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"Stardew Valley": 7 Tipps für Farm-Anfänger auf Nintendo Switch

"Stardew Valley": So wirst Du zum Super-Farmer.
"Stardew Valley": So wirst Du zum Super-Farmer. (©Chucklefish 2017)

In "Stardew Valley" eine Farm aufzubauen und zu verwalten, ist jede Menge Arbeit: Du musst aufs Wetter achten, Dich mit den Nachbarn anfreunden, Lager errichten und natürlich alle möglichen Dinge anbauen und auch verkaufen. Mit diesen Tipps schaffst Du den Einstieg ins Landleben schneller. 

Der Farmsimulator "Stardew Valley" ist auf der Nintendo Switch erschienen und hat schnell viele Fans überzeugen können. Die große Freiheit im Spiel ist einerseits aufregend, dürfte aber auf viele Jung-Bauern andererseits auch ziemlich überwältigend wirken. Wir haben daher einige bauernschlaue Regeln zusammengefasst, die den Start zu einem Kinderspiel machen.

1. Zu Beginn am besten die Standard-Farm wählen

Vielleicht fragst Du Dich, welche Farm die beste ist, um in das Spiel zu starten. Ganz klar: Wenn Du das Spiel zum ersten mal in Angriff nimmst, ist die Standard-Farm am meisten geeignet. Es gibt so viel, das Du noch nicht über das Spiel weißt, was Du aber auch zu Beginn nicht nutzen kannst, ohne wenigstens die Grundlagen zu kennen. Die Standard-Farm reicht völlig aus, Dir alles Wissenswerte über die Landwirtschaft beizubringen. Die zusätzlichen Farm-Typen sind für Spieler, die die Grundlagen kapiert haben und nun scharf auf eine spezielle Herausforderung sind.

2. Die richtige Größe: Beete in 3 x 3 anlegen

 Hier sind die Beete in 3 x 3 angelegt, was eine ideale Größe darstellt. fullscreen
Hier sind die Beete in 3 x 3 angelegt, was eine ideale Größe darstellt. (©Chucklefish 2017)

Der Rasensprenger ist eines der wichtigsten Werkzeuge, die Dir in "Stardew Valley" zur Verfügung stehen. Beim Start hast Du aber nicht ausreichend Ressourcen, um einen zu bauen. Du solltest Deine Farm daher von Beginn an so anlegen, dass die Rasensprenger später effektiv arbeiten können. Dazu sind Beete in der Größe 3 x 3 optimal. Dreierreihen sind auch prima für die Gießkanne geeignet, die als Upgrade im Spielverlauf zur Verfügung steht. Auch mit der Kanne lassen sich viel Energie und Wasser einsparen. In jedem Fall ist die richtige Beetplanung von Beginn an wichtig, denn so vermeidest Du, später alles wieder umbauen zu müssen.

3. Den Wetterbericht im TV anschauen

Du verfügst in "Stardew Valley" über einen Fernseher, und Du solltest mindestens einmal am Tag den Wetterbericht schauen. Vor allem die Regentage sind interessant, denn der Regen bewässert deine Pflanzen automatisch – Du musst dich darum dann nicht auch noch kümmern. Dadurch kannst Du viel Energie an diesem Tag sparen, und Energie ist deine zweitwichtigste Ressource. Der Regen ist aber auch wichtig, um den Zeitpunkt für das Upgrade von Werkzeugen zu planen.

 Das Wetter im Spiel hat viel Einfluss auf den Ernteerfolg. fullscreen
Das Wetter im Spiel hat viel Einfluss auf den Ernteerfolg. (© 2017)

4. Die Nachbarn kennenlernen

In "Stardew Valley" gibt es zum Start eine Quest, bei der Du alle Charaktere um Dich herum kennenlernen kannst. Es ist zwar nicht extrem wichtig, alle zu kennen, hilft aber ungemein. Wenn Du auf eine Romanze aus bist, ist es natürlich besonders wichtig, mit dieser Person möglichst oft zu reden. Nach und nach wächst die Beziehung zu Deinen Nachbarn ebenso wie die Pflanzen um Dich herum, es gibt neue Dialoge und Du bekommst Hinweise zu passenden Geschenken. Um später eine Hochzeit einzufädeln, ist das sehr nützlich.

 Willst Du heiraten, musst Du die Nachbarn kennenlernen. fullscreen
Willst Du heiraten, musst Du die Nachbarn kennenlernen. (©Chucklefish 2017)

5. Kisten bauen, Lager anlegen

Zu Beginn des Spiels wirst Du versuchen, alles zu verkaufen, was nichts mit der Farm zu tun hat. Es ist aber viel klüger, einige Kisten herzustellen. Die kosten jeweils nur 50 Holzstücke und sind der perfekte Platz, um Gegenstände zu horten. Das ist aus verschiedenen Gründen sinnvoll: Du brauchst später etwa eine große Anzahl an Gegenständen, um Dinge zu bauen. Manchmal brauchst Du aber auch einen bestimmten Gegenstand für eine Zufallsaufgabe aus einer Mail – den Du bei guter Lagerführung dann in Deinem Bestand findest. Es ist jedenfalls nichts ärgerlicher, als die Einsicht, dass Du ein wichtiges Teil gerade eben verkauft hast.

 Um viele Gegenstände aufzuheben, brauchst Du ein gut funktionierendes Lager. fullscreen
Um viele Gegenstände aufzuheben, brauchst Du ein gut funktionierendes Lager. (©Chucklefish 2017)

6. Händlerin abpassen, keine Saisonartikel kaufen

Jeden Freitag und Sonntag taucht eine fahrende Händlerin in der nordwestlichen Ecke des Cindersnap-Waldes auf. Sie verkauft ein jedes Mal zufälliges Sortiment zu einem höheren Preis als üblich. Aus einem guten Grund: Im Sortiment sind für gewöhnlich auch Artikel enthalten, die für die Saison untypisch sind und später nützlich werden, um Pakete im Gemeinschaftszentrum zu schnüren. Bei allen für die Saison unüblichen Artikeln lohnt sich also das Zugreifen.

7. Jahreszeiten beachten – sie dauern nur 28 Tage

Die Jahreszeiten dauern in "Stardew Valley" nur 28 Tage. Das ist zu  Beginn des Spiels im Frühling kein Problem, wenn die meisten Pflanzen nur sechs Tage bis zur Ernte brauchen. Aber in anderen Jahreszeiten dauert das Wachstum länger und kann dann eine halbe oder ganze Saison umfassen. Wenn Du Deine Pflanzen nicht erntest, bevor die Jahreszeit wechselt, gehen sie ein und kosten Zeit und Geld. Vor dem Pflanzen solltest Du also beachten, welcher Tag der Jahreszeit es ist und wie lange das Wachstum dauert. Nichts ist frustrierender, als einen neuen Tag mit toten Pflanzen zu starten, weil die Jahreszeit gewechselt hat.

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