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11 gruselige Horror-Spiele: Nicht im Dunkeln zocken!

Nach "Resident Evil 7" noch immer nicht genug von Horror-Spielen? Dann schau mal in unsere Liste!
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Horror-Spiele nehmen die Zocker auf ein albtraumhaftes Abenteuer mit. Hier stellen wir 11 der gruseligsten Horror-Spiele für verschiedene Systeme wie PC, PS4, Xbox One und PS3 vor, von "Amnesia: The Dark Descent" bis zu "Silent Hill 2". Dazu gehört das vielleicht gruseligste Spiel der Welt.

Auf YouTube sind Clips mit Reaktionen von Zockern auf Horrorspiele beliebt. Dazu gehören die zeitlosen kreischenden Teenie-Mädels. Doch auch gestählte Gamer-Herren stellen ebenso ihre schockierten Reaktionen auf Gruselspiele zur Schau. Die Clips sind oft recht witzig, wenn manche auch nach Fake aussehen. Sie zeigen auf, dass Horror-Spiele wirklich schockierend sein können und demonstrieren einen Grund, warum wir uns das antun.

Wir setzen uns furchtbaren Situationen aus – und überstehen sie heil, oft gemeinsam und gehen vielleicht sogar gestärkt aus ihnen hervor. Im folgenden Überblick über die 11 gruseligsten Videospiele haben wir uns jeweils auch angesehen, mit welchen Mitteln es den Horror-Games gelingt, unseren Herzschlag in neue Höhen zu treiben. Zu ihren furchteinflößenden Stilmitteln zählen längst nicht nur Jumpscares.

1. Das gruseligste Spiel? "Outlast"

Das Horror-Spiel "Outlast" für PC, Mac OS, Xbox One, Linux und PS4 gehört zu den gruseligsten Spielen auf dem Markt. Du besuchst aufgrund eines anonymen Tipps als Journalist Miles Upshur die Irrenanstalt Mount Massive. Dort triffst Du auf Leichen und umherlaufende Psychopathen. Nun musst Du Dich ohne Waffen immer weiter vorwagen, um aus der Anstalt fliehen zu können. Außerdem siehst Du in der Dunkelheit nur dank einer Videokamera mit Nachtsicht-Funktion überhaupt etwas. Und die Batterien der Kamera leeren sich allmählich, also bist Du stets auf der Suche nach Nachschub.

Warum ist es gruselig? Ähnlich wie in "Alien: Isolation" verbringst Du viel Zeit mit Verstecken und Fliehen. Schockeffekte, sogenannte "Jumpscares", wie plötzlich auftauchende Gegner, werden geschickt eingesetzt. Packend sind nicht zuletzt die Licht- und Schattenspiele, die schwer zu entwirrende Horror-Geschichte, die allgegenwärtige Bedrohung und die sorgfältig gestalteten mutierten Verrückten.

2. Gut geklaut: "Dead Space"

"Dead Space" für PS3, Xbox 360 und PC ist zwar deutlich an Sci-Fi-Horror-Filme wie "Alien" angelehnt – aber besser gut geklaut als schlecht selbst ausgedacht. Mit dem Ingenieur Isaac Clarke strandest Du auf dem Bergbauraumschiff USG Ishimura. Dort nimmst Du es mit "Necromorph" genannten Mutanten-Wesen auf. Teilweise bewegst Du Dich durch Passagen ohne Schwerkraft.

Warum ist es gruselig? Für Schrecken sorgen neben der düsteren Atmosphäre und den furchterregenden Monstern vor allem die Szenen, in denen Crewmitglieder des Raumschiffs von Aliens getötet werden. Du musst hilflos zusehen, wie die Menschen auf grausamste Weise sterben, bis Du Dich an den Aliens rächen kannst.

