Ratgeber

"No Man's Sky": Diese 10 Dinge solltest Du zum Start wissen

"No Man's Sky" lockt mit einer unendlichen, prozedural generierten Spielwelt.
"No Man's Sky" lockt mit einer unendlichen, prozedural generierten Spielwelt. (©Hello Games 2016)

Am heutigen Mittwoch fällt endlich der Startschuss für "No Man's Sky". Jetzt lässt sich das Action-Adventure auch in Deutschland auf der PlayStation 4 und ab dem 12. August dann auch auf dem PC zocken. Bevor Du Dich jedoch auf Erkundungstour durchs Weltall begibst, geben wir Dir 10 Tipps mit auf den Weg.

Eigentlich passt "No Man's Sky" in keine traditionelle Gaming-Kategorie. Ein Spiel wie dieses gab es zuvor einfach nicht. Keine Story, aber dafür unendlich Möglichkeiten des Erkundens und Entdeckens – was für den einen wilde Science-Fiction-Träume wahr werden lässt, ist für den anderen überhaupt nichts. Keine Frage: Das Spiel polarisiert. Daher solltest Du vor dem Start einige Dinge wissen. Mit unseren 10 Tipps zum Start nehmen wir Einsteiger außerdem etwas an die Hand, da es kein richtiges Tutorial in "No Man's Sky" gibt.

1. Das ist das "Ziel" von "No Man's Sky"

Zwar gibt es keine richtige Storyline, theoretisch hat der Spieler in "No Man's Sky" aber doch ein Ziel: das Zentrum des Universums zu erreichen. Und da es im Verlauf des Spiels zu Begegnungen mit Aliens oder angriffslustigen Tieren kommt, hast Du noch eine zweite wichtige Aufgabe: überleben. Trotz des großen Ziels vor Augen geht es in der Weltraum-Sandbox von Hello Games aber vor allem ums Entdecken und Erkunden des riesigen, Dir unbekannten Universums. Insgesamt warten 18 Trillionen Planeten auf den Spieler.

2. Für wen ist das Spiel etwas?

"No Man's Sky" ist nicht für jeden etwas. Mit seinem innovativen Konzept polarisiert das Spiel. Wer generell gerne Games wie "Call of Duty" zockt, also auf Action, Level, Handlung, Aufgaben und Ziele sowie Multiplayer-Möglichkeiten steht, wird von "No Man's Sky" vielleicht enttäuscht sein. Es besteht zwar die Möglichkeit, vorgeschlagenen Routen zu folgen oder kleinere Aufgaben zu erledigen. Auch könnt ihr Planetenkoordinaten mit Freunden online austauschen. Grundsätzlich ist das Action-Adventure aber dafür gedacht, es allein zu spielen und das individuelle Universum völlig frei zu erkunden.

3. Die erste Aufgabe im Spiel

 Bevor es richtig losgeht, muss erst einmal das Raumschiff flott gemacht werden. fullscreen
Bevor es richtig losgeht, muss erst einmal das Raumschiff flott gemacht werden. (©Hello Games 2016)

Los geht es für jeden Spieler gleich – allerdings immer in einem anderen Sternsystem: Du befindest Dich auf einem Planeten am Rande des Universums und Dein Raumschiff ist kaputt. Die erste Aufgabe ist es also, die Startschubdüse wieder flott zu machen und Energie aufzuladen. Das geht aber nicht einfach so. Um das abgestürzte Raumschiff zu reparieren, benötigst Du Materialien, die Du aus gesammelten Ressourcen herstellst. Du startest das Spiel also zunächst zu Fuß und begibst Dich auf die Suche nach Elementen wie Kohlenstoff, Plutonium, Eisen oder Zink.

4. Ressourcen sammeln & craften

Das Sammeln von Ressourcen ist also ein zentraler Bestandteil des Spiels. Bei der Suche nach Elementen hilft Dir Dein Scanner, mit dem Du die nähere Umgebung absuchen kannst. Allerdings wirst Du anfangs nicht jedes Element und jeden Gegenstand, den Du findest, behalten können. Denn der Platz für Inventar im Exo-Anzug ist gerade zu Beginn doch sehr begrenzt. Drei der zwölf Slots gehen allein für überlebenswichtige Dinge drauf. In einen Slot passen jeweils 250 Einheiten eines Elements. Findest Du 300 Teile Plutonium, werden also zwei Slots beansprucht. Ein Tipp: Halte Dir immer wenigstens einen Slot frei für besondere Dinge, die Du findest. Ansonsten solltest Du Dich beim Abbau mit der Bergbau-Strahlenkanone gerade zu Beginn auf die wichtigsten Ressourcen konzentrieren:

  • Kohlenstoff: Wird benötigt, um den Bergbaustrahl und die Lebenserhaltungssysteme aufzuladen. Ist auf allen Planeten zu finden, im Zweifel einfach Pflanzen abschießen
  • Plutonium & Thamium-9 (rot): Beide Elemente versorgen unter anderem das Raumschiff und Lebenserhaltungssysteme mit Energie. Da sie kraftvoller als Kohlenstoff sind, sind sie auch seltener. Thamium-9 findet sich später häufig im Weltall (einfach einen Asteroiden abschießen)
  • Eisen, Zink & Titan (gelb): Eisen ist vor allem auf dem Startplaneten nötig und in jedem Fels zu finden. Zink und Titan sind seltener und werden für die Verteidigungssysteme gebraucht
  • Heridium & andere Silikate (blau): Heridium ist fürs Reparieren des Hyperantriebs notwendig. Da es nicht häufig benötigt wird, kann es auch im Raumschiff statt im Exo-Anzug aufbewahrt werden
  • Grüne Elemente: Gerade zu Beginn kann es sinnvoll sein, grüne Elemente zu sammeln und diese zu verkaufen. Ob sie später im Spiel noch einen anderen Zweck erfüllen werden als Geld einbringen, ist noch nicht bekannt

