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"Prey": 9 wichtige Einsteiger-Tipps – So überlebst Du auf Talos 1

Verloren in "Prey"? Wir geben Dir mit Einsteigertipps neuen Halt.
Verloren in "Prey"? Wir geben Dir mit Einsteigertipps neuen Halt. (©Bethesda Softworks 2017)

Mit "Prey" veröffentlicht Arkane Studios ein stimmungsvolles Action-Game, das sich bei Spielen wie "Bioshock" oder "Dishonored" bedient. Spannung und Atmosphäre fesseln und die Science-Fiction-Story um Morgan Yu macht neugierig. Wir zeigen 9 Tipps, mit denen Einsteigern die ersten Schritte in "Prey" gelingen.

1. Recycling ist alles: Sammle auf, was Du tragen kannst

Halte Dich nicht damit auf, lange zu überlegen, welche Items es wert sind, mitgenommen zu werden. In "Prey" (hier unser Test) sollten Einsteiger alles einsammeln, was herumliegt und nicht auf der Raumstation Talos 1 festgenagelt ist. Klar, Nahrung und Ersatzteile erfüllen mit Gesundheitsregeneration oder Reparaturen offensichtliche Zwecke. Aber auch Müll ist durchaus wertvoll – schließlich ist der nächste Recycler nie weit. Items, die Du in diese Maschinen steckst, werden zu nützlichen Materialien verarbeitet. So erhältst Du aus Metallschrott Mineralisches Material, aus Nahrung und Pflanzen Organisches Material und aus Plastik Synthetisches Material.

2. Geschütze: Zu Beginn Deine besten Freunde

Die automatischen Geschütze auf Talos 1 lassen sich zumindest am Anfang von "Prey" hervorragend für Deine Zwecke einsetzen. Du kannst sie durch die Gegend tragen und beliebig platzieren, sodass sich damit auch wunderbar Fallen für anstrengende Typhon legen lassen. Locke die Aliens einfach in einen Hinterhalt, wo sie dann von den Selbstschussanlagen eiskalt erledigt werden. Mit ausgebauter Reparaturfähigkeit lassen sich sogar kaputte Geschütze aktivieren.

3. Entfache kraftvolle Rohrzangen-Angriffe

Auch wenn Du im Laufe von "Prey" fantastische Waffen einsammeln wirst: Die gute alte Rohrzange bleibt Dein treuer Begleiter! Sie benötigt keine Munition und ist so gut wie unzerstörbar. Gut zu wissen: Drückst Du die Angriffs-Taste länger, lädt sich die Attacke auf Kosten der Ausdauer auf und kann so schon zu Beginn des Spiels einen Typhon mit einem Schlag töten.

4. Mimics: Augen auf!

Die eher kleinen, spinnenartigen Mimic-Aliens, die schon zu Anfang von "Prey" immer wieder auftauchen, solltest Du auf keinen Fall unterschätzen! Gerade mit klobigen Waffen wie der Schrotflinte wirst Du zuerst viel Munition verschwenden, bevor Du die flinken Krabbler erwischst. Ihre Spezialfähigkeit ist dazu auch noch, dass sie sich als Gegenstände in der Umgebung tarnen können und Dich daher oft aus dem Hinterhalt anfallen, wenn Du nicht aufpasst. Versuche, ein Auge dafür zu entwickeln, worauf Du achten musst: Zwei gleiche Gegenstände nebeneinander sind ein klares Anzeichen für einen versteckten Mimic!

5. Was ein Status bedeutet

Hauptsächlich wird der Zustand von Morgan durch die drei Werte Gesundheit, Anzugsintegrität und PSI definiert. Zusätzlich gibt es im Menü aber noch die Anzeige Status, unter der Zustände aufgelistet werden, die von bestimmten Einflüssen hervorgerufen werden. Wenn Du also betrunken oder gut gesättigt bist, kann das Deine Charakterwerte negativ oder positiv beeinflussen. Auf dem Spielbildschirm sind dann unten links über der Gesundheitsanzeige entsprechende Icons zu sehen. Im Menü unter dem Unterpunkt "Status" werden die Effekte genauer erklärt.