3. Mit Bullet Time gegen den Schrecken: "Fear"

Der Mythos über von Dämonen besessene Mädchen war vor allem in der frühen Neuzeit verbreitet und führte manchmal dazu, dass die Beschuldigten bei lebendigem Leib verbrannt wurden. Die "Fear"-Entwickler Monolith Productions machen aus einem dämonischen Mädchen eine echte Gefahr. Die kleine Alma verwandelt mit ihren übernatürlichen Fähigkeiten Soldateneinheiten in eine Blutpfütze und Gebäude in ein Flammenmeer. "Fear" für PS3, Xbox 360 und PC verleiht aber auch dem Spieler selbst übernatürliche Fähigkeiten, etwa die Zeit für eine Weile zu verlangsamen – die aus dem Film "Matrix" bekannte "Bullet Time". So kannst Du mit extremer Gewalt gegen Feinde vorgehen und sie etwa in Zeitlupe mit einer Waffe an die Wand nageln.

Warum ist es gruselig? Aufgrund der bedrohlichen, durch Schattenspiele und Geräusche erzeugten Horror-Atmosphäre und der schrecklichen "Jumpscare"-Schockmomente wünschst Du Dir als Spieler die nötige Waffengewalt, um Dich gegen das Grauen zu wehren. Und die bekommst Du auch. Die Nachfolger erreichten leider nicht mehr die Qualität von "Fear".

4. Ich werde den Albtraum beenden: "Silent Hill 2"

"Silent Hill 2" gilt als der beste Teil der Reihe und wurde für zahlreiche Systeme veröffentlicht, ursprünglich für PlayStation 2, Xbox und PC, später als HD-Neuauflage für Xbox 360 und PlayStation 3. Die "Silent Hill"-Reihe war lange Zeit der größte Konkurrent der "Resident Evil"-Spiele im Survival-Horror-Genre. Im Gegensatz zum stärker Action-betonten "Resi" spielt "Silent Hill" eher mittels Gruseleffekten und einer spannenden Geschichte mit den Nerven der Gamer. Du spielst James Sunderland, der in der Geisterstadt "Silent Hill" nach seiner eigentlich verstorbenen Frau Mary sucht, von der er einen Brief erhalten hatte.

Warum ist es gruselig? "Silent Hill 2" zeichnet sich durch seine sich plötzlich verändernden Umgebungen und schrecklichen Mutanten aus. Der furchteinflößende Soundtrack lässt Dir das Blut in den Adern gefrieren. Nicht zuletzt machte die wendungsreiche Handlung mit schrecklichen Enthüllungen über die Hauptfigur aus "Silent Hill 2" einen Klassiker des Genres.

5. Die gruseligste Demo: "P. T."

Das kurze Horror-Spiel "P.T." ("Playable Teaser") war letztlich nur das, was der Titel besagt: Ein spielbarer Teaser für ein Game namens "Silent Hills", ein neuer Teil der "Silent Hill"-Reihe – das jedoch nie erscheinen sollte. Die Demo für die PlayStation 4 gilt jedoch als herausragend. Die Designerlegende Hideo Kojima ("Metal Gear") und der Filmregisseur Guillermo Del Toro ("Pans Labyrinth") waren für das Werk verantwortlich. In der Demo gehst Du wiederholt denselben Korridor in einem verlassenen Haus entlang und kommst dabei einem Mysterium auf die Spur.

Warum ist es gruselig? Wie in den "Silent Hill"-Spielen verändert sich der Korridor immer wieder und neue Storyfetzen über ein schreckliches Ereignis werden enthüllt. Derweil wirst Du vom bösen Gespenst Lisa verfolgt und kannst nur vor ihr flüchten, Dich aber nicht verteidigen. Erwischt sie Dich, musst Du von vorne anfangen. Kojima arbeitete nach der Einstellung von "Silent Hills" an "Death Stranding", wo der Schauspieler Norman Reedus ("The Walking Dead") eine Rolle übernimmt. Dieser sollte zuvor in "Silent Hills" mitspielen.

