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PS4-Jubiläum: 6 Gründe, warum die PS4 besser als die Xbox One ist

Die PlayStation 4 wurde am 20. Februar 2013 erstmalig angekündigt.
Die PlayStation 4 wurde am 20. Februar 2013 erstmalig angekündigt. (©picture alliance / dpa Themendienst 2017)

Die PlayStation 4 feiert Geburtstag! Vor vier Jahren wurde die PS4 erstmals präsentiert, zumindest teilweise. Zu sehen gab es am 20. Februar 2013 zwar nur den neuen Controller, doch schon dieser machte Lust auf mehr. Wir nennen sechs Gründe, warum die PS4 unserer Meinung nach besser als die Xbox One ist.

1. Bessere Grafik

Keine Frage: Grafik ist wichtig, aber für den letztendlichen Spielspaß keinesfalls entscheidend. Dennoch muss konstatiert werden, dass die PS4 einfach über eine bessere grafische Darstellung verfügt. Der Unterschied ist nicht riesig, aber man kann ihn sehen. Zudem hat die PS4 bei Games, die auch für die Xbox One erhältlich sind, in puncto Auflösung oftmals die Nase vorne. Während die PS4 die meisten Games in Full HD darstellt, schafft es die Xbox One mitunter "nur" auf 900p. Wo die Sony-Konsole 60 Bilder pro Sekunde schafft, bringt es das Microsoft-Modell mitunter nur auf 30 fps. Bei den Exklusiv-Titeln sieht es ähnlich aus: Spiele wie "Uncharted 4" sehen einfach noch einen Tick besser aus als etwa "Halo 5" für die Xbox One.

2. Besser optimierte Games

Es gibt weit mehr Besitzer einer PS4 als einer Xbox One. Demzufolge neigen Entwickler mitunter dazu, die Games für die Sony-Konsole einen Tick besser zu optimieren – schließlich können auf der PS4 deutlich mehr Titel abgesetzt werden. Natürlich bedeutet das nicht, dass alle Xbox One-Titel automatisch schlechtergestellt sind. Doch das die Optimierung für die PS4 im Zweifel Vorrang hat, dürfte kaum überraschen. Übrigens: Bei der vergangenen Konsolen-Generation, sprich PS3 und Xbox 360, waren die Vorzeichen noch umgedreht. Oftmals hatte hier die Xbox 360 die Nase vorn, während die PS3 mit lästigen Popup-Fehlern zu kämpfen hatte.

3. Deine Freunde haben eine PS4 – meistens

Daddelst Du gerne online mit Deinen Freunden, bist Du ziemlich sicher besser mit einer PS4 bedient. Denn: Sehr wahrscheinlich werden, aufgrund der allgemeinen Verbreitung, mehr Deiner Kumpels ein Modell der Japaner besitzen als eines der Redmonder. Falls Du eine Xbox One besitzen solltest, Deine Freunde aber eine PS4, dann wirst Du einfach nicht mit ihnen zusammenspielen können. Diesen Punkt kann man zwar nicht unbedingt Microsoft ankreiden, aber es ist einer der Gründe, warum die PS4 einfach besser ist.

Zum Release kostete die Xbox One 499 Euro und war somit rund 100 Euro teurer als die PS4. Der Grund: Microsoft lieferte die Xbox One nur zusammen mit Kinect aus, was den Preis in die Höhe trieb. Einige Monate später wurde die Xbox One dann ohne Kinect für 399 Euro verkauft, um sich preislich der japanischen Konkurrenz anzunähern. Dennoch gelang es nicht, Sonys Vorsprung einzuholen.

4. Bessere Exklusiv-Games

Ohne Frage eine subjektive Einschätzung, doch die besseren Exklusiv-Games dürften für die PS4 erhältlich sein. Sah es nach dem Release beider Konsolen danach aus, dass die Xbox One mit Spielen wie "Halo" oder der "Forza"-Reihe die Nase vorn haben würde, so dürfte Sony mittlerweile vorn liegen. Mit "Uncharted 4", "Ratchet & Clank" oder auch "The Witness" (mittlerweile auch für Xbox One) können sich PS4-Besitzer wahrlich nicht über das Angebot an exklusiven Games beklagen. Nicht zu vergessen ältere Titel wie "Until Dawn" oder "Bloodborne". Eine Liste der besten Exklusiv-Titel für die PS4 findest sich an dieser Stelle.

5. Vielseitigeres Remote Play

Sowohl bei der PS4 als auch bei der Xbox One bist Du nicht mehr darauf beschränkt, ausschließlich vor der Konsole sitzen zu müssen, um daddeln zu können. Remote Play heißt hier das Zauberwort. Natürlich kannst Du Xbox One-Games auch auf einen Windows 10-Rechner streamen und spielen. Doch als PS4-User hast Du deutlich mehr Möglichkeiten. PS4-Games kannst Du dank Remote Play sowohl auf einem Windows-Rechner als auch auf einem Mac spielen. Besitzt Du außerdem den Handheld PS Vita, kannst Du PS4-Spiele sogar bequem auf Sonys mobiler Konsole zocken. Mit PlayStation TV kannst Du Games zudem ganz einfach an andere Fernseher streamen.

6. PlayStation VR

Die PlayStation VR dürfte das erste massentaugliche VR-Headset sein, nicht zuletzt aufgrund des erschwinglichen Preises und der vergleichsweise niedrigen Einstiegshürden. Im vergangenen Oktober brachte Sony die PS VR in den Handel, seitdem können Gamer mithilfe des Gadgets und der PS-Kamera in die virtuelle Realität eintauchen. Und das funktionierte in unserem Test erstaunlich gut. Microsoft bietet mit dem Streamen auf die Oculus Rift hingegen nur eine halbherzige Lösung an und hat kein eigenes VR-Headset für die Xbox One im Angebot. In Sachen Virtual Reality führt im Konsolenbereich derzeit kein Weg an der PS4 vorbei.

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