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"Pokémon": 6 Dinge, die wir auf der Nintendo Switch sehen wollen

Falls "Pokémon Stars" tatsächlich für die Nintendo Switch kommen sollte, könnten uns diese sechs Features sehr glücklich machen!
Falls "Pokémon Stars" tatsächlich für die Nintendo Switch kommen sollte, könnten uns diese sechs Features sehr glücklich machen! (©Nintendo 2016)

Die Hinweise verdichten sich, dass Nintendo tatsächlich ein "Pokémon"-Game für die Nintendo Switch veröffentlichen will. "Pokémon Stars", so der mögliche Titel des Spiels, könnte das erste echte Poké-RPG für eine "große" Nintendo-Konsole werden – und wir hätten schon einmal sechs Vorschläge für spannende neue Features!

1. Eine echte Open World – wie in "Zelda: Breath of the Wild"

 Ein Held, eine große Welt, viele Monster – was "Zelda" kann, kann "Pokémon" schon lange! fullscreen
Ein Held, eine große Welt, viele Monster – was "Zelda" kann, kann "Pokémon" schon lange! (©Nintendo Entertainment Europe 2017)

Eine offene, dreidimensionale Spielwelt, in der wir uns frei bewegen können, um dabei immer wieder auf wilde Pokémon zu stoßen – das ist ein Wunsch, den Taschenmonster-Enthusiasten schon seit dem verstärkten Aufkommen des Open-World-Trends im Gaming-Sektor hegen. Dass die Nintendo Switch technisch in der Lage ist, eine riesige Spielwelt mit unzähligen verschiedenen Tieren, Monstern und Charakteren zu wuppen, hat "The Legend of Zelda: Breath of the Wild" schon zum Launch der Konsole bewiesen. Die Zeit ist also reif! Mit einer Art "Pokémon: Breath of the Wild" könnte Nintendo wohl einen Hit von ungeahnten Ausmaßen landen.

2. Ein Pokémon-MMORPG

 Mit anderen Spielern aus aller Welt gemeinsam das "Pokémon"-Universum durchstreifen? Ein Traum! fullscreen
Mit anderen Spielern aus aller Welt gemeinsam das "Pokémon"-Universum durchstreifen? Ein Traum! (©Nintendo 2016)

Schon seit der ersten Generation der "Pokémon"-Games ist die Interaktion der Spieler ein wichtiger Teil des Spielerlebnisses. Mussten früher noch zwei Gameboys per Link-Kabel vernetzt werden, finden Kämpfe und der Tauschgeschäfte mit den Monstern mittlerweile auch online statt. Denken wir den Open-World-Gedanken noch etwas weiter, landen wir früher oder später auf jeden Fall bei einem waschechten MMORPG, in dem wir uns mit hunderten Spielern eine Spielwelt teilen, gemeinsam Pokémon fangen gehen, in Raids gegen besonders mächtige Monster antreten und natürlich untereinander kämpfen und tauschen.

3. Einstellbarer Schwierigkeitsgrad

Machen wir uns nichts vor: Jedes neue "Pokémon"-Spiel richtet sich im Kern an eine jugendliche Zielgruppe. Deshalb gibt es in jeder Generation nicht nur jedes Mal neue Pokémon, die minimale Variationen von bereits bestehenden Monstern sind, sondern auch einen Schwierigkeitsgrad, der üblicherweise zwischen "blind spielbar" und "leicht fordernd" angesiedelt ist. Die immer größere Fangemeinde derer, die mit dem Franchise aufgewachsen sind, würde sich aber sicher über eine etwas größere Herausforderung freuen. Das ließe sich zum Beispiel über einen einstellbaren Schwierigkeitsgrad bewerkstelligen.

4. Einsatz der Switch-Sensoren

 Dank ihrer Joy-Cons kann die Nintendo Switch funktionieren wie eine Wii für unterwegs. fullscreen
Dank ihrer Joy-Cons kann die Nintendo Switch funktionieren wie eine Wii für unterwegs. (©TURN ON 2017)

Mit ihren zahlreichen Bewegungssensoren bietet die Nintendo Switch ganz neue Möglichkeiten, Spiele zu steuern. Das könnte sich ein mögliches "Pokémon Stars" gut zunutze machen! Pokébälle per Wurfbewegung mit dem Joycon einzusetzen ist nur der Anfang. Auch der Einsatz von bestimmten Attacken könnte durch Bewegen, Drehen oder Schütteln der Switch und ihrer Controller ausgelöst werden. Und von den zahlreichen Möglichkeiten für witzige Minispiele haben wir noch gar nicht gesprochen!

5. Ein bisschen "Pokémon Snap"

"Pokémon Snap" für das N64 gewann dem Werbeslogan "Schnapp sie Dir alle!" eine interessante neue Perspektive ab: Als Fotograf sind wir auf einer in 3D-Grafik dargestellten Insel auf der Pirsch, um seltene Pokémon vor die Linse zu bekommen und sie möglichst gekonnt abzulichten. Nun ist ein "echtes" Pokémon-RPG zwar unbestreitbar spannender als die Foto-Safari. Als Zusatzfeature würden wir sie auf der Nintendo Switch aber gern sehen – vor allem, da das Fotografieren dank der Bewegungssensoren ein deutlich realistischeres Unterfangen werden dürfte, als noch zu N64-Zeiten. Da richteten wir den Sucher nämlich plump per Steuerknüppel auf die Monster, was eher leichtes Ego-Shooter-Feeling verbreitete. In "Pokémon Sonne und Mond" gab es bereits ein "Snap"-ähnliches Minispiel – also schafft es den Weg vielleicht auch in "Pokémon Stars"!

6. Alte Regionen als DLC

 Jedes neue "Pokémon"-Spiel spielt traditionell in einer neuen Region. fullscreen
Jedes neue "Pokémon"-Spiel spielt traditionell in einer neuen Region. (©Nintendo of Europe 2017)

Die zweite Generation der "Pokémon"-Spiele – die Editionen "Gold" und "Silber" – boten Spielern etwas, was kein "Pokémon"-Spiel danach hatte: die Möglichkeit, nach Abschluss des Spiels die Region Kanto aus dem Vorgängerspiel zu besuchen und zu durchqueren. Mittlerweile ist das Franchise um so viele Regionen und Pokémon angewachsen, dass ein Besuch aller Gebiete wohl eine ganz schöne Mammutaufgabe wäre. Doch was, wenn sich nostalgische Spieler auf der Suche nach neuen Herausforderungen einfach ihre alte Lieblingsregion als DLC auf die Switch laden könnten? Für den Langzeitspaß am potenziellen "Pokémon Stars" würde das wohl wahre Wunder bewirken!

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