Ratgeber

Grusel-Games: Diese 7 Spiele schocken jeden Zocker

"Dead Space" gruselt vor allem mit seinen grotesken Zombie-Aliens.
"Dead Space" gruselt vor allem mit seinen grotesken Zombie-Aliens. (©EA 2015)

silentreBei Horrorfilmen wie "Saw" oder "The Ring" kannst Du nur müde lächeln? Du fühlst Dich im Dunkeln am wohlsten? Dann solltest Du unbedingt einmal die sieben gruseligen Horror-Games aus unserer Topliste antesten.

Wenn Dir diese Spiele nicht zumindest einen kleinen Schauer über den Rücken jagen, bist Du wohl Chuck Norris. Achtung: Bei unserer Topliste geht es nicht (nur) um besonders gewalttätige oder blutrünstige Games – schließlich ist psychologischer Horror meist viel effektiver. Dass fast alle Spiele ab 18 Jahren freigegeben sind, erklärt sich eigentlich von selbst.

1. "Dead Space": Im Weltraum hört Dich niemand schreien

Eigentlich war der erste Teil der "Dead Space"-Reihe im Jahr 2008 nicht sonderlich revolutionär: Eine Prise "System Shock 2", vermischt mit etwas "Event Horizon" und "Alien" – fertig ist der Raumschiff-Grusel. Dennoch wird der erste "Dead Space"-Teil auch heute noch als Survival-Horror-Klassiker gefeiert, der einem darbenden Genre zu neuem Leben verhalf. Schade nur, dass die Qualität mit Teil 2 und Teil 3 kontinuierlich sank.

2. "Silent Hill 2": Nebel des Grauens

Der erste Teil von "Silent Hill" war schon ziemlich gruselig, es war allerdings erst Teil 2, der den Kult um die Spieleserie von Konami begründete. "Silent Hill 2" bietet einfach alles, was ein unheimliches Game braucht: der eindringliche Soundtrack von Akira Yamaoka, eine mysteriöse Psycho-Story mit vielen Wendungen und Überraschungen, etwas Action und ziemlich abgefahrenes Gegner-Design (Pyramid Head!). Wer "Silent Hill 2" gezockt hat, wird sich sicherlich auch heute noch mit Grausen an das Radiorauschen erinnern, das ein Monster in der Nähe ankündigte.

3. "Slender – The Eight Pages": Wer hat Angst vorm dünnen Mann?

Zugegeben: Der Slender Man nervt mittlerweile ein wenig. Als die dünne Gruselfigur jedoch im Jahr 2009 erstmals ihren Auftritt in einem Internet-Fotowettbewerb feierte, war sie noch der Albtraum vieler Teenies. 2012 bekam das Wesen sogar ein eigenes Videospiel. Die Mechanik des Games ist eigentlich ziemlich simpel: mit einer Taschenlampe durch einen dunklen Wald stolpern und die titelgebenden acht Notizblätter finden. Wer jedoch einmal beim Umdrehen vom Slender Man geschockt wurde, weiß, warum dieses Game auf unserer Topliste steht.

4. "Resident Evil": Als Zombies noch gruselig waren

"Resident Evil" ist quasi der Urvater aller Survival-Horror-Games. Das Intro mit seinen schauspielerischen Leistungen auf B-Movie-Niveau ist heutzutage zwar eher unfreiwillig komisch als unheimlich – 1996 sorgten aber allein die ersten Minuten von "Resident Evil" bei vielen Zockern für schlaflose Nächte. Der Rest des Horror-Spiels ist hingegen ziemlich gut gealtert – Schock-Momente wie der berühmte Hunde-Sprung durchs Fenster (Spoiler!) funktionieren auch nach 20 Jahren noch. Und dank HD Remastered-Version kannst Du das originale "Resident Evil" sogar in 1080p zocken.

5. "Outlast": Eine Kamera als einzige Waffe

Eine verlassene Psychiatrie als Setting kennst Du vielleicht schon aus diversen Horror-Spielen (siehe "Silent Hill 2"). Was das Game "Outlast" aus dem Jahr 2014 jedoch so besonders macht, ist der absolute Verzicht auf Waffen. Stattdessen ist wegrennen und verstecken angesagt, um den Angreifern entkommen zu können. Zudem ist man eigentlich fast immer im Dunklen unterwegs – zum Glück hat der Protagonist Miles Upshur, den man aus der Ego-Perspektive steuert, eine Videokamera mit Nachtsichtmodus dabei. Allerdings verbraucht die Nachtsicht ständig Akku – und die Kamera ist meist gerade dann leer, wenn Du sie am dringendsten brauchst.

6. "P.T.": Der unheimlichste Teaser aller Zeiten

"P.T." wurde im August 2014 als interaktiver Teaser für das kommende "Silent Hills" auf der PlayStation 4 veröffentlicht. Obwohl das Demo-Spiel eigentlich recht simpel ist – man läuft in der Ich-Perspektive in einer Endlosschleife den immer gleichen L-förmigen Flur entlang – entfaltet das Spiel schnell einen sehr realen Horror. Nach und nach deckt der Spieler durch Puzzles auf, was sich in dem Hausflur zugetragen hat. Wenn dann zum ersten Mal der Geist Lisa erscheint, dürfte so mancher Zocker laut aufschreien. Wirklich schade, dass "Silent Hills" nach einem Streit zwischen Hideo Kojima und Konami wohl nie erscheinen wird. "P.T." selbst ist seit Mai 2015 nicht mehr im PlayStation Store verfügbar.

7. "F.E.A.R.": Immer diese Grusel-Kinder!

Im Kern ist "F.E.A.R." eigentlich ein First-Person-Shooter – und was soll schon angsteinflößend sein, wenn Du ein Sturmgewehr in der Hand hast? Die Wendung zum Horror-Game gelang dem Entwickler Monolith jedoch durch die Einbindung des kleinen geisterhaften Mädchens Alma. Und das so etwas bei vielen Menschen besonders viel Gänsehaut verursachen kann, bewies schon der Film "The Ring". Das Gemeine: Oft sieht der Spieler Alma nur im Augenwinkel kurz auftauchen – und wenn sich das Geister-Mädchen schließlich doch manifestiert, nützen auch die besten Waffen nichts.

Artikel-Themen

Weitere Artikel zum Thema

close
Bitte Suchbegriff eingeben