genügend Groschen in der Tasche lebt es sich leichter – auch in "Kingdom Come: Deliverance". Um an Geld zu kommen und schnell reich zu werden, gibt es zahlreiche gute Strategien, von denen wir Dir hier einige verraten. Aber Vorsicht: Manche könnten Heinrich in den Kerker bringen, bevor er "Skalitz" sagen kann  ...

Kräuter sammeln

Die allererste Möglichkeit, in "Kingdom Come: Deliverance" an ein bisschen Bares zu kommen, bietet sich Dir auf der Schafweide des Start-Dorfs Skalitz. Hier findest Du Salbei (erkennbar an den lilafarbenen Blüten), den Du einsammeln und für ein gutes Startgeld von rund 100 Groschen an Händler verkaufen kannst. Auch im weiteren Verlauf des Spiels solltest Du immer wieder Kräuter am Wegrand einsammeln. Recht einträglich sind neben Salbei zum Beispiel Minze, Ringelblume und Wermuth.

Jagen

In den böhmischen Wäldern befinden sich zwar keine Monster- und Drachenhorte voller versteckter Reichtümer. Dafür laufen hier aber Hasen, Rehe und Wildschweine herum, die Heinrich jagen kann. Das Fleisch lässt sich dann gewinnbringend verkaufen. Beachte aber, dass Wilderei verboten ist! Lass Dich also nicht erwischen und koche das Fleisch, bevor Du es den Händlern anbietest – sonst erkennen sie es als Diebesgut und kaufen es Dir nicht ab.

 Das Jagen von Hirschen und Wildschweinen ist zwar Wilderei und damit in "Kingdom Come: Deliverance" eigentlich illegal. Wer sich davon nicht abhalten lässt kann aber eine Menge Geld damit verdienen. fullscreen
Das Jagen von Hirschen und Wildschweinen ist zwar Wilderei und damit in "Kingdom Come: Deliverance" eigentlich illegal. Wer sich davon nicht abhalten lässt kann aber eine Menge Geld damit verdienen. (©Warhorse Studios 2017)

Wichtige Infos zu Händlern
Die Händler in "Kingdom Come: Deliverance" können Dir nur solange etwas abkaufen, wie sie selber Geld haben. Gerade, wenn Du große Mengen verderblicher Lebensmittel – etwa Fleisch – loswerden willst, solltest Du also ein regelrechtes Netzwerk von Abnehmern haben. Wenn einer pleite ist, kannst Du so gleich zum nächsten laufen. Außerdem solltest Du natürlich immer mal wieder etwas kaufen, um neue Groschen in die Kassen Deiner Handelspartner zu spülen. Und: Je öfter Du mit einem Händler handelst, desto mehr Geld wird er beim nächsten Mal haben.

Schlösser knacken & Adlige ausplündern

"Kingdom Come: Deliverance" ist ein Paradies für Panzerknacker! Wenn Du das etwas knifflige Minispiel zum Schlösserknacken drauf hast, kannst Du ein Vermögen machen, indem Du in die Häuser von Adligen einsteigst, ihre Habe stiehlst und sie an Hehler wie Müller Peschek oder Müller Woyzeck verkaufst. Ziemlich früh im Spiel kannst Du etwa bereits die Wohnung des Vogts von Rattay plündern oder den Rüstmeister ausnehmen. Vor allem die edlen Gewandungen der feinen Herrschaften bringen eine Menge Geld ein. Außerdem sind sie nicht sonderlich schwer, sodass Du viele davon auf einmal mit Dir herumtragen kannst – effizientes Arbeiten zahlt sich eben auch im Mittelalter aus! Pass nur auf, dass Dich beim Einbrechen niemand sieht ...

 Das Knacken von Schlössern und Türen ist in "Kingdom Come: Deliverance" ein riskanter, aber einträglicher Weg zum schnellen Reichtum. fullscreen
Das Knacken von Schlössern und Türen ist in "Kingdom Come: Deliverance" ein riskanter, aber einträglicher Weg zum schnellen Reichtum. (©TURN ON/ Warhorse Studios 2018)

Wanderer & Wachen überfallen

Einsame Wanderer habe eigentlich immer irgendetwas dabei, das Du gewinnbringend an den Hehler Deines Vertrauens verkaufen kannst. Lauere ihnen in den Wäldern auf, schleiche Dich in geduckter Haltung von hinten an sie heran und überwältige sie. Je mehr Lasten Dein Pferd tragen kann, desto ausgedehntere Raubzüge kannst Du durchführen, denn so kannst Du mehr Beute horten und musst sie nicht aus Gewichtsgründen möglichst bald verkaufen. Wenn Du ein besonders hartgesottener Halunke bist, kannst Du in Städten auch einsame, etwas abseits stehende Wachen in gleicher Weise überfallen und ausrauben. In jedem Fall lebt Heinrich dabei aber sehr gefährlich und sollte sich bloß nicht erwischen lassen!

 Von wegen "ehrlicher Handwerker": Müller Peschek ist Deine erste Anlaufstelle für gestohlene Güter aller Art. fullscreen
Von wegen "ehrlicher Handwerker": Müller Peschek ist Deine erste Anlaufstelle für gestohlene Güter aller Art. (©TURN ON/Warhorse Studios 2018)

Banditen- & Kumanen-Lager räumen

Zu Recht wirst Du Dich mittlerweile fragen: Gibt es eigentlich außer Blümchenpflücken keine legalen Möglichkeiten, in "Kingdom Come: Deliverance" Geld zu verdienen? Doch, die gibt es: Wenn Du in den Wäldern Banditen bekämpfst, kannst Du ihre Waffen und Rüstungen looten und verkaufen. Am einfachsten triffst Du auf Banditen, wenn Du per Schnellreise zwischen zwei Orten reist und dabei ein dunkles Waldgebiet passierst – dort lauern die Schurken Dir auf.

Die Lager der Kumanen räumst Du sogar mit offiziellem Auftrag "von oben": Wenn Du die Krieger tötest, kannst Du ihnen mit einem Dolch die Ohren abschneiden und die Trophäen für ein paar Groschen an Hauptmann Bernhard in Rattay oder Herrn Robard in Talmberg verkaufen. Mit dem Töten von Banditen und Kumanen Geld zu verdienen, ist allerdings vergleichsweise gefährlich. Du solltest auf jeden Fall eine widerstandsfähige Rüstung tragen und das Kampfsystem von "Kingdom Come: Deliverance" gut beherrschen.

 Die Kumanen sind im ganzen Land gefürchtet. Wenn Heinrich ihre Reihen ausdünnt, wird er dafür mit barer Münze entlohnt. fullscreen
Die Kumanen sind im ganzen Land gefürchtet. Wenn Heinrich ihre Reihen ausdünnt, wird er dafür mit barer Münze entlohnt. (©Warhorse Studios 2018)

Mehr zum Game
"Kingdom Come: Deliverance" ist am 13. Februar für PC, Xbox One und PS4 erschienen.

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