6. Ein Sklave gehorcht: "Bioshock 1"

"Bioshock 1" ist ein Ego-Shooter mit Rollenspiel-Elementen, der für alle möglichen Systeme erschienen ist, darunter für PlayStation 4, Xbox One und Windows-PC. Inzwischen gibt es ihn als grafisch überarbeitetes Remake. Er zeichnet sich unter anderem durch das hübsche Art-déco-Design der Unterwasser-Stadt aus, durch die Du Dich kämpfst. Neben Auseinandersetzungen mit mutierten Menschen spielt auch die komplexe Handlung eine wichtige Rolle. Es geht um eine Art libertäre Freimarkts-Utopie, die sich in eine schreckliche Dystopie verwandelt hat.

Warum ist es gruselig? "Bioshock 1" ist aufgrund der Horror-Atmosphäre und der grausigen Szenen auch ein Horror-Spiel. Die Unterwasser-Stadt Rapture wird von durchgedrehten und mutierten Menschen bewohnt, die Dich angreifen. Ihre furchtbaren Hintergrundgeschichten erfährst Du mit Hilfe von Tonbandaufnahmen und durch die Untersuchung von Tatorten. Die Haupthandlung um den verrückt gewordenen Stadtgründer Andrew Ryan enthüllt schockierende Wendungen.

7. Sie haben mein Mitgefühl: "Alien: Isolation"

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In "Alien Isolation" fliehst Du vor einem unbesiegbaren Monster.

"Alien: Isolation" erschien für zahlreiche Systeme wie PS4, Xbox One, Nintendo Switch und PC. Das Horrorspiel ist stark an den ersten "Alien"-Film angelehnt. Du ballerst Dich also nicht durch Alienhorden, sondern fliehst vor einem einzigen Monster und versteckst Dich vor ihm. Dabei musst Du Spielelemente wie Schleichen, Quick-Time-Events, Crafting und Rätsel bewältigen. Vor allem der Sound und die perfekt eingefangene Atmosphäre wissen zu überzeugen.

Warum ist es gruselig? "Alien Isolation" erzeugt seinen Horror, ähnlich wie "Outlast", vor allem durch die Hilflosigkeit des Spielers, der sich nicht gegen das Monster verteidigen kann. Auch der Sound und die gruselige Stimmung auf dem weitgehend verlassenen Raumschiff sorgen für Gänsehaut.

8. Einige Dinge dürfen nicht vergessen werden: "Amnesia: The Dark Descent"

Das Survival-Horror-Adventure "Amnesia: The Dark Descent" ist für PC, Mac und sogar für Linux erschienen. Im Gruselspiel wachst Du als der Protagonist Daniel in einer scheinbar verlassenen Burg auf. Daniel hat sein eigenes Gedächtnis ausgelöscht, wie er in einer Notiz von sich selbst erfährt. Er soll offenbar einen Alexander von Brennenburg finden und töten.

Warum ist es gruselig? Wie in "Alien: Isolation", "Outlast" und "P.T." hast Du im Spiel keine Waffen zur Verfügung. "Amnesia" beeinflusst obendrein Deinen Bewusstseinszustand – oder zumindest den des Protagonisten Daniel. Sobald Du auf Gegner triffst oder etwas anderes Verstörendes geschieht, nimmst Du plötzlich die Umgebung anders wahr. In der Dunkelheit verlierst Du langsam den Verstand, wirst dafür aber nicht von Gegnern entdeckt, obwohl Du im Licht alles klar wahrnimmst. Völlig innovativ ist der Kniff mit dem veränderten Bewusstsein nicht, denn Gamecube-Veteranen kennen etwas Ähnliches schon vom acht Jahre älteren "Eternal Darkness". Die Umsetzung gilt jedoch als gelungen.

