"Monster Hunter: World" – 10 Tipps, die Einsteiger kennen müssen

Bevor Du Dich in "Monster Hunter: World" ins Getümmel stürzt, lies unsere Tipps!
Bevor Du Dich in "Monster Hunter: World" ins Getümmel stürzt, lies unsere Tipps! (©Capcom 2017)
David Albus Überbrückt Ladepausen in PC-Games an der Nintendo Switch – und umgekehrt.

"Monster Hunter: World" ist ein großes, umfangreiches und komplexes Spiel, das Neulinge leicht überwältigen kann. Hier geben wir Dir zehn Tipps, mit denen Du auch als Anfänger schnell Erfolge bei der Jagd feierst.

1. Mit allen NPCs sprechen

Wenn Du jemals in Deinem Leben ein Action-Rollenspiel gespielt hast, kannst Du diesen Punkt im Grunde überlesen. Der Vollständigkeit halber und für alle blutigen Anfänger aber noch einmal der Hinweis: Rede mit den NPCs in der Jägerstadt Astera und nimm alle Quests an, die Dir angeboten werden. Schau Dich nach jeder Mission außerdem wieder nach neuen Questgebern um – Du erkennst sie am Ausrufezeichen über ihrem Kopf.

Die Stadt Astera dient als Hub, von dem aus Du zu Deinen Abenteuern aufbrichst.
Die Stadt Astera dient als Hub, von dem aus Du zu Deinen Abenteuern aufbrichst.

2. Trainingsbereich nutzen & Waffen verstehen

Schon nach kurzer Zeit stehst Du in "Monster Hunter: World" vor einer schweren Entscheidung: Aus 14 verfügbaren und sehr unterschiedlichen Waffen musst Du Dir eine aussuchen, mit der Du auf die Jagd gehst. Dabei ist wichtig zu wissen, dass es auf Deine persönliche Präferenz ankommt – "die beste Waffe" gibt es nicht, alle haben ihre Vor- und Nachteile.

Zum Glück gibt es einen Trainingsbereich, in dem Du jede Waffengattung ausführlich testen kannst. Nimm Dir die Zeit, studiere Kombos ein und lerne die Besonderheiten Deiner Waffe – etwa unterschiedliche Munitionstypen oder verschiedene Formen, in denen die Waffe genutzt werden kann. Und keine Sorge: Du kannst sie in der Stadt jederzeit gegen eine andere austauschen.

3. Quests haben ein Zeitlimit, Expeditionen nicht

Wenn Du Dich auf eine Jagdmission begibst, hast Du ein Zeitlimit, nach dessen Ablauf die Quest als gescheitert gilt. Verfolge Deine Ziele deshalb zügig und lass Dich nicht ablenken. Wenn Du frei durch die Gegend streunen und ohne Zeitdruck Materialien sammeln willst, starte lieber eine Expedition, bei der Du die Stadt ohne aktive Quest verlässt.

Und apropos Zeitlimit: Wenn Du ein Monster erlegst, hast Du nur 60 Sekunden Zeit, um es zu looten. Achte unbedingt darauf, alles mitzunehmen! Das gilt insbesondere für abgeschlagene Körperteile von Monstern, die im Eifer des Gefechts durchaus mal etwas abseits landen können.

4. Vor dem Kampf: Essen gehen & Truhe im Feldlager leeren

In der Kantine in der Stadt kannst Du Dir bei einem Katzen-Koch für relativ günstiges Geld verschiedene Gerichte zubereiten lassen, die zum Beispiel Deine Lebensenergie, Deine Ausdauer oder Deine Abwehr steigern. Nutze diesen Bonus – vor allem, wenn Du in einen harten Kampf starten willst.

Wenn Du zu einer Mission aufgebrochen bist, startest Du immer in einem kleineren Feldlager, in dem Du ebenfalls noch einmal eine Kochstelle findest. In diesem Feldlager steht auch eine Truhe, in der hilfreiche Items liegen. Schau auf jeden Fall in die Kiste hinein und nimm mit, was Du bei der Jagd gebrauchen kannst!

5. Spuren lesen & Spähkäfer leveln

Dein Jäger hat ein Gefäß mit sogenannten Spähkäfern bei sich. Diese grünen Glühwürmchen fliegen als Schwarm vor Dir her und markieren zum Beispiel die Fußspuren, die die Monster hinterlassen. Wenn Du in der Nähe dieser Fußstapfen stehst, kannst Du sie per Tastendruck "einsammeln" und damit einen Fortschrittsbalken am rechten Bildrand nach und nach auffüllen. Dadurch sammelst Du Forschungspunkte, erfährst mehr über die gejagten Monster – etwa ihre Schwachpunkte – und levelst die Spähkäfer auf, die dadurch effektiver werden. Das ist wichtig, damit Du Deiner Beute auf der Fährte bleibst und sie nicht im Dschungel verlierst.

