"Outlast 2": Mit diesen 7 Tipps überlebst Du den Horror-Trip

Kopf unten halten, nicht bewegen und bloß kein Geräusch machen: Wer in "Outlast 2" überleben will, braucht starke Nerven und viel Selbstdisziplin.
Kopf unten halten, nicht bewegen und bloß kein Geräusch machen: Wer in "Outlast 2" überleben will, braucht starke Nerven und viel Selbstdisziplin. (©Red Barrels 2017)
David Albus Überbrückt Ladepausen in PC-Games an der Nintendo Switch – und umgekehrt.

"Outlast 2" ist nichts für schwache Nerven und kann Dich vor allem als Einsteiger leicht in den Wahnsinn treiben. Eine Überlebensgarantie für das Survival-Horror-Game können wir Dir zwar nicht geben – mit unseren sieben Tipps erhöhst Du aber Deine Chancen merklich, das Spielende zu erleben!

1. Versteck Dich!

In einem Ego-Shooter würdest Du Deinen Feind in dieser Situation aus dem Hinterhalt erledigen. In "Outlast 2" bleibst Du besser einfach liegen.
In einem Ego-Shooter würdest Du Deinen Feind in dieser Situation aus dem Hinterhalt erledigen. In "Outlast 2" bleibst Du besser einfach liegen.

"Outlast 2" ist kein Spiel für Helden. Die sicherste Möglichkeit, den Horrortrip einigermaßen unbeschadet zu überleben ist, sich langsam von Versteck zu Versteck zu hangeln. Deine Gegner sind nicht nur in der Überzahl, sie sind auch allesamt stärker als Du und im Unterschied zu Dir häufig bewaffnet. Also: Verzieh Dich in eine gute Deckung, beobachte Deine Umgebung sorgfältig und lauf erst weiter, wenn die Luft absolut rein ist. Alles andere ist Selbstmord.

2. Erkunde alles

In der Hütte könnten sich wichtige Items verbergen – auch wenn der Weg dorthin schwer fällt.
In der Hütte könnten sich wichtige Items verbergen – auch wenn der Weg dorthin schwer fällt.

Für besonders schreckhafte Naturen kann es verlockend sein, in "Outlast 2" einen Augen-zu-und-durch-Ansatz zu fahren und einfach so schnell wie möglich die Story zum Abschluss zu bringen. In der großzügig bemessenen Spielwelt und den Dutzenden Gebäuden lauern schließlich nur fiese Gegner, die der Spielfigur ans Leder wollen! Leider kommst Du mit dieser Taktik nicht allzu weit, denn mit den Widersachern gehst Du auch wertvollen Batterien für Deine Kamera und heilenden Bandagen aus dem Weg, die in "Outlast 2" absolut überlebenswichtig sind. Erkunde also alles, was Dir über den Weg läuft – am Ende wird sich der Nervenkitzel bezahlt machen!

3. Folge dem Licht

Wo Licht ist, ist was los. Das ist auch in "Outlast 2" nicht anders.
Wo Licht ist, ist was los. Das ist auch in "Outlast 2" nicht anders.

Es ist leicht, sich in "Outlast 2" zu verlaufen. Schließlich spielt das Survival-Horror-Game nicht mehr wie der Vorgänger vor allem in Innenräumen und Korridoren, sondern auch in weitläufigen Maisfeldern und anderen Freiluft-Arealen. Eine gute Faustregel zum Vorankommen ist aber, sich möglichst auf Lichtquellen zuzubewegen: Wichtige und interessante Orte sind häufig beleuchtet, was es leichter macht, sich im ansonsten sehr dunklen Spiel zu orientieren.

4. Spare Batterien

Im Nachtsichtmodus siehst Du mehr, verbrauchst aber auch mehr Batterieladung.
Im Nachtsichtmodus siehst Du mehr, verbrauchst aber auch mehr Batterieladung.

Deine Kamera verfügt über ein hilfreiches Nachtsichtmodul und eine praktische Ortungsfunktion für Geräusche, doch wenn Du beides dauerhaft angeschaltet lässt, stehst Du in kürzester Zeit komplett im Dunklen. Das gute Haushalten mit Batterien ist eine der wichtigsten Strategien, um in "Outlast 2" zu überleben, weshalb Du so oft wie möglich auf die technischen Hilfsmittel verzichten solltest. Dreh lieber die Lautstärke auf und orientiere Dich per Gehör. Geräusche verraten Dir auch ohne Ortungssensor viel über Deine Umgebung und auch der Soundtrack kommt Dir zu Hilfe: Unterschiedliche Spielsituationen haben unterschiedliche Musik, sodass Du zum Beispiel allein am Klang der Hintergrundbeschallung oft heraushören kannst, ob Du verfolgt wirst.

5. Lass die Kamera eingeschaltet

Dein Camcorder ist Dein wichtigstes Werkzeug in "Outlast 2". Auch nicht unwichtig: Batterien (Tasche links) und Bandagen (Tasche rechts).
Dein Camcorder ist Dein wichtigstes Werkzeug in "Outlast 2". Auch nicht unwichtig: Batterien (Tasche links) und Bandagen (Tasche rechts).

Durch das Abschalten von Nachtsichtgerät und Geräuschverfolgung Batterien sparen ist eine Sache. Darüber hinaus solltest Du Deine Kamera aber oft und gern einsetzen, um wichtige Szenen auf Video zu bannen. Wenn Du möglichst ständig mitfilmst, vermeidest Du, später für Aufnahmen an bedeutsame Orte zurückkehren zu müssen. Der Nachteil des Blicks durchs Objektiv ist allerdings, dass Dein Sichtfeld eingeschränkt wird und Du Dich etwas langsamer als sonst bewegst.

6. Teile Deine Kräfte ein

Falls Du Dich fragst, was eine angemessene Situation zum Wegrennen ist: diese hier.
Falls Du Dich fragst, was eine angemessene Situation zum Wegrennen ist: diese hier.

Deine Ausdauer in "Outlast 2" ist endlich – sehr endlich sogar. Schone deshalb Deine Kräfte so gut Du kannst, bewege Dich langsam und sprinte nur dann, wenn es nicht anders geht – und dann nur so lange, wie unbedingt nötig. Ansonsten läufst Du möglicherweise einem Gegner in die Arme und hast keine Kondition mehr, um die Beine in die Hand zu nehmen. Sei versichert: Diese Erfahrung möchtest Du Dir unbedingt ersparen!

7. Stirb, um zu leben

Alles aussichtslos? Dann stürz Dich ins Gefecht. Du wirst verlieren, aber beim nächsten Versuch besser sein!
Alles aussichtslos? Dann stürz Dich ins Gefecht. Du wirst verlieren, aber beim nächsten Versuch besser sein!

Die Batterien sind leer, die Bandagen aufgebraucht, Du blutest und das Spielende ist noch lange nicht in Sicht? Dann verabschiede Dich vom Gedanken ans Überleben und stürz Dich dem nächsten Kultisten entgegen ins offene Messer. Schließlich ist "Outlast 2" immer noch ein Videospiel – was im Unterschied zum echten Leben heißt, dass Du im Anschluss mit frischer Energie und aufgeladener Kamera von den Toten zurückkehrst.

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