6. Nichts auslassen!

Nein, "Prey" ist kein reiner Ego-Shooter. Das Spiel entfaltet seinen Reiz vor allem über seine Atmosphäre und die Story. Das ist aber nicht der einzige Grund, weshalb Du jede E-Mail lesen und jeden Raum untersuchen solltest. In E-Mails wirst Du oft versteckte Sidequests oder Passwörter und Keycodes finden, die Dir im Spielverlauf helfen. Ebenso bergen einige schwer erreichbare Computer wertvolle Umgebungskarten. In die zahlreichen verschlossenen Räume gibt es meist mehrere Wege. Probiere Dich aus, klettere durch Schächte, schleiche Dich an Gegnern vorbei – es wird sich lohnen! Ob Schlüsselkarten, Waffen oder Munition: Je schwerer der Zugang zu einem Raum ist, desto wertvoller sind meist die darin enthaltenen Items.

7. Ausdauer sparen: Schleichen statt kämpfen

Nahkampfangriffe und Sprinten kosten wertvolle Ausdauer – das solltest Du bei "Prey" immer im Hinterkopf behalten. Gerätst Du in eine heikle Situation, kann es so schnell passieren, dass Deine Schläge kaum noch Schaden anrichten. Bewege Dich im Zweifel also lieber früher als später in einen ruhigeren Bereich um wieder Ausdauer aufzuladen. Viele Auseinandersetzungen kannst Du auch durch Schleichen umgehen, was vor allem bei starken Gegnern oder Ansammlungen von Feinden Sinn ergibt. Über den Gegnern befindet sich eine Leiste: Ist diese noch nicht komplett rot gefärbt, haben sie Dich nicht entdeckt. Später kannst Du Dich mit der Typhon-Kraft Mimikry auch in allerlei Gegenstände oder eine schwarze Kugel verwandeln. In dieser Form kannst Du einfach an Feinden vorbeirollen.

8. In einer Sackgasse? Schau Dich nach Spiegeln um!

Schon früh in "Prey" stellt Morgan fest, dass nicht alles auf Talos I so ist, wie es scheint: Nach einem beherzten Schlag mit der Rohrzange bricht die Simulation des behüteten Lebens auf der Erde in sich zusammen. Aber auch später im Spiel gibt es ab und zu Spiegelwände, die Du zerschlagen kannst und hinter denen sich geheime Gänge befinden. Steckst Du also fest, sieh Dich nach glänzenden Flächen um, die nach einem Schlag vielleicht Items und neue Wege freigeben.

9. Neuromods aus dem Fabrikator

Überall auf Talos 1 findest Du Neuromods, mit denen die Fähigkeiten von Morgan weiterentwickelt werden. Du wirst schnell merken, dass für höhere Stufen recht viele Neuromods benötigt werden. Mit dem entsprechenden Bauplan lassen sich diese aber auch im Fabrikator herstellen. Als Zutaten brauchst Du dafür die seltenen Exotischen Bauelemente. Lege Dir auf jeden Fall einen Plan zurecht, wie Du Deine Fähigkeiten mittelfristig entwickeln möchtest.

Übrigens gibt es auch einen Trick, wie Du Material unendlich vermehren kannst: Wähle das Material aus dem Inventar aus, von dem Du mehr benötigst, und platziere es in einem Recycler. Teile es dann in neun Teile auf, indem Du es von einem Slot auf einen anderen ziehst. Jeweils die Hälfte wird so in den neuen Slot bewegt. Startest Du nun den Recycling-Prozess, erhältst Du immer etwas mehr Material, als Du eingegeben hast. In späteren Updates zu "Prey" könnte dieser Glitch behoben werden – probiere also am besten gleich aus, ob es noch funktioniert!

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