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"Star Wars Jedi: Fallen Order": Was Du vor dem Kauf wissen musst

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Endlich ist es da! Aber wer sollte sich "Star Wars Jedi: Fallen Order" kaufen?

Ein neues Singleplayer-Spiel zum bekanntesten Sci-Fi-Epos unserer Zeit? Wer hätte das gedacht: EA bringt mit "Star Wars Jedi: Fallen Order" doch noch ein Abenteuer für Einzelspieler auf PC und Konsolen. Damit Du weißt, ob das neue Game der "Apex Legends"-Macher Respawn Entertainment etwas für Dich ist, gibt es diese Übersicht.

Selber ein Jedi sein – genau das wünschen sich wohl viele "Star Wars"-Fans, wenn sie sich das ideale Videospiel zur Sternensaga vorstellen. Publisher Electronic Arts, der die passende Exklusivlizenz hält, hatte sich zuletzt aber auf Multiplayer-Spiele wie "Star Wars Battlefront 2" konzentriert und die Produktion eines Einzelspieler-Abenteuers mit dem Codenamen "Star Wars Ragtag" sogar eingestellt. Nun ist "Star Wars Jedi: Fallen Order" da und wir helfen Dir herauszufinden, ob es das richtige Spiel für Dich ist.

Worum geht es?

"Star Wars Jedi: Fallen Order" spielt etwa fünf Jahre nach dem Film "Die Rache der Sith", in dem fast alle Jedi durch die Order 66 ausgerottet wurden. Du spielst den jungen Padawan Cal Kestis, der sich vor dem Imperium versteckt und in einer Abwrack-Anlage für Sternenschiffe arbeitet. Während eines Unfalls sieht Cal sich gezwungen, die Macht zu nutzen, um einen Freund zu retten. Der Vorfall wird von einem imperialen Droiden beobachtet, was eine aufregende Kette von Ereignissen auslöst.

Da sich "Star Wars Jedi: Fallen Order" zwischen den Hauptfilmen der Reihe abspielt, musst Du keine Angst vor einem fiesen Cliffhanger am Ende haben. Es handelt sich um ein völlig eigenständiges Abenteuer.

Soulslike, Rollenspiel, Adventure? Was ist "Star Wars Jedi: Fallen Order" für ein Spiel?

Respawn Entertainment hat sich bei "Star Wars Jedi: Fallen Order" frei an beliebten Genres bedient und so ein Action-Adventure geschaffen, dass sich an den besten Einzelspieler-Games der letzten Zeit orientiert. Held Cal Kestis bewegt sich ähnlich wie Nathan Drake aus "Uncharted" durch die Spielwelt, löst Umgebungsrätsel und erlebt eindrucksvolle Zwischensequenzen.

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Das Kampfsystem von "Star Wars Jedi: Fallen Order" erinnert vereinzelt an "Sekiro: Shadows Die Twice".

Kämpfe konzentrieren sich dagegen sehr auf Angriffs-Timing, Ausweichmanöver und das Parieren von Attacken. Das erinnert stark an Spiele wie "Dark Souls" und "Sekiro: Shadows Die Twice", was durch das Wiederbelebungs-System noch unterstrichen wird.

Stirbst Du in "Star Wars Jedi: Fallen Order" durch einen Sturz, wirst Du sofort wiederbelebt und kannst es ohne Konsequenzen erneut versuchen. Unterliegst Du allerdings einem Gegner im Kampf, verlierst Du alle gesammelten Erfahrungspunkte. Um diese zurückzugewinnen, musst Du den selben Gegner mit Deinem Lichtschwert treffen. Außerdem gibt es in der Spielwelt Jedi-Meditationspunkte, an denen Du den Fortschritt speicher und Fähigkeitenpunkte ausgeben kannst. Ruhst Du Dich hier aus, tauchen aber alle besiegten Gegner wieder auf der Map auf.

Gibt es eine deutsche Sprachausgabe?

