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"Skyrim" auf Nintendo Switch: 6 Unterschiede zu PC, PS4 & Xbox

Auch auf der Nintendo Switch steht nun ein Besuch in Himmelsrand auf dem Plan.
Auch auf der Nintendo Switch steht nun ein Besuch in Himmelsrand auf dem Plan. (©YouTube/Bethesda Softworks 2017)

Am 17. November hat "The Elder Scrolls 5: Skyrim" seinen Release auch auf der Nintendo Switch gefeiert. Das epische Rollenspiel hat damit endlich auch seinen Weg auf eine Nintendo-Konsole gefunden und bringt dabei einige Veränderungen zu den jüngsten Versionen für PC, PS4 und Xbox One mit. Hier sind die sechs wichtigsten Unterschiede.

1. Grafik

Gehen wir gleich den offensichtlichen Punkt an: Nein, natürlich liefert die Nintendo Switch nicht die gleiche Grafikpracht, die "The Elder Scrolls 5: Skyrim" in der Special Edition für PC, PS4 (Pro) und Xbox One (X) (und dank der Unterstützung zahlreicher Mods) entfalten kann. Es gibt hier weniger Umgebungsdetails und auch in Sachen Auflösung steckt die Version für die Hybrid-Konsole laut Digital Foundry hinter den "großen" Geräten zurück: Im Dock-Modus läuft das Spiel mit 1600x900 Pixeln, im Handheld-Modus bringt die Nintendo Switch maximal 1280x720 Pixel auf den Bildschirm. Dazu arbeitet sie im portablen Modus mit dynamischem Scaling, das die Pixelzahl in detailreichen Szenen reduziert, um die Performance beizubehalten. Die Framerate steht so relativ konstant bei 30 FPS (Bildern pro Sekunde).

Verglichen mit den ursprünglichen Versionen des Games für PS3 und Xbox 360 aus dem Jahr 2011 sieht die Nintendo-Switch-Fassung aber immer noch deutlich besser aus, wie das unten stehende Vergleichsvideo zeigt – der Port nutzt als Basis schließlich die erweiterte "Skyrim Special Edition".

2. Motion-Steuerung

Als einzige Konsole der aktuellen Generation integriert die Nintendo Switch standardmäßig eine Steuerung mit Bewegungssensoren. Wer "The Legend of Zelda: Breath of the Wild" gespielt hat, weiß bereits, welche Möglichkeiten sich dadurch bieten: So konnte "Zelda"-Held Link etwa beim Bogenschießen auch durch Bewegen der Joy-Con-Controller zum Zielen bewegt werden. "The Elder Scrolls 5: Skyrim" lässt Dich mithilfe der Sensoren ebenfalls im Fernkampf zielen und Zauber wirken. Außerdem kannst Du auch im Nahkampf Dein Schwert schwingen oder mit dem Schild blocken, indem Du die Joy-Cons bewegst. Beim filigranen Schlösserknacken kommt die Motion-Steuerung ebenfalls zum Einsatz. Sie ist allerdings komplett optional und kann jederzeit abgeschaltet werden. Dann lässt sich "Skyrim" ganz standardmäßig mit Analog-Sticks und Buttons steuern – und fühlt sich im Dock-Modus mit dem Nintendo Pro Controller weitgehend an, wie eine Version des Games für andere Konsolen.

3. Keine Mods

"The Elder Scrolls 5: Skyrim" hat bereits einige Jahre auf dem Buckel und sich mittlerweile zu einer echten Spielwiese für Modder entwickelt. Seit dem Release der "Skyrim Special Edition" sind auch die Konsolen-Versionen für PS4 und Xbox One offen für Veränderungen der unterschiedlichsten Art aus der Community. Die Nintendo Switch ist allerdings nur für Fans der sogenannten Vanilla-Version – also der ungemoddeten Original-Fassung – ein Genuss. Mod-Support für die Portierung des Games wurde von Publisher Bethesda bislang offiziell ausgeschlossen. Ob sich daran in Zukunft noch etwas ändert, bleibt abzuwarten. Möglicherweise würde aber auch die eher geringe Speicherkapazität der Switch-Festplatte dem Modifizierungswillen der Spieler ein rasches Ende setzen.

 Jedi in "Skyrim" wird es auf der Nintendo Switch vorerst nicht geben. fullscreen
Jedi in "Skyrim" wird es auf der Nintendo Switch vorerst nicht geben. (©Youtube / HiroStormwolf 2016)

4. Weniger Einstellmöglichkeiten

Insbesondere im Vergleich mit der PC-Version von "Skyrim" verzichten Gamer mit der Nintendo Switch auf einige Einstellmöglichkeiten, vor allem was die Grafik-Settings angeht. So lassen sich zum Beispiel die Kontrasteinstellungen nicht anpassen, auch eine Einstellmöglichkeit für den sichtbaren Bereich (FOV) fehlt. Wer "Skyrim" auf dem PC kennt, muss sich also darauf einstellen, dass sich das Game nicht ganz so sehr an die persönlichen Vorlieben anpassen lässt – zumal ja auch der Mod-Support weg fällt.

5. Amiibo-Support

Nintendos Toys-to-Life-Marke Amiibo lässt Dich auf der Nintendo Switch bei vielen Spielen Vorteile freischalten, indem Du die kleinen Sammelfiguren an den NFC-Reader der Konsole hältst. Auch bei "The Elder Scrolls 5: Skyrim" ist das Feature integriert, das natürlich nur mit der Switch-Version des Rollenspiels funktioniert. Amiibos können von Anfang an mit dem Spiel genutzt werden, allerdings bringen laut der offiziellen Nintendo-Website nur Figuren aus dem "The Legend of Zelda"-Universum Boni. Diese erscheinen nach dem Einlesen der Figur als Kisten, in denen Items wie Gold, Waffen, Beeren oder Pfeile enthalten sind. Dabei hast Du eine 20-prozentige Chance, einen Teil des Link-Outfits für "Skyrim" zu bekommen, das aus Links Gewand, seinem Hylia-Schild und dem Master-Schwert besteht. Jede Figur kann einmal innerhalb von 24 Stunden eingesetzt werden, um Boni zu erhalten.

 Dieses Outfit kannst Du Dir in "Skyrim" mithilfe von gescannten Amiibos "verdienen". fullscreen
Dieses Outfit kannst Du Dir in "Skyrim" mithilfe von gescannten Amiibos "verdienen". (©YouTube/Bethesda Softworks 2017)

6. Mobilität

Der größte Unterschied zwischen "The Elder Scrolls 5: Skyrim" auf der Nintendo Switch und dem Open-World-Rollenspiel auf anderen Plattformen ist – natürlich – die neue Mobilität. Die Welt Himmelsrand kann erstmals nicht nur vor dem heimischen Bildschirm, sondern auch unterwegs erkundet werden. Die dafür nötige Optimierung für die vergleichsweise schwache, weil kompakte, Technik der Nintendo Switch ist der Preis, den Spieler dafür zahlen müssen. Dafür gelangt "Skyrim" aber auch im Großen und Ganzen unverändert und in vollem Umfang auf die Hybrid-Konsole.

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