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64 Jahre nach seinem Tod: James Dean dank CGI mit neuer Filmrolle

Hollywood-Ikone James Dean kehrt ins Kino zurück – Computertechnik macht’s möglich.
Hollywood-Ikone James Dean kehrt ins Kino zurück – Computertechnik macht’s möglich.

Sein früher Tod machte ihn zur Legende: Hollywood-Schauspieler James Dean verstarb mit nur 24 Jahren, hat uns lediglich drei ikonische Filme hinterlassen. Nun kommt ein weiterer hinzu: Dean kehrt mithilfe neuester Filmtechnik zurück auf die Leinwand.

James Dean wird im Kriegsfilm "Finding Jack" zu sehen sein, berichtet The Hollywood Reporter (THR). Die filmische Wiederauferstehung soll dank CGI und der Verwendung von altem Filmmaterial und Fotografien gelingen.

James Dean in Film über den Vietnam-Krieg

Während Deans Performance mithilfe von Computer Generated Imagery (CGI) am Computer umgesetzt wird, soll ihm ein anderer Schauspieler seine Stimme leihen. Eine ähnliche Technologie wurde bereits für "Rogue One: A Star Wars Story" umgesetzt, in dem Film war der verstorbene Peter Cushing als Grand Moff Tarkin zu sehen.

"Finding Jack" spielt im Vietnam-Krieg und basiert auf dem gleichnamigen Roman von Gareth Crocker. Der Film erzählt von den zigtausenden Hunden, die am Ende des Krieges für das US-Militär im Einsatz waren. "Finding Jack" ist laut den Machern (via Indiewire) "ein Film über Freundschaft und Liebe unter hoffnungslosen Umständen, der dein Herz packen und nicht loslassen wird". Der Hauptdarsteller wurde noch nicht besetzt, der CGI-James-Dean soll die zweite Hauptfigur namens Rogan verkörpern.

Vierter Film für die Hollywood-Ikone

Die Regie übernehmen Anton Ernst und Tati Golykh, die "Finding Jack" mit ihrem Filmstudio Magic City Films umsetzen. Die Filmemacher erklären ihre Entscheidung, James Dean für den Film wiederauferstehen zu lassen, so: "Wir haben überall nach dem richtigen Schauspieler für die Rolle von Rogan gesucht, der im Film eine komplexe Entwicklung durchmacht," wird Ernst von THR zitiert. "Nach Monaten der Suche haben wir uns für James Dean entschieden". Die Familie des verstorbenen Darstellers stehe voll hinter der Idee: "Seine Familie sieht 'Finding Jack' als vierten Film von James Dean, einen Film, den er nie machen konnte. Wir haben nicht vor, seine Fans zu enttäuschen", verspricht Ernst.

James Dean spielte in drei Hollywood-Filmen mit: "Jenseits von Eden" (1955), "... denn sie wissen nicht, was sie tun" (1955) und "Giganten" (1956), der erst nach seinem Tod in die Kinos kam. Für "Jenseits von Eden" und "Giganten" war Dean für den Oscar nominiert. Er starb am 30. September 1955 im Alter von 24 Jahren bei einem Autounfall in Kalifornien.

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