Sowohl Sprachausgabe als auch Bildschirmtexte können in verschiedenen Sprachen ausgegeben werden, darunter auch Deutsch. Auch Untertitel stehen in "Star Wars Jedi: Fallen Order" zur Verfügung. Sie lassen sich in ihrer Größe anpassen.

Spielzeit: Wie lang ist "Star Wars Jedi: Fallen Order"?

Zum Remix der Spielegenres kommt bei "Star Wars Jedi: Fallen Order" auch noch Metroidvania-Feeling auf: Einige Bereiche, die Cal im Spiel durchquert, sind erst durch neue Fähigkeiten erreichbar, die Du freispielen musst. Die Story solltest Du dennoch in etwa 20 bis 25 Stunden abschließen können, damit ist das Game etwas länger als beispielsweise das genannte "Uncharted 4".

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Beeindruckende Spielewelten hat das "Star Wars"-Universum natürlich auch zu bieten.

DLC: Welche Erweiterungen gibt es?

Sämtliche Erweiterungen für "Star Wars Jedi: Fallen Order", die in Deluxe-Editionen erhältlich sind, sind kosmetischer Natur. Mit ihnen kannst Du etwa Dein Lichtschwert oder Deinen Droiden-Kumpel Bee D-1 nach eigenen Wünschen aufmöbeln und Cal verschiedene Kostüme anziehen.

Ein Season Pass oder weitere Story-Erweiterungen sind laut Respawn Entertainment nicht geplant.

Multiplayer: Kann man "Star Wars Jedi: Fallen Order" mit Freunden spielen?

Respawn Entertainment war zwar zuletzt vor allem wegen des reinen Multiplayer-Spiels "Apex Legends" im Gespräch, "Star Wars Jedi: Fallen Order" enthält allerdings keine Mehrspieler-Funktionen. Das Adventure konzentriert sich vollständig auf seine Story.

Performance: Läuft "Star Wars Jedi: Fallen Order" auf 60 FPS?

Im Performance-Modus auf Xbox One X und PS4 Pro versucht das Spiel konstante 60 Bilder pro Sekunde auszugeben.  Auf PC lässt sich die Framerate bis maximal 144 FPS einstellen. Zum Release wird dieses Ziel allerdings nicht immer erreicht, in einigen Abschnitten von "Star Wars Jedi: Fallen Order" zwingt das Spiel alle drei Plattformen in die Knie – selbst Gaming-Rechner mit RTX-2080-Grafikkarten. Die Performance könnte sich jedoch nach einigen Updates noch verbessern.

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Keine Angst, die Grafikeinstellungen gibt es auch auf Deutsch.

PC-Version: Hat "Star Wars Jedi: Fallen Order" RTX-Features?

Die EA-Spiele "Anthem" und "Battlefield 5" verfügen beide über RTX-Funktionen wie DLSS und Raytracing, bei "Star Wars Jedi: Fallen Order" gibt es allerdings keinerlei entsprechende Features.

Bewertungen: Was sagen die Reviews zu  "Star Wars Jedi: Fallen Order"?

Die Kritiker sind vom neuesten "Star Wars"-Singleplayer-Game weitgehend beeindruckt. Allerdings empfinden einige die Soulslike-Elemente als unpassend für das cinematische Erlebnis.

  • IGN: 90 von 100
  • USgamer: 70 von 100
  • GamePro: 85 von 100
  • Polygon: "'Jedi: Fallen Order' ist ein Spiel mit Fehlern und einigem Durcheinander. Aber es ist ein 'Star Wars'-Erlebnis, von dem ich nicht wusste, dass ich es mir gewünscht habe. Und nachdem ich damit durch bin, will ich definitiv mehr davon." – Ben Kuchera
  • Eurogamer.net: "Es ist schade, 'Fallen Order' ist im Kern ein tolles Gameplay-Erlebnis, mit fantastischen Welten und gut erdachten Action-Sequenzen. Aber wegen fundamentalen Problemen im Design kann es daraus keinen Profit schlagen. Die Story kommt nicht so richtig in Gang." – Emma Kent
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