Die grün leuchtenden Spähkäfer sind Dein Kompass in der Welt von "Monster Hunter: World".
Die grün leuchtenden Spähkäfer sind Dein Kompass in der Welt von "Monster Hunter: World".

6. Monster beobachten

Kommen wir zum Wesentlichen in "Monster Hunter: World": den Monstern. Die solltest Du in Kämpfen aus mehrerlei Gründen stets gut im Auge behalten. Zum einen, um ihre Angriffstechniken und -muster zu lernen und besonders verheerenden Attacken rechtzeitig ausweichen zu können. Zum anderen, um ihre Gesundheit einzuschätzen.

In "Monster Hunter: World" haben die Biester nämlich keinen Lebensbalken. Stattdessen musst Du aus ihrem Verhalten schließen, ob sich der Kampf dem Ende zuneigt oder ob Du noch etwas ausharren musst. Sichtbare blutende Wunden, Humpeln und wirre Bewegungen sind gute Anzeichen dafür, dass das Monster ernsthaft verletzt ist. Und wenn es wegläuft und sich in sein Nest zurückziehen will, ist der Zeitpunkt gekommen, ihm den Rest zu geben!

Wenn ein Monster vor Dir flieht, hast Du es in der Regel fast besiegt!

7. Körperteile abschlagen

Versuche im Kampf immer, den Monstern markante Körperteile – etwa Hörner oder den Schwanz – abzuschneiden. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen sind diese Teile begehrte Materialien fürs Crafting, die Du unbedingt einsammeln solltest. Zum anderen können Dich die Monster mit diesen Körperteilen dann nicht mehr angreifen.

8. Fähigkeiten Deines Palico nutzen

Dein Palico, ein niedlicher Katzenbegleiter, teilt zwar nicht viel Schaden aus, er ist aber dennoch sehr hilfreich im Kampf: So kann er Dir etwa sogenannte Vitalitätswespen zukommen lassen, die Dich heilen. Außerdem kann er die Aufmerksamkeit eines Monsters auf sich ziehen und Dir so eine Verschnaufspause verschaffen – oder eine Gelegenheit für einen kräftigen Angriff aus dem Hinterhalt.

9. Waffen mit dem Wetzstein schärfen

Deine Waffen werden mit der Zeit stumpf und richten dann weniger Schaden an. Deshalb ist es wichtig, sie ab und an zu schärfen. Du erkennst an dem Klingensymbol oben links, wie scharf eine Waffe noch ist. Um sie zu schärfen, wähle den Wetzstein im Item-Menü aus und benutze ihn. Wenn Du Dich im Kampf befindest ist das allerdings nicht ganz ungefährlich, denn in dieser Zeit können Monster Dich ungeschützt angreifen. Warte mit dem Wetzen also am besten, bis Deine potenzielle Jagdbeute gerade abgelenkt ist – zum Beispiel durch Deinen Palico oder ein anderes Monster.

Egal, wie groß Dein Schwert ist: Wenn es stumpf ist, taugt es bloß als Zahnstocher.
Egal, wie groß Dein Schwert ist: Wenn es stumpf ist, taugt es bloß als Zahnstocher.

10. Nach jeder Mission craften

Wie jedes Spiel der "Monster Hunter"-Reihe funktioniert auch "Monster Hunter: World" über den "Gameplay-Loop" aus Vorbereitung, Jagd, Looten und Craften. Da es kein Charakterlevel gibt, sind Waffen und Ausrüstung die einzige Möglichkeit, um Deine Spielfigur zu verbessern. Wenn Du mit frischen Monsterteilen oder Quest-Belohnungen von der Jagd zurückkehrst, solltest Du daher immer die Schmiede aufsuchen und schauen, welche Upgrades Du anbringen kannst. Spare dabei lieber auf eine bestimmte Rüstung als wahllos alles zu craften und achte darauf, auch Deinen Palico aufzuwerten.

Mehr zum Game

  • "Monster Hunter: World" ist am 26. Januar 2018 für PS4 und Xbox One erschienen. Im Herbst 2018 folgt eine Version für PC
  • Hier geht's zu unserem Hands-on-Test, in dem wir "Monster Hunter: World" schon einer kurzen Probe-Jagd unterziehen durften
  • Hier liest Du unser Interview mit "Monster Hunter: World"-Entwickler Yuya Tokuda

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