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In Deckung! 8 krasse Waffen in Videospielen

Vorsicht: Mit dem Fat Man jagt man sich in "Fallout 4" auch gerne selbst in die Luft.
Vorsicht: Mit dem Fat Man jagt man sich in "Fallout 4" auch gerne selbst in die Luft. (©Bethesda 2016)

Mal ganz ehrlich: AK-47 und HK MP5 gibt es doch in jedem zweiten Shooter. Was wir wollen, sind wirklich abgefahrene Waffen, die uns den Mund offen stehen lassen. In diesen 8 Games und Spieleserien sind wir fündig geworden.

1. BFG 9000 ("Doom"-Serie)

Egal ob BFG nun für "Big Fragging Gun", "Big Fucking Gun" oder doch "Bio Force Gun" steht – wo der Strahlemann sein grünes Plasma verteilt, wächst definitiv kein Gras mehr. Ihren ersten Auftritt hatte die Monsterwaffe im Original-"Doom" aus dem Jahr 1996, den bislang letzten als aufgemotzte BFG 9000 im Reboot von 2016.

2. Fat Man ("Fallout"-Serie)

Verzweifelte Situationen erfordern verzweifelte Maßnahmen – und wer zum fünfzehnten Mal an der immer gleichen Todeskralle scheitert, wünscht dem fiesen Monster sicherlich eine Atombombe an den Kopf. Ein Glück, dass die Entwickler von "Fallout 4" genau daran gedacht haben und den Fat Man als tragbare Variante wieder ins Spiel integrierten. Die Waffe feierte in "Fallout 3" ihr Debüt und findet sich seitdem in jedem Teil der Serie – schließlich gibt es keine bessere Kombination als atomare Feuerkraft plus handliches Design. Und wer nicht genug bekommen kann, greift zur Experimental MIRV-Variante mit sechs bis acht Mini-Atombomben.

3. Lancer ("Gears of War"-Serie)

Die Mark 2 Lancer Assault Rifle ist quasi das Schweizer Taschenmesser unter den Sturmgewehren. Die Waffe versprüht seit dem ersten Teil der "Gears of War"-Reihe nicht nur mehr als 850 Kugeln pro Minute in Richtung Gegner, sie hat auch noch einen praktischen Nahkampf-Aufsatz. Seit der Mark 2 ist dies eine Kettensäge, die für ein ziemlich unschönes Locust-Ableben sorgt – sicherlich einer der Hauptgründe, warum die ersten Teile der Spieleserie in Deutschland indiziert wurden.

4. Ripper ("Dead Space")

In "Dead Space" sind alle Waffen eigentlich umfunktionierte Minenwerkzeuge, die Hauptdarsteller Isaac Clarke zum Auseinandernehmen der Nekromorphs zweckentfremdet. Besonders viel Spaß macht dies mit dem RC-DS Remote Control Disc Ripper, kurz einfach Ripper genannt. Die Waffe verschießt quasi ein Miniatur-Sägeblatt, das per Gravitationsstrahl anschließend ein paar Zentimeter vor der Mündung schwebt und mit 17.000 Umdrehungen pro Minute rotiert – für die Untoten eine wahrhaft einschneidende Erfahrung.

5. Chaosklingen ("God of War"-Serie)

Wenn "God of War"-Star Kratos Gegner in Hackstücke zerteilen will, vertraut er zuallererst auf seine Chaosklingen. Die Kettenklingen bekam der grimmige Grieche von Kriegsgott Ares höchstpersönlich verliehen – und zwar für alle Ewigkeit, da sie in seine Unterarme eingeschmolzen wurden. Unglücklicher Nebeneffekt: In einem Augenblick blinder Wut bekommen auch Kratos' Ehefrau und Tochter die Chaosklingen zu spüren.

6. Versteckte Doppelklinge ("Assassin's Creed"-Serie)

Was ist besser als eine versteckte Klinge? Natürlich eine versteckte Doppelklinge – dachten sich zumindest die Macher von "Assassin's Creed 2". Ein hervorspringendes Messer an jedem Handgelenk ermöglicht natürlich auch den doppelten Bodycount und zudem noch stylischere Meuchelmorde aus der Luft... ein Killer-Upgrade 2.0 quasi.

7. Land Shark Gun ("Armed and Dangerous")

Realismus wird völlig überbewertet! Das dachte sich zumindest Entwickler Planet Moon Studios beim Third-Person-Shooter "Armend and Dangerous" und ließ beim Waffendesign daher alle Zurückhaltung fahren. Die absurdeste Knifte in  dem Spiel ist sicherlich die Land Shark Gun, die getreu dem Namen einen echten Hai als Rakete abfeuert. Das possierliche Fischlein schwimmt dann im Untergrund bis zum anvisierten Gegner und verspeist diesen anschließend effektvoll – ein herrlicher Blödsinn!

8. Haare ("Bayonetta")

Bad Hair Day! Eine Begegnung mit der Hexe Bayonetta wird für jeden Gegner eine haarige Angelegenheit. Die Kämpferin hat nämlich nicht nur stylische Pistolen an den Stiefelabsätzen, sondern kann ihr Haar (das die meiste Zeit als Kleidung dient) auch in eine Waffe verwandeln. Die gefährliche Kopfbedeckung verwandelt sich dann beispielsweise in einen riesigen Hundekopf – und lässt Bayonetta zur Freude der männlichen Gamer ziemlich nackig zurück.

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