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"State of Decay 2": Die 6 größten Unterschiede zum Vorgänger

"State of Decay 2": Das Zombie-Spiel soll Langzeitspaß bringen.
"State of Decay 2": Das Zombie-Spiel soll Langzeitspaß bringen. (©Microsoft Studios 2018)

Am 22. Mai erscheint mit "State of Decay 2" das Sequel zu Undead Labs' Zombie-Apokalypse-Simulator exklusiv für Xbox One und PC. Natürlich ist die Grafik des neuen Teils auf den neuesten Stand gebracht worden, aber welche Unterschiede hat das Gameplay des neuen Spiels wirklich zu bieten? Wir fassen zusammen.

1. Endlich Multiplayer: Auf zur Koop-Zombie-Jagd!

Schon der erste Teil aus dem Jahr 2013 bot sich geradezu dafür an – in "State of Decay 2" haben die Entwickler den Koop-Multiplayer nun endlich integriert. Das Mehrspieler-System erlaubt es einem Host, bis zu drei weitere Gamer in sein Spiel einzuladen. Diese können ihm dann dabei helfen Quests zu erledigen, nehmen aber bis auf Loot keinen Spielfortschritt in ihr eigenes Spiel mit. Neben gemeinsamen "State of Decay 2"-Sessions mit Freunden ermöglicht das Spiel auch Matchmaking mit zufälligen Gästen, ähnlich wie in "Dark Souls" oder "Monster Hunter: World".

2. Besseres Base-Building, mehr Personal-Management

Der Basenbau in "State of Decay 2" wurde gegenüber dem Vorgänger detailreicher gestaltet. Nun können Spieler Gärtnerei, Werkstatt, Küche & Co. mit Mods ausstatten, die weitere Aktionen erlauben. Ein Generator spendet beispielsweise für einen gewissen Zeitraum Strom – wenn er mit Treibstoff versorgt wird, der wiederum hergestellt werden kann. Die unterschiedlichen Einrichtungen in der Spieler-Basis können nun außerdem auf verschiedene Stufen verbessert und erweitert werden.

Wichtig ist dabei auch, ob Bewohner des Camps über Spezialisierungen verfügen, die weitere Boni bringen – ob Du also etwa einen Fachmann im Gärtnern oder einen Küchenchef dabei hast.

 Die eigene Basis kann nun modular erweitert werden, auf der rechten Seite werden verschiedene Außenposten angezeigt. fullscreen
Die eigene Basis kann nun modular erweitert werden, auf der rechten Seite werden verschiedene Außenposten angezeigt. (©Screenshot TURN ON 2018)

3. Demokratie macht träge – bestimme einen Anführer

Die Beziehungen zwischen den Überlebenden spielen auch in "State of Decay 2" wieder eine große Rolle. Die Gruppenmitglieder entwickeln sich während des Spiels individuell weiter, erlernen verschiedene Fähigkeiten und können einzeln aufleveln. Ab einer bestimmten Stufe kann einer der Überlebenden dann zum Anführer der Gruppe ernannt werden, was neue Quests freischaltet.

Allerdings sollte man auch hier auf die persönlichen Eigenschaften des designierten Chefs achten – ein Angeber als Anführer kann etwa zu sozialen Reibereien führen, was sich wiederum in Abzügen auf verschiedene Werte der Gruppe äußert.

4. Bessere Fahrzeuge: Lager auf vier Rädern

Ein eigenes Auto erspart dem Spieler in "State of Decay 2" jede Menge Gerenne. Die Fahrzeuge sind im neuen Spiel aber auch als mobiler Lagerraum nützlich: Aufgrund der Ressourcen-Knappheit dienen die Ausflüge ins urbane Ödland meist dazu, alles mitzunehmen, was die jeweilige Spielfigur tragen kann. Der Kofferraum eines Autos kann da Gold wert sein – und sollte am besten jederzeit mit einem Ersatzkanister Treibstoff bestückt werden. Geht dem fahrbaren Untersatz nämlich der Sprit aus, musst Du nachtanken – sonst muss die fette Beute im Kofferraum nämlich irgendwie anders zurück zur Basis kommen.

5. Blutplagen-Zombies – noch "untoter" und ansteckend

Neben den "normalen" Untoten gibt es in "State of Decay 2" nun auch die gefährlicheren Blutplagen-Zombies. Diese haben glühend rote Augen, sind meist blutüberströmt und haben ihren Ursprung in sogenannten Blutplagen-Herzen. Diese pulsierenden Strukturen sind in Gebäuden auf der Karte verstreut und müssen vom Spieler zerstört werden.

Bei direktem Kontakt mit Blutplagen-Zombies können sich die Überlebenden eine Ansteckung zuziehen, was durch eine spezielle Leiste angezeigt wird. Hat sich diese irgendwann komplett gefüllt, ist das Opfer stark geschwächt und kann sich nach Ablauf einer bestimmten Zeit selbst in einen Blutplagen-Zombie verwandeln.

6. Überlebende "erlösen" – tragisch und mit Tragweite

Es gibt dann mehrere Möglichkeiten, mit einem infizierten Gruppenmitglied umzugehen: Sind die entsprechenden Ressourcen vorhanden, kann ein Heilmittel hergestellt werden. Ansonsten können wir den infizierten Bewohner entweder ins Exil schicken oder ihn mit einem schnellen Tod "erlösen". So oder so trifft der schmerzliche Verlust eines Gruppenmitglieds auch die restlichen Überlebenden und ist auch für den Spieler oft tragisch – vor allem wegen der bereits erworbenen Fähigkeiten des Spielfigur.

 Der Balken über der Mini-Map zeigt den Grad der Blutplagen-Ansteckung an. fullscreen
Der Balken über der Mini-Map zeigt den Grad der Blutplagen-Ansteckung an. (©Screenshot TURN ON 2018)

Release

Das Zombie-Game "State of Decay 2" von Entwickler Undead Labs erscheint am 22. Mai 2018 exklusiv für Xbox One und Windows.

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