9. Du bist tot: "Resident Evil Remastered"

"Resident Evil" ist inzwischen für alle denkbaren Systeme erschienen, die Neuauflage ist für PS4 und PC erhältlich. Ohne "Resi"-Fans vor den Kopf stoßen zu wollen: Aber so gruselig ist der Survival-Horror-Klassiker "Resident Evil" im Vergleich zu einigen neueren Horror-Spielen wie "Outlast" eigentlich nicht, stattdessen gibt es stilvolle Gruselstimmung. Doch "Resi" war für die Entwicklung des Survival-Horror-Genres von entscheidender Bedeutung. Wer über die flachen Charaktere und die B-Movie-Story hinwegsieht, erlebt auch heute noch eine stimmungsvolle Atmosphäre. Wer sich hingegen ein etwas aktuelleres Horror-Spiel aus der berühmten Reihe wünscht, sollte zu "Resident Evil 7" greifen – am besten mit der zusätzlichen Portion Grusel durch die PlayStation VR.

Warum ist es gruselig? "Resident Evil" erzeugt seine Gruselstimmung durch die düsteren und verlassenen Orte wie ein Herrenhaus oder einen Friedhof sowie durch Jumpscares, etwa plötzlich auftauchende Zombies und mutierte Hunde. Auch das begrenzte Inventar stellt Dich vor Herausforderungen und sorgt dafür, dass Dir schnell die Munition ausgehen kann. Die brutalen und schockierenden Tode der Spielfigur gehören ebenso zum Horror-Rezept der "Resi"-Games.

10. Das Horrorspiel des Dorian Gray: "Layers of Fear"

"Layers of Fear" ist ein Horrorspiel von 2016 für zahlreiche Systeme wie PS4, Xbox One, PC und Mac. Ähnlich wie in Oscar Wildes Roman "Das Bildnis des Dorian Gray" triffst Du in "Layers of Fear" auf Gemälde, die sich verändern. Und nicht nur die Gemälde, sondern die ganzen Spielumgebungen verändern sich, während Du versuchst voranzukommen. Du steuerst einen langsam dem Wahnsinn verfallenden Künstler in einem großen Herrenhaus und gehst der tragischen Geschichte Deiner Familie auf den Grund.

Warum ist es gruselig? "Layers of Fear" verbindet auf gekonnte Art verschiedene Gruselmechanismen älterer Spiele. Dazu gehören das von "Eternal Darkness" und "Amnesia" bekannte sich verändernde Bewusstsein, die von "Silent Hill" bekannten sich verändernden Umgebungen, die von vielen Spielen eingesetzten Jumpscares und schließlich eine düstere Geschichte um einen wahnsinnigen Künstler, wobei manche dasselbe Motiv als Nebenhandlung in "Bioshock 1" kennenlernen durften.

11. Bedroht Deinen Verstand: "Eternal Darkness"

Wie "Alone in the Dark", eines der ersten Survival-Horror-Spiele überhaupt, beruht auch das Gamecube-exklusive Spiel "Eternal Darkness: Sanity's Requiem" auf den Werken des Horror-Schriftstellers H. P. Lovecraft. Alexandra Roivas entdeckt im Jahr 2000 in der Villa ihres Großvaters ein Buch namens "Tome of Eternal Darkness", das in Menschenhaut- und -knochen gebunden ist (und dezent an Lovecrafts "Necronomicon" erinnert). Das Buch erzählt die Geschichten von Charakteren, die in unterschiedlichen Epochen gegen eine alte, böse Gottheit kämpfen. Nun schlüpfst Du in die Rolle der historischen Charaktere, um die böse Gottheit zu verbannen.

Warum ist es gruselig? "Eternal Darkness" spielt mehr als alle anderen Gruselgames mit Deinem Verstand. Je niedriger die Energieleiste der Spielfigur sinkt, desto stärker nehmen Halluzinationen zu. Dazu gehören verstörende Geräusche, Poltergeist-Phänomene und Vierte-Wand-Effekte. Der Ton Deines Fernsehers schaltet sich zum Beispiel ab, der Bildschirm wird schwarz oder es erscheint der Warnhinweis, dass Dein Controller nicht angeschlossen sei. Dazu kommen die gruselige Atmosphäre, eine unheimliche Geschichte und Jumpscares.

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