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Must-Play: Diese 13 Games musst Du unbedingt gespielt haben

Vom ersten "Monkey Island"-Teil erschien später ein Remake mit besserer Grafik.
Vom ersten "Monkey Island"-Teil erschien später ein Remake mit besserer Grafik. (©picture alliance / dpa 2016)

Videospiele gibt es nun schon seit mehr als 60 Jahren – und in sechs Jahrzehnten kommen natürlich auch jede Menge Games-Klassiker zusammen. Wir stellen Dir 13 Spiele vor, die Du als echter Gamer einfach mal gezockt haben solltest.

Ein paar Worte vorab zu dieser Topliste: Ja, sie ist natürlich sehr stark dem persönlichen Geschmack unterlegen und enthält vielleicht nicht die Titel, die Du erwartest/verlangst. Und nein, "Candy Crush" ist kein Spiel!

1. "Starcraft" (1998)

Mitte bis Ende der 1990er waren Echtzeit-Strategiespiele der heiße Sch**ß. Was mit Klassikern wie "Dune II" oder "Command & Conquer" (siehe unten) begann, fand seinen Höhepunkt in Blizzards "Starcraft". Auch fast 20 Jahre nach dem Release ist das Spiel trotz überalterter Grafik immer noch eines der beliebtesten Games in der E-Sport-Community.

2. "Grand Theft Auto 3" (2001)

"Grand Theft Auto 3" ist quasi DER Begründer des Open-World-Spielegenres. Das Revolutionäre an dem Spiel aus dem Jahr 2001 im Vergleich zu den beiden Vorgängern war der Wechsel in die 3D-Perspektive. Hinzu kam die riesige Bewegungsfreiheit, die man als Spieler damals so gar nicht kannte. "GTA 3" schuf so die Messlatte für alle späteren Action-Adventures mit offener Spielwelt.

3. "Resident Evil" (1996)

Das erste "Resident Evil" ist der Urvater aller Survival-Horror-Games. Was heute vielleicht etwas lächerlich und sehr B-Movie-lastig wirkt, war damals ziemlich Furcht einflößend. Trotz des inzwischen ziemlich altbackenen Gameplays: Wenn Du aktuelle Horror-Spiele wie "Dead Space 3" oder "The Evil Within" richtig einordnen willst, musst Du "Resident Evil" einmal gezockt haben.

4. "Halo" (2001)

Das erste "Halo" aus dem Jahr 2001 war im Alleingang dafür verantwortlich, dass die erste Xbox von Microsoft überhaupt ein Erfolg wurde. Der Titel "Wichtigstes Launch-Game aller Zeiten" dürfte "Halo" damit sicher sein. Auch sonst war das Spiel mit seiner großen Auswahl an Waffen und Fahrzeugen extrem wichtig für die Entwicklung des gerade erst in den Kinderschuhen steckenden Genres der Ego-Shooter.

5. "Metal Gear Solid" (1998)

Schleich-Spiele ohne das erste "Metal Gear Solid" von Entwickler-Genie Hideo Kojima? Eigentlich undenkbar! Mit seiner Kombination aus großer Freiheit, abgefahrener Story und denkwürdigen Charakteren schuf das Game einen Maßstab für alle späteren Stealth-Spiele, egal ob sie nun "Watch Dogs" oder "Hitman" hießen.

6. "Tomb Raider" (1996)

Ziemlich eckig, Frau Croft! Dass dürften Gamer zumindest heutzutage denken, wenn sie den ersten Auftritt der weiblichen Videospiel-Heldin schlechthin in "Tomb Raider" sehen. Damals war das Game aber tatsächlich atemberaubend mit seiner Mischung aus Ballern, Springen und Rätsellösen.

7. "The Secret of Monkey Island" (1990)

Jetzt mal ernsthaft! Wer noch nie "The Secret of Monkey Island" gespielt hat, hat wahrscheinlich einfach keinen Sinn für Point-and-Click-Adventures und wohl auch keinen Sinn für Humor. Und nein, das Argument mit der veralteten Grafik zählt seit der Remake-Version von 2009 auch nicht mehr. Also: Unbedingt spielen!

8. "Super Mario Kart" (1992)

Wir nennen in dieser Topliste einfach mal das erste "Super Mario Kart" aus dem Jahr 1992 für das SNES – wer jedoch etwas aktuellere Grafik bevorzugt, kann aus zahlreichen späteren Ablegern der Serie auswählen. Das erste "Super Mario Kart" ist quasi der Urvater aller Nintendo-Partyspiele und revolutionierte gleich noch das Genre Fun Racer mit. Und auch heute funktioniert das 24 Jahre alte Spiel noch überraschend gut...

9. "Call of Duty 4: Modern Warfare" (2007)

Vor zehn Jahren war praktisch jeder Ego-Shooter im Zweiten Weltkrieg angesiedelt – die Folge war eine endlose Wiederholungssschleife von immer gleichen Ballereien gegen böse Nazis. Dann kam 2007 "Call of Duty 4: Modern Warfare" von Infinity Ward und erschütterte das Genre in seinen Grundfesten. Noch nie war ein Ego-Shooter so cineastisch, noch nie ein Multiplayer-Modus so suchterregend. Die "CoD"-Serie entwickelt sich für Publisher Activision danach zur eierlegenden Wollmilchsau – mit der Folge, dass jeder Shooter inzwischen das Prinzip von "Modern Warfare 4" nachahmt.

10. "The Last of Us" (2013)

Games wird schon seit Langem vorgeworfen, ausgefeilte Geschichten und Charaktere nur sehr stiefmütterlich zu behandeln. Diesen Umstand wollte Entwickler Naughty Dog mit "The Last of Us" ändern. Das Spiel ist sicher bei Weitem nicht perfekt, aber nie zuvor haben Gamer wohl so mit den Spielfiguren mitgelitten und mitgefiebert wie im Abenteuer von Joel und Ellie.

11. "Fallout 3" (2008)

Als "Fallout 3" von Bethesda als First-Person-RPG angekündigt wurde, war der Aufschrei bei den Fans der alten Teile riesig. Dass das postapokalyptische Spiel dann aber doch so gut wurde, hatte fast niemand geahnt. "Fallout 3" definierte die Begriffe Größe und Entscheidungsfreiheit in Rollenspielen neu und knüpfte dennoch an den Charme der alten Teile an.

12. "Doom" (1993)

"Doom" ist natürlich nicht der Erfinder des FPS-Genres (das war ein anderer Titel von id Software), aber das Spiel machte Ballereien aus Ego-Perspektive erst populär. Für Jugendliche heutzutage wahrscheinlich nicht mehr vorstellbar, aber das pixelige Game war damals für Teenager-Jungs (die es eigentlich natürlich gar nicht spielen durften) das aufregendste Ding überhaupt.

13. "Command & Conquer" (1995)

"Starcraft" wird heute noch gezockt, aber wirklich populär wurden Echtzeitstrategie-Spiele schon drei Jahre vorher durch "Command & Conquer". Obwohl das Game selbst eher schlecht als recht gealtert ist, lohnt sich das Anspielen allein aufgrund der grandios schlechten B-Movie-Zwischensequenzen auch heute noch.

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