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Hättest Du's gewusst? 15 Insider-Infos über "No Man's Sky"

No Man's Sky
No Man's Sky (©YouTube/PlayStation EU 2016)

Die Weltraum-Sandbox "No Man's Sky" hat die Welt im Sturm erobert. Schon am Release-Tag für die PlayStation 4 am 10. August haben die Spieler mehr Alien-Rassen entdeckt, als es Arten auf der Erde gibt. Wusstest Du das schon? Und was ist mit diesen 15 Insider-Fakten?

Das war mal ein erfolgreicher Start: Nicht nur "Pokémon Go" ließ nach dem Start die Server qualmen, auch "No Man's Sky" wurde direkt nach dem Release von Server-Ausfällen geplagt. Anscheinend hatte Entwickler Hello Games das Interesse an dem prozeduralen Weltraum-Abenteuer unterschätzt. Wie gut die Idee des Games, in dem unendliche Welten zum Entdecken und Erkunden einladen, ankommt, zeigte auch ein Tweet des Hello Games-Gründers Sean Murray: "Zum Beispiel haben wir über Nacht 10 Millionen entdeckter Arten in NMS erreicht... das ist mehr, als bislang auf der Erde entdeckt wurden. WAS PASSIERT HIER NUR?!?!"

Das ist aber natürlich nicht die einzige interessante Info zu "No Man's Sky". Auf dem PlayStation Blog hat Hello Games-Entwickler Alex Wiltshire viele weitere Fakten zusammengestellt. Wir präsentieren Dir daraus 15 die spannendsten Insider-Infos.

1. Das Universum ist gar nicht unendlich

Klar, 18.446.744.073.709.551.616 ist eine beeindruckende Zahl, unter der man sich nichts mehr vorstellen kann. Aber sie ist eben nicht unendlich. Wer sich also 585 Milliarden Jahre Zeit nimmt, kann jeden Planeten in "No Man's Sky" besuchen – allerdings nur jeweils eine Sekunde lang...

2. "No Man's Sky" basiert nicht auf dem Zufallsprinzip

Auch wenn es angesichts dieser Zahl an Planeten so scheinen mag, die Spieleinhalte werden nicht nach dem Zufallsprinzip generiert. Sie werden zwar prozedural erschaffen, allerdings erfolgt dies stets auf Basis mathematischer Regeln, die Entwickler Hello Games programmiert hat. "Echte" Zufälle können Computer ohnehin nicht erzeugen.

3. Das Spiel ist komplett offline spielbar

Damit Deine Umgebung in "No Man's Sky" generiert wird, musst Du nicht online sein. Das gesamte Spiel ist laut Hello Games offline spielbar. Verlässt Du eine Umgebung, wird sie gelöscht. Kehrst Du später dahin zurück, wird sie zwar komplett neu generiert – aber genau so wie beim ersten Mal.

4. Du kannst keine anderen Spieler treffen

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"No Man's Sky" ist als Singleplayer-Game konzipiert. (©YouTube/PlayStation EU 2016)

Der Entwickler kommuniziert ganz offen, dass das Action-Adventure kein MMO (Massive Multiplayer Online-Game) ist. Wie auch – bei mehr als 18 Trillionen Planeten und extrem weiten Entfernungen dazwischen? Dennoch haben es zwei Spieler versucht und bei Reddit davon berichtet. Obwohl sie es wohl tatsächlich geschafft haben, zur selben Zeit denselben Ort zu besuchen, konnten sie sich gegenseitig nicht im Spiel sehen.

5. Auch einige Roboter erforschen das Universum

Es gibt nicht nur viele andere Spieler, die das Universum erforschen, sondern auch einige Roboter. Die hat Hello Games losgeschickt, um sich selbst ein Bild von ihrer erschaffenen Welt machen zu können. Die Roboter versorgen die Entwickler mit vielen Bildern und Eindrücken von Dingen, die es in "No Man's Sky" so zu entdecken gibt.

6. Du kannst noch echte Entdeckungen machen

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Vielleicht war hier noch niemand vor Dir. (©YouTube/PlayStation EU 2016)

Da es sehr viel mehr Planeten in "No Man's Sky" gibt als Menschen auf der Welt, und jeder Planet noch einmal mit unterschiedlicher Flora und Fauna, mit Ruinen oder Alien-Arten lockt, kannst Du im Game noch wahre Entdeckungen machen. Hier kannst Du noch der Erste sein, der einen Ort besucht hat. Halte es für den Rest der Welt fest, indem Du Deine Entdeckung in den Atlas hochlädst, der die Entdeckungen aller Spieler weltweit sammelt.