5. Geld verdienen & Upgrades kaufen

 Für Tiere, die Du analysierst und in den Atlas hochlädst, bekommst Du Geld. fullscreen
Für Tiere, die Du analysierst und in den Atlas hochlädst, bekommst Du Geld. (©Hello Games 2016)

Ja, es gibt auch eine Währung in "No Man's Sky" – sogenannte Units. Und das Gute ist, dass sie keinen Platz im Inventar wegnimmt. In jedem Sternsystem gibt es Raumstationen und einige zufällige Plätze, wo Du Dinge kaufen und verkaufen kannst. Jeder Handelsplatz kann Dir allerdings unterschiedliche Preise anbieten. Aber nicht nur das Verkaufen von Ressourcen bringt Geld ein, sondern auch das Entdecken und Analysieren von neu entdeckten Systemen, Planeten und Kreaturen. Dafür musst Du sie im Entdeckungsmenü in den Atlas hochladen. Mit dem verdienten Geld kannst Du Dir nützliche Upgrades oder neue Gegenstände wie Raumschiffe und Werkzeuge kaufen.

6. Schneller durchs Weltall reisen

Wer seine Reisen durch den Weltraum nicht gerade zu Meditationszwecken einsetzen will, sollte die vier verschiedenen Geschwindigkeits-/Beschleunigungsstufen in "No Man's Sky" kennen: Standard-Beschleunigung, Standard-Turbo (Kreis gedrückt halten), unglaubliche Geschwindigkeit (L1 plus R1 drücken) und Hyperraumsprünge, die erst durch den im Spielverlauf gebauten Hyperantrieb möglich werden. Die dritte Geschwindigkeitsstufe (L1 + R1) bietet sich bereits für alles an, das weiter als zwei Minuten entfernt ist. Zudem lässt sich diese Antriebsform auch gut nutzen, um Entfernungen von mehr als fünf Minuten auf Planeten zu überbrücken – einfach kurz die Atmosphäre verlassen und zurück auf den Planeten fliegen. Noch ein Tipp: Bevor Du auf einem Planeten landest, schieß ein paar Asteroiden ab, um das für die unglaubliche Geschwindigkeit benötigte Thamium-9 einzusammeln.

7. Begegnungen mit Aliens

Gerade am Anfang gilt: Lass Dich bloß nicht auf einen Kampf ein. Zu Beginn des Spiels wirst Du mit großer Wahrscheinlichkeit nicht als Sieger daraus hervorgehen. Mit vielen Aliens kannst Du aber ohnehin nur handeln. Das entpuppt sich allerdings als ziemlich schwierig, wenn Du ihre Sprache noch nicht sprichst. Verfolgst Du Aliensignale durch das Weltraum, kannst Du durch das Lösen einfacher Rätsel in ihren Schaltzentralen den Weg zu alten Ruinen entdecken, wo Du einzelne Fragmente ihrer Sprache erlernst. Das kann durchaus sinnvoll sein, da Dich Aliens in der Regel belohnen, wenn Du ihnen mit etwas behilflich bist. Auch in Alienstationen und -monumenten findest Du oft einige Sprachbrocken.

8. Vorsicht auf Planeten & im Weltraum

 Achtung: Überwachungsdrohnen schießen, wenn sie Dich beim Raubbau erwischen. fullscreen
Achtung: Überwachungsdrohnen schießen, wenn sie Dich beim Raubbau erwischen. (©Hello Games 2016)

Ressourcen farmen und durchs Weltall reisen klingt nach Entspannung? "No Man's Sky" ist aber auch ein Survival-Game. Auf den Planeten lauert etwa Gefahr in Form der Sentinels, einer Art Weltraumpolizei, die die Ökosysteme der Planeten eines Sternsystems in Balance halten wollen. Beobachten die Überwachungsdrohnen Dich dabei, wie Du wertvolle Edelmetalle abbaust, eröffnen sie das Feuer. Dann solltest Du Sie schnell mit dem Bergbaustrahl abschießen, bevor sie Verstärkung rufen. Weltraumpolizei und Militär greifen auch ein, wenn Du im Weltraum Handelskonvois überfällst oder andere Schiffe angreifst. Also, pass gut auf!

9. Was passiert, wenn man stirbt?

Stirbst Du den Bildschirmtod in "No Man's Sky", ist aber nicht alles sofort verloren. Zwar beginnst Du womöglich mit beschädigter Technologie oder weniger Ressourcen. Du kannst das Spiel aber auf der nächsten Raumstation oder bei einem Speicherpunkt fortsetzen und verlorene Ressourcen wieder erlangen. Dafür musst Du den Ort des Bildschirmtods erneut aufsuchen. Aber Achtung: Stirbst Du unterwegs erneut, sind die Rohstoffe und Materialien unwiderruflich weg.

10. Vor dem Start unbedingt den Release-Patch herunterladen

Viele aktuelle Games erhalten gleich zum Release einen wichtigen Patch, der Bugs fixt oder neue Dinge ergänzt. Im Fall von "No Man's Sky" ist es besonders wichtig, dass Du das Update installierst, bevor Du richtig mit dem Spielen loslegst. Denn die Patch-Version unterscheidet sich nicht nur grundlegend von der Pre-Release-Version. Gespeicherte Spielstände werden auch nicht immer problemlos übertragen. Daher: erst Patch installieren, dann loslegen!

Artikel-Themen

Weitere Artikel zum Thema

close
Bitte Suchbegriff eingeben