7. Du kannst immer nur ein Raumschiff zur Zeit besitzen

Zwar gibt es unterschiedliche Raumschiffarten in "No Man's Sky" – spezialisiert auf Handel, Kampf oder Erforschung. Du kannst jedoch immer nur ein Raumschiff zur gleichen Zeit besitzen. Dieses kannst Du aufrüsten oder durch ein Neues ersetzen. Raumschiffe werden auf Weltraumstationen verkauft, deren Ware stetig wechselt. Also schlage zu, wenn Du ein Schiff siehst, das Du haben möchtest.

8. Planetensysteme sind realistisch konzipiert

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Je weiter ein Planet von seiner Sonne entfernt ist, desto kälter ist es dort. (©Hello Games 2016)

Je näher ein Planet seiner Sonne ist, desto karger ist er. Weiter entfernte Planeten sind dafür oft kalt. Das ist nicht nur im echten Universum so, sondern auch in "No Man's Sky". Welche Flora und Fauna Du auf einem Planeten vorfinden wirst, hängt also auch von seiner Position im Sonnensystem ab. Ein Tipp vom Entwickler: Auch karge Planeten können wahre Schätze bergen.

9. Es gibt auch giftige Planeten

Theoretisch kannst Du jeden der mehr als 18 Trillionen Planeten im Spiel besuchen. Doch nicht jeden Besuch wirst Du unbeschadet überstehen – selbst wenn Du mit guten Absichten kommst. Denn es gibt auch einige Planeten mit Strahlung oder anderen tödlichen Gefahren. Um dort mit heiler Haut wieder rauszukommen, musst Du Deinen Exo-Anzug aufrüsten.

10. Jeder sichtbare Ort kann auch besucht werden

Hast Du in Spielen schon einmal etwas Interessantes im Hintergrund entdeckt und Dich dann geärgert, dass Du es Dir nicht näher ansehen kannst? Das kann Dir in "No Man's Sky" nicht passieren. Alles, was Du sehen kannst, ist Teil des Spiels. Siehst Du einen Berg in der Ferne, kannst Du ihn Dir auch näher anschauen.

11. Planeten haben einen Tag-/Nachtwechsel

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Auch Tiere haben ihren Tag-/Nachtrhythmus. Und nicht jedes ist friedlich... (©YouTube/PlayStation EU 2016)

Je nachdem, wo Du auf einem Planeten landest, wirst Du den Ort in Helligkeit oder Dunkelheit vorfinden. Dem Tag-/Nachtwechsel unterliegen natürlich auch die dort ansässigen Tiere, von denen es tag- und nachtaktive gibt. Also Achtung: Da Du nicht an der Spitze der Nahrungskette stehst, lauern auch nachts Gefahren!

12. Sogar Tierlaute werden prozedural generiert

Nicht nur die Planeten und Tiere, auch Tierlaute werden in "No Man's Sky" prozedural generiert. Wie eine Kreatur klingt, auf die Du triffst, hängt von ihrer Körperform und Größe ab. Daher klingt jedes Tier anders und jeder Planet besitzt eine ganz eigene Geräuschkulisse.

13. Nicht jeder Planet wird überwacht

Vorsicht ist stets vor den sogenannten Sentinels geboten. Sie wollen die Balance der Ökosysteme aufrechterhalten und greifen Dich an, wenn Du zu exzessiv Raubbau betreibst oder Dich beim Töten von Tieren erwischen lässt. Aber: Nicht jeder Planet besitzt ein solches Überwachungssystem. Auf solchen gesetzlosen Spielwiesen kannst Du Dich also ordentlich austoben.

14. Du kannst im Weltall Partei ergreifen

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Bist Du jemandem behilflich, wird er es Dir womöglich danken. (©YouTube/PlayStation EU 2016)

Überall im Weltraum geht es ordentlich zur Sache. Verschiedene Gruppen streiten sich in "No Man's Sky" um Territorien und Güter. Du kannst diesen Konflikten entweder aus dem Weg gehen oder Dich einer Seite anschließen. Hilfst Du dieser Gruppierung, kann es passieren, dass sie Dich dafür belohnt. Womöglich hilft sie Dir auch aus der Patsche, wenn Du selbst einmal in Gefahr gerätst.

15. Hinter "No Man's Sky" steht ein Team aus 13 Personen

Wie viele Personen braucht man wohl, um ein Spiel mit mehr als 18 Trillionen Planeten zu entwickeln? Nicht mehr als 13! Ursprünglich waren es sogar nur vier Personen, die sich an das Mammut-Projekt namens "No Man's Sky" machten. Große Visionen, die dann tatsächlich von einer kleinen Gruppe an Leuten in die Tat umgesetzt wurden... Hut ab!

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